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Sublime Text 3 – Ubuntu / Debian

Man kann über proprietäre Software denken was man will aber wenn Software wirklich gut ist und einem die Arbeit erleichtert / beschleunigt solle man sich diese zumindest einmal anschauen.

Installation

Es gibt unterschiedliche Wege Sublime Text zu installieren. Man kann das Paket direkt von der entsprechenden Webseite laden und mit folgendem Befehl installieren.

wget http://c758482.r82.cf2.rackcdn.com/sublime-text_build-3059_amd64.deb
sudo dpkg -i sublime-text_build-3059_amd64.deb

Info: dev-builds gibt es hier Oder man verwendet z.B. das Linux Mint Repository und installiert Sublime über den Paketmanager.

sudo echo "deb http://packages.linuxmint.com/ debian main import backport upstream romeo" >> /etc/apt/sources.list
sudo apt-get update
sudo apt-get install sublime-text

 

Plugin-Manager hinzufügen

Auf der folgenden Webseite gibt es “den” Plugin-Manager für Sublime, welchen man auf jeden Fall installieren sollte: sublime.wbond.net/installation

mkdir ~/.config/sublime-text-3/Packages/Installed\ Packages
cd ~/.config/sublime-text-3/Packages/Installed\ Packages
wget https://sublime.wbond.net/Package%20Control.sublime-package

Nachdem man Sublime einmal neugestartet hat, findet man unter “Preferences -> Package Control” alle Befehle zum verwalten von Plugins.

 

Plugin Empfehlungen

– BracketHighlighter -> Bracket and tag highlighter for Sublime Text

– DocBlockr -> Simplifies writing DocBlock comments in Javascript, PHP, CoffeeScript, Actionscript, C & C++

Emmet -> Emmet (ex-Zen Coding) for Sublime Text

PHP-Twig -> A TextMate (and Sublime Text) bundle for Twig.

Sass -> Sass support for TextMate & Sublime Text 2

Git -> Plugin for some git integration into sublime text

– GitGutter -> A Sublime Text 2/3 plugin to see git diff in gutter

 

Links:

Sublime Text – Tips-Tricks-Shortcuts

– Best of Sublime Text 3 Features. Plugins and Settings

– Sublime Text – Keyboard-Shortcuts

– www.sublimetext.com/docs/3/

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Kurztipp: RegEx für die Paketsuche

Habe soeben einen älteren Blog-Post aktualisiert und einen kleinen Tipp hinzugefügt, welchen ich hier an zwei Beispielen zeigen möchte: suckup.de/linux/ubuntu/aptitude-dpkg/

sudo aptitude search "^php5-[a-cA-C]+"

-> sucht alle Pakete welche mit “php5-” anfangen und darauf “a”, “b oder “c” in beliebiger Häufigkeit folgen

sudo aptitude search "(^bash|^git).*completion"

-> sucht Pakete welche entweder mit “bash” oder mit “git” anfangen gefolgt von beliebigen (auch beliebige Anzahl) von Zeichen, gefolgt von dem String “completion”

Die RegEx-Funktionalität funktioniert sowohl bei “apt-cache”, “apt-get” als auch bei “aptitude” und auch bei anderen Befehlen wie z.B.: “remove”, “install”, “search”, “purge” etc. Bei meinen Tests hat dies jedoch mit “aptitude” am besten funktioniert, da hier nur nach den Paketnamen gesucht wird, falls man jedoch nicht genau weiß wonach man eigentlich sucht, dann sollte man es wohl mit “apt-cache” versuchen.

PS: wer sich RegEx noch nicht angeschaut hat, der sollte auch mal die Links in den Quellen anklicken, da man dies z.B. in so gut wie jeder Programmiersprache, in der Shell oder ansatzweise selbst bei der Google-Suche nutzen kann. Wer mehr über Tricks in der Google-Suche erfahren möchte, klickt hier! ;)

Quellen:
https://www.debian.org/doc/manuals/debian-reference/ch02.de.html#_browsing_with_the_regex_matching
http://regex101.com/
http://de.wikipedia.org/wiki/Regul%C3%A4rer_Ausdruck

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my dotfiles

Habe meine dotfiles (Dateien im Home-Verzeichnis, welche mit einem “.” beginnen) mit anderen Quellen angereichert und diese auf github veröffentlicht. Wer möchte kann diese Einstellungen, Aliase, Funktionen für die “Linux-Shell” verwenden oder auch verbessern, indem man einen entsprechenden Fork von dem Projekt erstellt.

dotfiles_vimdotfiles

https://github.com/voku/dotfiles

Installation:

cd ~ && git clone https://github.com/voku/dotfiles.git && cd dotfiles && source bootstrap.sh

… wenn gewünscht kann man mit diesem kleinen Skript entsprechende ggf. benötigte Pakete nachinstallieren:

bash ~/dotfiles/firstInstall.sh

 

Update:

source bootstrap.sh

 

Anpassungen:

Wenn die Datei “~/.extra” existiert, wird diese zusammen mit den anderen Dateien verarbeitet. Man kann diese nutzen, um benutzerdefinierte Befehle ausführen zu lassen.

z.B.: “cat ~/.extra”

# Git credentials
# Not in the repository, to prevent people from accidentally committing under my name
GIT_AUTHOR_NAME = " Lars Moelleken "
GIT_COMMITTER_NAME = "$ GIT_AUTHOR_NAME "
git config - global user.name "$ GIT_AUTHOR_NAME "
GIT_AUTHOR_EMAIL = " lars@moelleken.org "
GIT_COMMITTER_EMAIL = "$ GIT_AUTHOR_EMAIL "
git config - global user.email "$ GIT_AUTHOR_EMAIL "

 

Erklärungen / Quellen:

http://suckup.de/linux/bashrc/
http://wiki.ubuntuusers.de/Bash/bashrc
http://suckup.de/linux/vi-howto/
http://vim.wikia.com/wiki/Example_vimrc
http://dotfiles.org/

konsole

Erste Schritte in der Shell

Ich habe schon einige kleine Blog-Beiträge zum Thema “Shell / Bash” geschrieben und werde versuchen diese Blog-Beiträge zu einer hoffentlich umfassenden Einführung in das Thema Shell zusammenfassen…  :-)

Was ist eine Shell?

Die Shell ist die Eingabe-Schnittstelle zwischen Computer und Benutzer, welche bei normaler Systemkonfiguration nach dem erfolgreichem Login eines Benutzers gestartet wird, so dass man auf dieser Kommandozeile die Möglichkeit hat weitere Programme zu starten. Die Shell könnte man somit aus Arbeitsumgebung bezeichnen, von wo aus der PC gesteuert werden kann bzw. Dateien bearbeitet werden können. Es gibt unterschiedliche Arten von Shell’s, wer ein modernes Linux-Betriebssystem (Debian, Ubuntu…) installiert, landet meistens in der sogenannten “bash“, darauf gehe ich jedoch gleich genauer ein. Die eingegebenen Texteingaben werden von der Shell interpretiert und ausgeführt, daher spricht man bei der Shell auch von einem Kommandozeileninterpreter (command-line interpreter, CLI).

