Tag Archives: Lenny

debian_wallpaper_by_voku1987

Toy Story & Debian

“Toy Story was released by Pixar November 22nd, 1995. One year later Debian 1.1 was released. Bruce Perens was the DebianProjectLeader then and also worked for Pixar. He started the tradition of naming Debian releases after Toy Story characters.” – wiki.debian.org/ToyStory -> Debian


debian_wallpaper_by_voku1987
debian_wallpaper_by_voku1987
debian-logo

Debian Backports

In der Debian-Distribution werden bekanntlich nur getestete Pakete verwendet und in einer Version (z.B. Debian-Version 5, “Lenny”) nur wichtige Korrekturen durchgeführt, aber keine weiteren Versionssprünge vorgenommen. Wenn ich nun eine neuere Version von einer bestimmten Software nutzen wollte, habe ich bisher auf backports.orgzurückgegriffen, seit zirka einem Monat gehört das Projekt nun offiziell zum Debian-Service und ist unter “packports.debian.orgzu erreichen. Die Quellen heißen deshalb “backport”, da diese aus dem Debian-Testing-Zweig (momentan Debian-Version 6, “Squeeze”) zurück portiert wurden. Das Paket “debian-backports-keyring” wird nun nicht mehr benötigt, da die Pakete nun mit den offiziellen Key von Debian unterzeichnet sind.

 

“Da sich die Adresse von backports.org zu backports.debian.org ändert, sollten alle Benutzer, um Überraschungen zu vermeiden, ihre Repositorien in sources.list so bald wie möglich anpassen. Die alte Adresse wird allerdings als Spiegel des Archivs noch für einige Zeit erhalten bleiben. Wer Pinning mit Backports-Paketen nutzt, sollte seine Einstellungen in der Datei preferences bald anpassen, da sich der Archivname in »Debian Backports« geändert hat.” – Pro-Linux.de

 

Wenn nun jedoch in im Testing-Zweig keine neue Software aufgenommen wird, wie es momentan der Fall ist und der Testing-Zweig somit eingefroren wird, um diesen auf die Stabilen-Zweig zu bringen, dann benötigt man ggf. auch noch die Quelle “lenny-backports-sloppy“. Somit kannst du bereits Software aus der Unstable-Version (Debian-Version 7, “Wheezy) verwenden, wenn du jedoch auf die kommende stabile Version “Squeeze” aktualisieren möchtest, dann benötigst du zwingend die zugehörigen Backports, zudem ist diese Quellen stets mit dem packports zu verwenden.

 

1.) Folgende Zeilen einfügen:

Entweder direkt in der “/etc/apt/sources.list”-Datei oder du musst im folgendem Unterverzeichnis (/etc/apt/sources.list.d/) eine Datei mit der Endung (.list) anlegen und dort die folgenden Zeilen einfühen.

deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports main
deb http://backports.debian.org/debian-backports lenny-backports-sloppy main

2.) Quellen aktualisieren

 

apt-get update

3.) Folgende Zeilen einfügen:

In der “/etc/apt/preferences”-Datei folgendes Einfügen, so dass du auch mit Sicherheit-Updates versorgt wirst.

 

Package: *
Pin: release a=lenny-backports
Pin-Priority: 200

4.) Pakete installieren

Mit dem folgendem Befehl kannst du nun, aus dem Backports Software installieren, hier gibt es noch mehr Infos zu aptitude. ;-)

 

aptitude -t lenny-backports install "package"

 

Migration von Debian 32-Bit zu 64-Bit

Wenn wir nun von einen 32-Bit System auf ein 64-Bit System umsteigen wollen, installieren wir als erstes ein “64-Bit System” von der selber Distribution z.B. Debian Lenny, damit wir nicht alle Standard-Pakete selber neu installieren müssen, als nächstes wird mithilfe von aptitude und dpkg die alten Pakete auf das neue System gebracht:

Auf dem 32-Bit System:

sudo aptitude search '~i !~M' -F '%p install' > packages-list

Dies generiert eine Liste von allen manually installierent packages in packages-list.
Auf dem 64-Bit System:

sudo dpkg --set-selections < packages-list

… und …

sudo apt-get update && sudo apt-get dselect-upgrade

Diese Befehle installieren nun alle packages von der packages-list. (und apt-get wird die packages Abhängigkeiten auflösen) Das war es schon. :) Wenn man nun nur dpkg –get-selections auf dem 32-Bit System auführt, würde man alle Informationen zu den “automatically installed packages” verlieren, daher könnte man noch folgendes ausführen, so dass du eine weitere Liste mit automatisch installieren packages bekommst:
Auf dem 32-Bit System:

sudo aptitude search ~M -F %p > autoremove-packages-list

Auf dem 64-Bit System:

sudo aptitude markauto `cat autoremove-packages-list`