 

Begrifflichkeiten!?

In Verbindung mit dem Begriff Shell hört man auch immer wieder folgendes …

 

  • Konsole: In ihrem ursprünglicher Definition war die Konsole ein Terminal, mit dem der Systemoperator die Systemfunktionen steuern konnte… heute wird der Begriff jedoch ebenfalls für “Terminalemulation” verwendet, zudem heißt die grafischen Terminalemulationen unter KDE “Konsole“.
  • Virtuelle Konsole: Die meisten Linux-Systeme kommen standardmäßig mit einigen virtuellen Konsolen daher, welche man über <Strg> + <Alt> + <F1> bis <F6> erreichen kann. Mittels <Strg> + <Alt> + <F7> wird der Desktop und somit die graphischen Oberfläche wieder angezeigt.
  • Terminal: Ein Terminal ist ein Computer, der den Zugriff auf einen entfernten Rechner erhält und die meisten Rechenoperationen somit nicht selber durchführt. (Terminal-PCs) Der Begriff “Terminal” wird heute jedoch auch als Abkürzung für “Terminalemulation” verwendet.
  • Terminalemulation: Mit einer Terminalemulation wird eine textorientierte Ein- und Ausgabeschnittstelle, ein Terminal emuliert, so dass man mehrer Instanzen eines Terminals auf dem Desktop zur Verfügung hat.
shell <---> Terminalemulation <---> grafische Oberfläche
bash  <--->       xterm       <--->         X11

 

Wie komme ich in die Shell?

Wie bereits erwähnt kann man zum einen die virtuelle Konsolen, die mit tty bezeichnet werden per Tastenkombination erreichen. Die Abkürzung tty stammt von dem englischen Wort Teletype und wurde historisch bedingt von Unix übernommen. Mittels …

<Strg> + <Alt> + <F1>

… gelangt man in die erste der tty-Konsolen, in diesem Fall tty1.

Hinweis: Hat man eine  grafische Oberfläche (Desktop) installiert, so befindet sich dieser standardmäßig auf tty7. Dieser Wert ist jedoch Variabel und kann umverlegt werden. Wer die Maus in einer solchen virtuellen Konsole verwenden will, sollte sich das Programm “gpm” anschauen / installieren.

 

Hat man sich einmal an die Desktop-Oberfläche gewöhnt, erscheinen einem diese virtuelle Konsolen meist wenig komfortabel, daher gibt es einige Programme (Terminalemulation) welche den Funktionsumfang erheblich erweitern.

KDE – Konsole

KDE-Nutzern steht das bereits erwähnte Programm “Konsole” zur Verfügung, wobei sich der Kreis der Begrifflichkeiten hier schließt und die Verwirrung bei so manchen gerade erst einsetzt. ;-) Lässt man dies außer Acht ist dieses Terminal(emulation) sehr gut. Das Programm unterstützt Tabs, Transparenz, verschiedenste Farbschema, unterschiedliche Schriften und man kann Profile anlegen.

konsole
konsole

Gnome – Terminal

Gnome-Nutzer verfügen von Haus aus über ein Programm mit dem Namen “Gnome-Terminal”. Ich persönlich bevorzuge dieses Programm, wobei dies wahrscheinlich eine Übungssache ist…

TASTENKÜRZEL BEDEUTUNG
<Strg> + <Umschalttaste> + t öffnet einen neuen Tab
<Strg> + d schließt einen Tab
<Strg> + Bild rauf öffnet nächsten Tab (rechts) bzw. den ersten
<Strg> + Bild runter öffnet vorherigen Tab (links) bzw. den letzen
<Strg> + <Umschalttaste> + Bild rauf verschiebt einen Tab nach rechts
<Strg> + <Umschalttaste> + Bild unter verschiebt einen Tab nach links
Hinweis: Wer das Terminal immer Griffbereit haben möchte, sollte sich einmal “guake” anschauen … ;-)

 

gnome_terminal
gnome_terminal

 

Xterm

Xterm ist Bestandteil des X.org Projekts und war lange Zeit das Standardterminal für Linuxsysteme mit grafischer Oberfläche.

CLI Companion

Wer die Linux-Befehle noch lernen möchte oder sich einige komplizierte Behle öfter benötigt, kann sich auch dieses Terminal anschauen. -> cli-companion-die-gui-in-der-konsole

CLICompanion
CLICompanion

Terminator

“Terminator ist ein in Python geschriebener Terminal-Emulator für die Desktop-Umgebung GNOME, der es ermöglicht mehrere Terminals innerhalb eines Fensters bzw. einzelner Tabs zu benutzen und mittels Tastatur-Kürzeln zwischen diesen zu wechseln. So kann man ohne Tabs und ohne weitere Terminalfenster mehrere Shells zur selben Zeit offen haben.” – http://wiki.ubuntuusers.de/Terminator

 

terminator_split_example
terminator_split_example

 

Wenn man seine Standard-Terminal ändern möchte, kann man dies mit dem Alternativen-System bewerkstelligen…

sudo update-alternatives --config x-terminal-emulator

 

Was für Shells gibt es?

Wenn man sich ein wenig näher mit dem Thema beschäftigt, stellt man schnell fest, dass es eine Menge Alternative Shells gibt. Ich beschränke mich einfach mal auf die (heutige) Standard-Shell die bash und einer Alternative der zsh (Z-Shell)

 

Bourne Again Shell (bash)

Die Bourne Again Shell ist die Standard-Shell der meisten Linux-Distributionen. Die Shell beherrscht die Features der Borune- Korn- und C-Shell. Redet jemand von einer Shell, spricht man meistens von Bash. Um das volle Potenzial der Bash zu nutzen sollte man sich “.bashrc“-Datei anschauen und an seine Bedürfnisse anpassen, für den Anfang sollte meine Datei als Vorlage genügen. -> bashrc

 

Z-Shell (zsh)

Die Zsh kann man als eine Zusammenstellung aller Verbesserungen und Features aus der bash, der csh und der tcsh betrachten.

Zu einigen ihrer Features zählen:

  • eine frei programmierbare Wortvervollständigung (TAB-Completion)
  • die Möglichkeit, die History aus anderen – gleichzeitig laufenden – Shells zu nutzen
  • Rechtschreibüberprüfung
  • nahezu vollständige Kompatibilität zur bash, ksh und tcsh

-> Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Unix-Shell#Die_Z-Shell

Bei der Z-Shell kann hat man noch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, welche einem Anfangs ggf. überfordern können, daher auch hier meine “.zshrc“-Datei als Vorlage. -> zshrc

 

Z-Shell installieren:

sudo aptitude install zsh

Z-Shell ausprobieren:

zsh

Standardmäßig die Z-Shell verwenden:

sudo chsh -s /usr/bin/zsh `whoami`

 

Probieren geht über studieren…

… was ist damit sagen will, wer einmal die Vorteile der Shell erkannt hat und einige Befehle kennt, wird die Shell lieben lernen!

 

Linux-Dateipfade einigermaßen kennen

Auch wenn in der Shell meist angezeigt wird in welchem Verzeichnis man sich gerade befindet, kann es seht hilfreich sein, wenn man ungefähr weiß wo sich was bei Linux befindet! -> http://wiki.ubuntuusers.de/Verzeichnisstruktur

Verzeichnis Bedeutung ~ Windows
/
Wurzelverzeichnis
C:\
/boot
Bootloader
C:\
/etc
Systemkonfiguration registry,

C:\WINDOWS\*.ini
/bin
Systemprogramme für Benutzer
C:\WINDOWS\,C:\WINDOWS\COMMAND\
/sbin
Systemprogramme und -dienste für Admins
/lib
Systembibliotheken und Treiber
C:\WINDOWS\SYSTEM32\
/tmp
Temporäre Dateien
C:\WINDOWS\TEMP\
/usr
(“Unix System Resources”)
/usr/bin
Programme für Benutzer
C:\Programme\*\
/usr/sbin
Programme und Dienste für Admins
/usr/lib
Bibliotheken
/home
Heimatverzeichnisse
C:\Dokumente und Einstellungen\
/home/user
Heimatverzeichnis des Benutzers user
/root
Heimatverzeichnis des Benutzers root
/var
Daten von Diensten
/var/log
Systemprotokolle
/media
Wechseldatenträger, z.B. USB-Stick
/media/cdrom
CD-ROM
A:\, D:\, E:\,...

 

Beim Login in die Shell, landet man meistens in seinem eigenen home-Verzeichnis (z.B.: /home/lars/). Im “Prompt” (dem Text vor der Eingabeaufforderung, in der Shell) könnte nun so etwas angezeigt werden “lars@ubuntu:~$“.

lars ist hier der User-Name, ubuntu der Name des PCs und das ~ (Tilde-Zeichen) steht als Abkürzung und Synonym für das Homeverzeichnis, in welchem wir uns gerade befinden, dies kannst du gleich durch die Eingabe des Befehl “pwd” (print working directory) überprüfen. ;-)

 

Groß- und Kleinschreibung beachten

Anders als bei Windows unterscheidet Linux Groß- und Kleinschreibung, hier einige Beispiele zur Verdeutlichung …

mkdir lall

(mkdir – make directories)

mkdir Lall
touch lall

(touch – erstellt eine leere Datei)

touch Lall

 

Nun können wir uns mittels “ls” (ls – list directory contents) bzw. …

ls -latrF --color=auto

… anzeigen lassen, welche Dateien / Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis erstellt wurden. Mittels “rm” bzw. “rmdir” kannst du diese Dateien wieder löschen. Falls du versehentlich z.B.: “touch ./–help” ausführst und somit eine leere Datei mit dem Namen-“–help” erstellt hast, kannst du diese mittels “rm ./–help” wieder entfernen.

 

Der Befehl “man” (z.B.: man mkdir) zeigt eine ausführliche Hilfe zum angegebenen Befehl an und “apropos” (z.B.: apropos mkdir) zeigt dessen Funktion schnell an… zudem kann man hinter den Befehlen auch “–help” (mkdir –help) schreiben

 

Achtung
Achtung: Vorsicht der Befehl “rm -r” löscht rekursiv, am Anfang sollte man diesen Parameter ggf. mit -i kombinieren, so dass vor dem löschen einer Datei noch einmal nachgefragt wird, ob diese wirklich gelöscht werden soll. (z.B.: rm -ri lall/) -> safe-rm can save your life

 

Die Navigation

Ebenfalls ein sehr großes Themenfeld ist die Navigation in der Shell, angefangen von der Navigation durch die Verzeichnisse / Dateien … über die Verwendung der History (bereits eingegebene Befehle in der Shell) … bis hin zur Navigation innerhalb der Shell.

Navigation in Verzeichnissen

Befehl BEDEUTUNG
cd ..
wechselt ein Verzeichnis nach oben
cd ../..
wechselt zwei Verzeichnise nach oben
cd ~
wechselt in dein home-Verzeichnis
TAB
durch das drücken der Tabulator-Taste, wird deine Eingabe vervollständigt -> ggf. 2x hintereinander TAB drücken !!!
».«
jedes Verzeichnis enthält eine Referenz auf sich selbst, diesen Punkt benötigt man vor allem,wenn man eine ausführbare Datei starten möchte… (z.b: cd /bin/; ./bash;)
pwd
zeigt an wo du dich befindest

 

Durch das drücken der TAB-Taste kann man sich viel Tipparbeit ersparen… :-)

Navigation in der Shell

BEFEHL / Tastenkürzel BEDEUTUNG
<Strg> + d
Logout aus der Shell (logout bzw. exit)
<Strg> + c
laufender Prozesse (im Vordergrund) wird beendet
<Strg> + l
räumt die Ausgabe auf (clear)
fc -l
zeigt die letzten Befehle in einer Liste an
Pfeiltasten (noch oben / unten)
letzte Befehle durchblättern
Pfeiltasten (noch rechts / links)
Cursor auf der Konsole (rechts / links) bewegen
<Strg> + r
sucht einen Befehl in der Bash-History (mehrmaliges drücken von Strg+r geht weiter in der History zurück)
Alt + .
schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole
!$
schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole (Alt + .)
!!
führt den letzten Befehl noch einmal aus
!string
startet den letzten Befehl, der mit sting anfängt
!?string
startet den letzten Befehl, der string enthält
^sting1^string2
wiederholt den letzten Befehl, wobei sting1 doch string2 ersetzt wird
<Strg> + a
Cursor am Anfang der Zeile
<Strg> + e
Cursor am Ende der Zeile
<Strg> + w
schneidet das letzte Wort aus
<Strg> + u
scheidet alles vor dem Cursor aus
<Strg> + k
scheidet alles hinter dem Cursor aus
<Strg> + y
fügt die zuletzt ausgeschnittenen Daten ein

 

PS: wie bereits erwähnt entfaltet die Shell ihr volles Potenzial erst, wenn man diese ein wenig an seine Wünsche anpasst, daher hier noch einmal der Verweiß auf die .bashrc und .zshrc

 

Kommandos hintereinander ausführen

Wie bereits kurz zuvor gezeigt, kann man Befehle auch hintereinander ausführen… z.B.:

cd /bin/; ./bash;

Hier werden die Befehle “cd /bin/” und “./bash” einfach nacheinander ausgeführt. Wenn man den zweiten Befehl jedoch nur ausführen möchte, wenn der erste Befehl ohne Probleme funktioniert hat, kann man && zwischen den beiden Befehlen verwenden… z.B.:

cd /bin_lall/ && ./bash;

Und wenn man den zweiten Befehl nur ausführen möchte, wenn der erste Befehl nicht funktioniert hat, nimmt man “||“… z.B.:

cd /bin_lall/ || echo "ggf. existiert /bin_lall nicht";

PS: Natürlich muss man nicht jedesmal in das Verzeichnis /bin wechseln, wenn man ein Programm aus diesem Verzeichnis öffnen möchte, dazu wird in der Shell die Variable “$PATH” verwendet. z.B.:

echo $PATH
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/bin/X11

 

Mehrzeilige Kommandos

Wenn man ein Kommando / Befehl über mehrere Zeilen aufteilen möchte, kann man dies mithilfe von “\” machen… z.B.:

find /etc/ \
-iname "pass*"
Hier gibt es weitere Infos zum “find”-Befehl und hier noch eine Befehlsübersicht für alle die gerade Ihre ersten Schritte auf der Shell wagen…

 

Syntax Name Beschreibung ~ Windows
pwd
present working directory Anzeige des aktuellen Arbeitsverz.
cd Zielverzeichnis
change directory Verzeichniswechsel
CD
ls Verzeichnis
list Verzeichnisinhalt anzeigen
DIR
file Datei
% Dateiformat oder -typ
echo Zeichenkette
% Zeichenkette ausgeben
cat Datei
concatenate Dateiinhalt ausgeben
TYPE
more Datei
% dito, seitenweise
MORE
less Datei
% dito, blättern und suchen
touch Datei
% Leere Datei anlegen
cp Quelle Ziel
copy kopieren
COPY
mv Quelle Ziel
move verschieben, umbenennen
MOVE, REN
rm Datei
remove löscht eine Datei
DEL, ERASE
mkdir Verzeichnis
make directory neues Verzeichnis anlegen
MD
rmdir Verzeichnis
remove directory (leeres) Verzeichnis löschen
RD

-> linux-kommandos-als-hintergrundbild ;-)

 

Dateien bearbeiten

Wer direkt in der Shell Dateien verändern möchte, sollte sich den “vim”-Editor anschauen, wie die Shell ist dieser Editor gewöhnungsbedürftig aber man gewinnt Ihn mit der Zeit lieb… ;-) In diesem HowTo habe ich versucht die wichtigsten Funktionen von vim zusammenzufassen. Und hier noch eine Schnellübersicht:

 

BEFEHL / TASTENKÜRZEL BEDEUTUNG
i Text einfügen, vor dem Cursor
R Text ab Cursor-Position überschreiben
<Strg> + v Bereich markieren
<ESC> Bearbeitungsmodus beenden
y kopieren
p einfügen
:q vi/vim beenden
:w Datei speichern

 

 

vi-vim-cheat-sheet_de_layout
vi-vim-cheat-sheet_de_layout

 

Es gibt unter Linux noch etliche Programme, welche einem beim bearbeiten von Dateien hilfreich sein können z.B.: sed

sed -i 's/Ubuntu/Windows/g' test.txt

Dieser Befehl ersetzt das Wort “Ubuntu” durch “Windows” in der ganzen Datei “test.txt” im aktuellen Verzeichnis. Weitere Infos zu sed findest du hier -> streameditor-sed und hier noch ein alter Beitrag zum Thema -> Dateien-in-der-shell-bearbeiten

 

Programme im Hintergrund verschieben

Man kann Programme und Befehle auch im Hintergrund ausführen bzw. diese in den Hintergrund verschieben…

lars@ubuntu ~$ kommando1 & 
[1] 5520
lars@ubuntu ~$ kommando2 & 
[2] 5521
lars@ubuntu ~$ fg %2 
kommando2

 

kommando1 und kommando2 wurden beide im Hintergrund ausgeführt, dann wurde kommando2 mittels dem Befehl “fg” wieder in den Vordergrund geholt. Wenn man kommando2 wieder in den Hintergrund verschieben möchte drücken wir: <Strg> + z

[2]+  Stopped kommando2
lars@ubuntu ~$ bg 
[2]+ kommando2 &

Mit Hilfe des Befehls ”

bg"

wird eine angehaltener Job der Shell in den Hintergrund verschoben und wieder gestartet:

Hier gibt es diesbezüglich weitere Infos: Prozess-anhalten

 

StdIn & StdOut

Sehr hilfreich sind folgende kleine Helfer in der Shell -> Pipezeichen (|) Größer-als-Zeichen (>) und Kleiner-als-Zeichen (<)

mithilfe dieser Zeichen kann man Programm bzw. dessen Ausgaben umleiten. z.B.:

ls -l /usr/bin > /tmp/Alle_Benutzerprogramme.txt

-> schreibt die Ausgabe von “ls” des Verzeichnisses /usr/bin/ in die Textdatei /tmp/Alle_Benutzerprogramme.txt

grep http /etc/services | wc -l

-> zählt alle Zeilen in der Textdatei /etc/services, die die Zeichenkette http enthalten

 

Der Befehl “grep” kann Verzeichnisse, Dateien oder Ausgaben durchsuchen bzw. filtern, daher solle man sich diesen Befehl noch mal genauer ansehen!!!

 

Zum Schluss verlinke ich noch einige alte Blog-Post welche weitere Informationen zur Shell beinhalten, viel Spaß beim testen… :D

– Dateien verschieben in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/mv-linux/

reguläre Ausdrücke (wildcards) in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/02/09/wildcards-in-der-shell/

– Shell-Programmierung: Schleifen -> http://suckup.de/blog/2010/02/09/nice-try/http://suckup.de/blog/2010/01/31/bash-programmierung-schleifen/

– Bedingungen in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/bedingungen-in-der-shell-linux/

– crontab -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/crontab/

– ps – prozessstatus -> http://suckup.de/blog/2010/09/14/shell-ps-prozessstatus/

– Rechnen in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/rechnen-in-der-shell/

– HTML-Umlaute in der Shell korrigieren -> http://suckup.de/blog/2010/02/13/html-umlaute-korrigieren/

– cdrecord – ISO erstellen und CD brennen -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/cdrecord-iso-erstellen-und-brennen/

– aptitude & dpkg -> http://suckup.de/blog/2010/02/13/aptitude-dpkg/

Unix-Dateiattribute (Zugriffsrechte) verändern -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/chmod-howto/

– su & sudo & Setuid-Bit -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/su-sudo-setuid-bit/

– Systeminfos anzeigen -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/systeminfos-anzeigen-lassen/

– Speicherverbrauch anzeigen -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/speicherverbrauch-anzeigen-lassen/

– mount über SSH -> http://suckup.de/blog/2010/02/07/mount-ueber-ssh/

– Ports via ssh weiterleiten -http://suckup.de/blog/2010/03/29/ports-via-ssh-weiterleiten/

– SSH – Hostnamen vervollständigen -> http://suckup.de/blog/2010/09/14/ssh-hostnamen-vervollstaendigen/

– Desktop Firewall – iptables -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/desktop-firewall-iptables/

– deine öffentliche IP-Adresse in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/deine-oeffentliche-ip-adresse/

– offene Ports analysieren -> http://suckup.de/blog/2010/03/28/offene-ports-analysieren/

– TCPdump – HowTo -> http://suckup.de/blog/2010/08/02/tcpdump-howto/

– netstat + ss + lsof -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/netstat-ss-lsof/

– nethogs und iftop – Traffic analysieren -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/nethogs-und-iftop-traffic-analysieren/

– lsof – list open files -> http://suckup.de/blog/2010/02/22/lsof-list-open-files/

linux_aptitude_minesweeper

Ostereier obwohl es nicht Ostern ist

Die folgenden “Eastereggs” lassen sich im Linux-Alltag finden und falls du auch noch ein paar Eastereggs kennst, würde ich die gerne hören… :-)


YouTube:

Snake auf Youtube spielen ->

1.) Video bei 0:00 anhalten

2.) Pfeiltaste nach Links drücken

3.) danach zusätzlich Pfeiltaste kurz nach Oben drücken

4.) Vorsicht, das Spiel geht sofort los… :-)


Telnet:

… ich verrate mal nichts ;-)

telnet towel.blinkenlights.nl
telnet towel.blinkenlights.nl 666


Google:

In meiner “Feature-Liste” von Google fehlt noch einiges… ;-)

- suche nach ASCII-Art und dann achte auf das Google-Logo -> http://www.google.com/search?q=ascii+art

- auch wenn ich das schon einmal erwähnt habe -> www.google.com/bsdwww.google.com/linuxwww.google.com/microsoft

- einfach einmal auf “Insert Coin” klicken und spielen -> http://www.google.com/pacman/

- folgendes bei Google eingeben :-) -> answer to life, the universe and everything


aptitude:

Ich habe vor einiger Zeit bereits über “aptitude” berichtet, hier noch ein paar Features…

aptitude moo
aptitude -v moo
aptitude -vv moo
aptitude -vvv moo
aptitude -vvvv moo
aptitude -vvvvv moo

Die Ausgabe der Befehle spare ich mir, will dir ja nicht den Spaß verderben… :-)


Zudem ist unter der aptitude-Hilfe noch ein Osterei zu finden:

aptitude -h | tail -n 1


Außerdem ist noch ein Feature in aptitude eingebaut -> Minesweeper

aptitude 
<Strg>+t
linux_aptitude_minesweeper


Vim:

Auch in meiner umfangreichen “vim“-Sammlung fehlt ein entscheidender Befehl:

:help 42 
:Ni!


wget:

wget -S http://wordpress.com -O- 2>&1 | grep hacker 


Gnome:

Unter GNOME-Desktop -> Eingabeaufforderung (Alt + F2) -> und folgendes eingeben ->

“free the fish” -> kleiner schwimmender Fisch auf dem Desktop (klick auf den Fisch und versuche ihn zu verscheuchen…) :D
“gegls from outer space” -> GEGLs from Outer Space


Firefox:

Folgendes bei Firefox in der Adresszeile eingeben. :-)

about:robots
about:mozilla


Debian / Ubuntu etc.:

… um das “Fake-Release” anzuzeigen, muss man in der Konsole den folgenden Befehl eingeben, klappt auch bei Ubuntu! :-)

zgrep "The.*Release" /usr/share/doc/dpkg/changelog.Debian.gz

zcat /usr/share/doc/linux-image-`uname -r`/changelog.Debian.gz | egrep -e "Release"

… und hier noch ein Befehl der generell unter Linux funktionieren sollte. ->

ddate


Arch Linux: (pacman)

In der Datei /etc/pacman.conf im Bereich unter [options] fügen wir ILoveCandy ein… und schon haben wir eine neue Folgschrittsanzeigt bei pacman… :-)

debian_wallpaper_by_voku1987

Toy Story & Debian

“Toy Story was released by Pixar November 22nd, 1995. One year later Debian 1.1 was released. Bruce Perens was the DebianProjectLeader then and also worked for Pixar. He started the tradition of naming Debian releases after Toy Story characters.” – wiki.debian.org/ToyStory -> Debian


debian_wallpaper_by_voku1987
debian_wallpaper_by_voku1987
Konsolen-Logo

unoconv: umwandlung zwischen allen Dokument-Formaten von OpenOffice

Mit unoconv kann man viele Dokument-Formate konvertieren, unterstützte Formate sind unter anderem das  “Open Document Format” (.odt), “MS Word” (.doc), “MS Office Open/MS OOXML” (.xml), “Portable Document Format” (.pdf), “HTML”, “XHTML”, “RTF”, “Docbook” (.xml)…  

Funktionen:

  • konvertiert alle Formate die OpenOffice unterstützt
  • OpenOffice unterstützt bis zu 100 Dokument Formate :-)
  • kann genutzt werden um Vorgänge zu automatisieren (Skripte -> z.B. shell oder php)
  • unterstützt weitere Tools -> “asciidoc”, “docbook2odf/xhtml2odt”
  • kann Style-Vorlagen (templates) während der Konvertierung anwenden (corporate identity)
  • kann sowohl als Server, als auch als Client fungieren


Formate:

Es folgt eine Liste von Ausgabe-Formaten von OpenOffice (und somit auch von unoconv), die Eingabe-Formate können sich jedoch unterscheiden -> INPUT / EXPORT


Export:

  • bib – BibTeX [.bib]
  • doc – Microsoft Word 97/2000/XP [.doc]
  • doc6 – Microsoft Word 6.0 [.doc]
  • doc95 – Microsoft Word 95 [.doc]
  • docbook – DocBook [.xml]
  • html – HTML Document (OpenOffice.org Writer) [.html]
  • odt – Open Document Text [.odt]
  • ott – Open Document Text [.ott]
  • ooxml – Microsoft Office Open XML [.xml]
  • pdb – AportisDoc (Palm) [.pdb]
  • pdf – Portable Document Format [.pdf]
  • psw – Pocket Word [.psw]
  • rtf – Rich Text Format [.rtf]
  • latex – LaTeX 2e [.ltx]
  • sdw – StarWriter 5.0 [.sdw]
  • sdw4 – StarWriter 4.0 [.sdw]
  • sdw3 – StarWriter 3.0 [.sdw]
  • stw – Open Office.org 1.0 Text Document Template [.stw]
  • sxw – Open Office.org 1.0 Text Document [.sxw]
  • text – Text Encoded [.txt]
  • txt – Plain Text [.txt]
  • vor – StarWriter 5.0 Template [.vor]
  • vor4 – StarWriter 4.0 Template [.vor]
  • vor3 – StarWriter 3.0 Template [.vor]
  • xhtml – XHTML Document [.html]
  • […]


Installation:

aptitude install unoconv asciidoc docbook2od


Beispiele 1: Standard

Als erstes ein simples Beispiel, hier wird einfach “odt” in ein “pdf” umgewandelt. Sehr hilfreich ist auch sich die Optionen einmal anzuschauen.

# unoconv - Dienst starten
unoconv --listener &
# odt -> pdf 
unoconv -f pdf some-document.odt
# Standard 
(unoconv --server localhost --port 2002 --stdout -f pdf some-document.odt)

Beispiele 2: Vorlage

Wie bereits auf der Entwicklerseite zu lesen ist, hilf uns ein Screenshot nicht wirklich weiter, daher folgt ein zweites Beispiel mit Vorlagen.

# Beispiel Dateien herunterladen 
wget http://dag.wieers.com/cv/Makefile
wget http://dag.wieers.com/cv/curriculum-vitae-dag-wieers.txt
wget http://dag.wieers.com/cv/curriculum-vitae-docbook.ott

# unoconv - Dienst starten
unoconv --listener &
# resume.txt -> resume.xm
asciidoc -b docbook -d article -o resume.xml resume.txt
# resume.xml -> resume.tmp.odt
docbook2odf -f --params generate.meta=0 -o resume.tmp.odt resume.xml
# resume.tmp.odt -> resume.odt + Template
unoconv -f odt -t template.ott -o resume.odt resume.tmp.odt
# resume.tmp.odt -> resume.pdf + Template
unoconv -f pdf -t template.ott -o resume.pdf resume.odt
# resume.tmp.odt -> resume.html + Template
unoconv -f html -t template.ott -o resume.html resume.odt
# resume.tmp.odt -> resume.doc + Template
unoconv -f doc -t template.ott -o resume.doc resume.odt

Beispiele 3: Server <-> Client

Wie bereits erwähnt kann man den Dienst auch als Server starten und von anderen Rechnern darauf zugreifen.

# unoconv - Server-Dienst starten
unoconv --listener --server 1.2.3.4 --port 4567
# Client -> Server 
unoconv --server 1.2.3.4 --port 4567

Beispiele 4: PHP

Man kann dies nun auch in Shell-Skripten nutzen oder wie in diesem Beispiel in PHP einbinden.

$this->Filegenerator = new FilegeneratorComponent ($this->params["form"]['uploaddocfile']);
// if the filegenerator did all it's magic ok then process
if($this->Filegenerator)
// returns the text version of the PDF
$text = $this->Filegenerator->convertDocToTxt();
// returns the html of the PDF
$html = $this->Filegenerator->convertDocToHtml();
// returns the generated pdf file
$pdf = $this->Filegenerator->convertDocToPdf($doc_id);
}
<?php
/**
* Class Used to convert files.
*@author jamiescott.net
*/
class FilegeneratorComponent extends Object {

// input folder types
private $allowable_files = array ('application/msword' => 'doc' );
// variable set if the constuctor loaded correctly.
private $pass = false;
// store the file info from constuctor reference
private $fileinfo;

/**
* Enter description here...
*
* @param array $fileinfo
* Expected :
* (
[name] => test.doc
[type] => application/msword
[tmp_name] => /Applications/MAMP/tmp/php/php09PYNO
[error] => 0
[size] => 79360
)
*
*
* @return unknown
*/
function __construct($fileinfo) {

// folder to process all the files etc
define ( 'TMP_FOLDER', TMP . 'filegenerator/' . $this->generatefoldername () . '/' );

// where unoconv is installed
define ( 'UNOCONV_PATH', '/usr/bin/unoconv' );
// where to store pdf files
define ( 'PDFSTORE', ROOT . '/uploads/generatedpdfs/' );
// where to store doc files
define ( 'DOCSTORE', ROOT . '/uploads/docfiles/' );
// apache home dir
define ( 'APACHEHOME', '/home/apache' );
// set some shell enviroment vars
putenv ( "HOME=".APACHEHOME );
putenv ( "PWD=".APACHEHOME );

// check the file info is passed the tmp file is there and the correct file type is set
// and the tmp folder could be created
if (is_array ( $fileinfo ) &amp;amp;&amp;amp; file_exists ( $fileinfo ['tmp_name'] ) &amp;amp;&amp;amp; in_array ( $fileinfo ['type'], array_keys ( $this->allowable_files ) ) &amp;amp;&amp;amp; $this->createtmp ()) {

// bass by reference
$this->fileinfo = &amp;amp;$fileinfo;
// the constuctor ran ok
$this->pass = true;
// return true to the instantiation
return true;

} else {
// faild to instantiate
return false;

}

}

/**
*      * takes the file set in the constuctor and turns it into a pdf
* stores it in /uploads/docfiles and returns the filename
*
* @return filename if pdf was generated
*/
function convertDocToPdf($foldername=false) {

if ($this->pass) {

// generate a random name
$output_pdf_name = $this->generatefoldername () . '.pdf';

// move it to the tmp folder for processing
if (! copy ( $this->fileinfo ['tmp_name'], TMP_FOLDER . 'input.doc' ))
die ( 'Error copying the doc file' );

$command = UNOCONV_PATH;
$args = ' --server localhost --port 2002 --stdout -f pdf ' . TMP_FOLDER . 'input.doc';

$run = $command . $args;

//echo $run; die;
$pdf = shell_exec ( $run );
$end_of_line = strpos ( $pdf, "\n" );
$start_of_file = substr ( $pdf, 0, $end_of_line );

if (! eregi ( '%PDF', $start_of_file ))
die ( 'Error Generating the PDF file' );

if(!file_exists(PDFSTORE.$foldername)){
mkdir(PDFSTORE.$foldername);
}

// file saved
if(!$this->_createandsave($pdf, PDFSTORE.'/'.$foldername.'/', $output_pdf_name)){
die('Error Saving The PDF');
}

return $output_pdf_name;

}

}

/**
* Return a text version of the Doc
*
* @return unknown
*/
function convertDocToTxt() {

if ($this->pass) {

// move it to the tmp folder for processing
if (! copy ( $this->fileinfo ['tmp_name'], TMP_FOLDER . 'input.doc' ))
die ( 'Error copying the doc file' );

$command = UNOCONV_PATH;
$args = ' --server localhost --port 2002 --stdout -f txt ' . TMP_FOLDER . 'input.doc';

$run = $command . $args;

//echo $run; die;
$txt = shell_exec ( $run );

// guess that if there is less than this characters probably an error
if (strlen($txt) < 10)
die ( 'Error Generating the TXT' );

// return the txt from the PDF
return $txt;

}

}

/**
* Convert the do to heml and return the html
*
* @return unknown
*/
function convertDocToHtml() {

if ($this->pass) {

// move it to the tmp folder for processing
if (! copy ( $this->fileinfo ['tmp_name'], TMP_FOLDER . 'input.doc' ))
die ( 'Error copying the doc file' );

$command = UNOCONV_PATH;
$args = ' --server localhost --port 2002 --stdout -f html ' . TMP_FOLDER . 'input.doc';

$run = $command . $args;

//echo $run; die;
$html= shell_exec ( $run );
$end_of_line = strpos ( $html, "\n" );
$start_of_file = substr ( $html, 0, $end_of_line );

if (! eregi ( 'HTML', $start_of_file ))
die ( 'Error Generating the HTML' );

// return the txt from the PDF
return $html;

}

}
/**
* Create file and store data
*
* @param unknown_type $data
* @param unknown_type $location
* @return unknown
*/
function _createandsave($data, $location, $file) {

if (is_writable ( $location )) {

// In our example we're opening $filename in append mode.
// The file pointer is at the bottom of the file hence
// that's where $somecontent will go when we fwrite() it.
if (! $handle = fopen ( $location.$file, 'w' )) {
trigger_error("Cannot open file ($location$file)");
return false;
}

// Write $somecontent to our opened file.
if (fwrite ( $handle, $data ) === FALSE) {
trigger_error("Cannot write to file ($location$file)");
return false;
}

fclose ( $handle );
return true;

} else {
trigger_error("The file $location.$file is not writable");
return false;
}

}

function __destruct() {

// remove the tmp folder

if (file_exists ( TMP_FOLDER ) &amp;amp;&amp;amp; strlen ( TMP_FOLDER ) > 4)
$this->removetmp ();

}

/**
* Create the tmp directory to hold and process the files
*
* @return unknown
*/
function createtmp() {

if (is_writable ( TMP )) {

if (mkdir ( TMP_FOLDER ))
return true;

} else {

return false;
}

return false;

}

/**
* Delete the tmp dir
*
* @return unknown
*/
function removetmp() {

if (strlen ( TMP_FOLDER ) > 3 &amp;amp;&amp;amp; file_exists ( TMP_FOLDER )) {

if ($this->recursive_remove_directory ( TMP_FOLDER ))
return true;

}

return false;
}

/**
* Return a rendom string for the folder name
*
* @return unknown
*/
function generatefoldername() {

return md5 ( microtime () );

}

/**
* Recursivly delete directroy or empty it
*
* @param unknown_type $directory
* @param unknown_type $empty
* @return unknown
*/
function recursive_remove_directory($directory, $empty = FALSE) {
// if the path has a slash at the end we remove it here
if (substr ( $directory, - 1 ) == '/') {
$directory = substr ( $directory, 0, - 1 );
}

// if the path is not valid or is not a directory ...
if (! file_exists ( $directory ) || ! is_dir ( $directory )) {
// ... we return false and exit the function
return FALSE;

// ... if the path is not readable
} elseif (! is_readable ( $directory )) {
// ... we return false and exit the function
return FALSE;

// ... else if the path is readable
} else {

// we open the directory
$handle = opendir ( $directory );

// and scan through the items inside
while ( FALSE !== ($item = readdir ( $handle )) ) {
// if the filepointer is not the current directory
// or the parent directory
if ($item != '.' &amp;amp;&amp;amp; $item != '..') {
// we build the new path to delete
$path = $directory . '/' . $item;

// if the new path is a directory
if (is_dir ( $path )) {
// we call this function with the new path
recursive_remove_directory ( $path );

// if the new path is a file
} else {
// we remove the file
unlink ( $path );
}
}
}
// close the directory
closedir ( $handle );

// if the option to empty is not set to true
if ($empty == FALSE) {
// try to delete the now empty directory
if (! rmdir ( $directory )) {
// return false if not possible
return FALSE;
}
}
// return success
return TRUE;
}
}
}
?>
debian-logo

Debian Backports

In der Debian-Distribution werden bekanntlich nur getestete Pakete verwendet und in einer Version (z.B. Debian-Version 5, “Lenny”) nur wichtige Korrekturen durchgeführt, aber keine weiteren Versionssprünge vorgenommen. Wenn ich nun eine neuere Version von einer bestimmten Software nutzen wollte, habe ich bisher auf backports.orgzurückgegriffen, seit zirka einem Monat gehört das Projekt nun offiziell zum Debian-Service und ist unter “packports.debian.orgzu erreichen. Die Quellen heißen deshalb “backport”, da diese aus dem Debian-Testing-Zweig (momentan Debian-Version 6, “Squeeze”) zurück portiert wurden. Das Paket “debian-backports-keyring” wird nun nicht mehr benötigt, da die Pakete nun mit den offiziellen Key von Debian unterzeichnet sind.

 

“Da sich die Adresse von backports.org zu backports.debian.org ändert, sollten alle Benutzer, um Überraschungen zu vermeiden, ihre Repositorien in sources.list so bald wie möglich anpassen. Die alte Adresse wird allerdings als Spiegel des Archivs noch für einige Zeit erhalten bleiben. Wer Pinning mit Backports-Paketen nutzt, sollte seine Einstellungen in der Datei preferences bald anpassen, da sich der Archivname in »Debian Backports« geändert hat.” – Pro-Linux.de

 

Wenn nun jedoch in im Testing-Zweig keine neue Software aufgenommen wird, wie es momentan der Fall ist und der Testing-Zweig somit eingefroren wird, um diesen auf die Stabilen-Zweig zu bringen, dann benötigt man ggf. auch noch die Quelle “lenny-backports-sloppy“. Somit kannst du bereits Software aus der Unstable-Version (Debian-Version 7, “Wheezy) verwenden, wenn du jedoch auf die kommende stabile Version “Squeeze” aktualisieren möchtest, dann benötigst du zwingend die zugehörigen Backports, zudem ist diese Quellen stets mit dem packports zu verwenden.

 

1.) Folgende Zeilen einfügen:

Entweder direkt in der “/etc/apt/sources.list”-Datei oder du musst im folgendem Unterverzeichnis (/etc/apt/sources.list.d/) eine Datei mit der Endung (.list) anlegen und dort die folgenden Zeilen einfühen.

deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports main
deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports-sloppy main

2.) Quellen aktualisieren

 

apt-get update

3.) Folgende Zeilen einfügen:

In der “/etc/apt/preferences”-Datei folgendes Einfügen, so dass du auch mit Sicherheit-Updates versorgt wirst.

 

Package: *
Pin: release a=lenny-backports
Pin-Priority: 200

4.) Pakete installieren

Mit dem folgendem Befehl kannst du nun, aus dem Backports Software installieren, hier gibt es noch mehr Infos zu aptitude. ;-)

 

aptitude -t lenny-backports install "package"

 

libreoffice

LibreOffice Installation unter Debian / Ubuntu

In diesem HowTo beschreibe ich wie du LibreOffice auf Debian/Ubuntu installierst. Kurz zum Hintergrund, warum OpenOffice zu -> LibreOffice wurde:

Gegründet wurde die Stiftung von verschiedenen Mitgliedern von OpenOffice.org. Auf der Webseite von “The Dokument Foundation” findet sich einer Liste der Gründungsmitglieder, diese haben diesen Schritt gewagt, da seit der Übernahmen von Sun durch Oracle nur noch wenige Ressourcen aus der Hamburger Entwicklungsabteilung ins Projekt eingeflossen seien. (Quelle: heise.de) Nun haben auch schon einige Firmen (GoogleNovell und Red Hat) angekündigt die neue Foundation zu unterstützen. Wer diesbezüglich noch mehr Infos sucht, kann sich folgenden Artikel durchlesen -> ikhaya.ubuntuusers.de


“Eine Abspaltung (auch Fork; engl. fork = Gabel, üblicherweise als Maskulinum verwendet) ist in der Softwareentwicklung ein Entwicklungszweig nach der Aufspaltung eines Projektes in zwei oder mehr Folgeprojekte, wobei Teile des Quellcodes und seiner Historie kopiert werden und dann unabhängig von dem ursprünglichen Projekt weiterentwickelt werden.” – Wiki


libreoffice


libreoffice-menü


Installation unter Ubuntu:




Fremdpakete können das System beschädigen -> wiki.ubuntuusers.de/fremdquellen


sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install libreoffice
Gnome:
sudo apt-get install libreoffice-gnome
KDE:
sudo apt-get install libreoffice-kde


ggf. findest du hier noch weitere Infos …



Installation unter Debian:


Fremdpakete können das System beschädigen


1.) Deinstallation von OpenOffice

sudo aptitude purge openoffice.org-base openoffice.org-base-core openoffice.org-common openoffice.org-gnome


Zwei mal mit “Y” bestätigen…

- Diese Lösung akzeptieren? [Y/n/q/?] Y

- Wollen Sie fortsetzen? [Y/n/?] Y

… und schon wird OpenOffice deinstalliert.


2.) LibreOffice (+deutsche Sprachdatei) herunterladen

Darauf achten, ob man die 32-Bit oder die 64-Bit Version herunterlädt.


32-Bit:
cd /tmp
wget http://ftp5.gwdg.de/pub/tdf/libreoffice/stable/3.3.0/deb/x86/LibO_3.3.0_Linux_x86_install-deb_en-US.tar.gz
wget http://ftp5.gwdg.de/pub/tdf/libreoffice/stable/3.3.0/deb/x86/LibO_3.3.0_Linux_x86_langpack-deb_de.tar.gz
64-Bit:
cd /tmp
wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/3.3.0/deb/x86_64/LibO_3.3.0_Linux_x86-64_install-deb_en-US.tar.gz
wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/3.3.0/deb/x86_64/LibO_3.3.0_Linux_x86-64_langpack-deb_de.tar.gz


3.) Datei entpacken

tar -xzvf LibO_3.3.0_Linux_x86_install-deb_en-US.tar.gz
tar -xzvf LibO_3.3.0_Linux_x86_langpack-deb_de.tar.gz


4.) Update LibreOffice

Falls bereits eine frühere Version von LibreOffice installiert ist, kannst du diese mit diesem Skript aktualisieren.

cd en-US
sudo ./update


5.) Installation von LibreOffice

cd DEBS
sudo dpkg -i *.deb
sudo dpkg -i desktop-integration/*menus*.deb

cd /tmp/DE/DEBS
sudo dpkg -i *.deb


sysv-rc-conf

Dienste unter Debian / Ubuntu deaktivieren

Da ich vor einiger Zeit von “Apache2″ zu “nginx” als Webserver umgestiegen bin, den “alten Indianer” jedoch in der Zwischenzeit noch auf einem anderen Port (127.0.0.1:8080) aktiv hatte, war es nun an der Zeit diesen abzuschalten.


Jeder Dienst besitzt ein Start-/Stop-Skript im Verzeichnis /etc/init.d diese werden dann den verschiedenen Runleveln zugeordnet.


/etc/rc0.d – Während das System herunterfährt
/etc/rcS.d – Während des Bootens ausführen
/etc/rc1.d – Arbeiten als einzelner Benutzer
/etc/rc2.d – Mehrbenutzerbetrieb inkl. Netzwerk
/etc/rc3.d bis /etc/rc5.d – Nicht genutzt
/etc/rc6.d – Während das System neu startet


Der Standard Runlevel von Debian / Ubuntu ist 2. Um diese Zuordnungen zu verstehen, zeige ich einfach ein Beispiel:

Befehl:

ls -alhF /etc/rc2.d/S20php5-fpm

Ausgabe:

lrwxrwxrwx 1 root root 18 28. Aug 02:10 /etc/rc2.d/S20php5-fpm -> ../init.d/php5-fpm*

Wie man sieht handelt es sich hierbei um einen Symbolischer-Link welcher auf ein Start-/Stop-Skript zeigt. Um diese Zuordnung zu ändern gibt es den Befehl “update-rc.d”

update-rc.d apache2 defaults

Defaults bedeutet, dass Apache in den Runleveln 2-5 gestartet und in allen anderen beendet wird.
In meinem Fall wollte ich den Dienst ausschauten und daher die Links entfernen, dies hab ich mittels diesem Befehl gemacht.

update-rc.d -f apache2 remove

Die Reihenfolge, vor/nach welchen anderen Scripts ein Dienst starten soll, wird über folgende Einstellungen geregelt.

Möchte man Apache z.B so einrichten, dass er nur in Runlevel 4 und 5 und nach allen anderen Diensten gestartet wird (99) , benutzt man folgende Zeile:

update-rc.d apache2 start 99 4 5 stop 01 0 1 2 3 6

Die Zeile hat folgende Bedeutung: Füge Startlinks (die mit “S99…” beginnen) in /etc/rc4.d und /etc/rc5.d ein, füge außerdem Stoplinks (die mit “K01…” beginnen) in den anderen rc.xd-Verzeichnissen ein. Apache wird also bei Runlevel-Wechseln zuletzt gestartet und zuerst wieder beendet.


Alternativ gibt es ein Front-End, welches dies ebenfalls erledigen kann, dieses muss in den meisten Fällen jedoch erst-einmal installiert werden.


aptitude install sysv-rc-conf
sysv-rc-conf

Mit dem Befehl “sysv-rc-conf” kannst du nun sehr bequem Dienst ein-/ und ausschalten. (dies hat natürlich keinen Einfluss auf die momentan laufenden Prozesse, dieser musst du z.B. mit “/etc/init.d/apache2 stop” oder “pkill apache2″ beenden)