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grunt

Web Development mit Linux (Video)

Im folgenden Video zeige ich kurz (~ 5 min.) wie meine Toolchain im Live-Betrieb aussieht, dabei nutze ich unter anderem Sublime Text, PHP, Twig, Grunt, Sass, Compass, LiveReload und ein paar Funktionen aus den “dofiles” (z.B. phpserver).

 

Wer den Beispiel-Code aus dem Video selber ausprobieren möchte, hier die Zusammenfassung:

sudo apt-get install git

cd ~
git clone https://github.com/voku/dotfiles/
cd dotfiles/
./firstInstall.sh
./bootstrap.sh
cd ~
vim ~/.extra #1

cd ~
mkdir Projects/
git clone https://github.com/voku/twig-wrapper-example/
cd twig-wrapper-example/
npm install
grunt watch

cd ~/Projects/twig-wrapper-example/
phpserver

#1 füge deine persönlichen Git-Einstellungen hier hinzu

 

Wer mehr Infos oder Erklärungen zu den hier verwendeten Tools haben möchte, sollte sich einmal folgende Videos anschauen: suckup.de/howto/html/moderner-build-development-workflow-via-bower-grunt-yeoman/

 

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Twig – PHP

Als erstes möchte ich hier klären was “Twig” ist und wie man diese PHP-Bibliothek verwendet.

Was ist Twig?

Twig ist eine Open Source Template-Engine für PHP und wird z.B. von Symfony verwendet. Damit ist es möglich die Programmierung vom Layout zu trennen und Projekte somit übersichtlicher und sicherer zu erstellen. Zudem kann man Twig relativ einfach erweitern und neue Funktionen oder Filter hinzufügen. Außerdem ist die Dokumentation wirklich gut und die Einarbeitungszeit ist sehr kurz.

 

Schnelle Installation

Damit man einen schnellen Einstig in Twig bekommt, habe ich eine kleine Wrapper-Klasse geschrieben und in einem zweiten Projekt “Twitter Bootstrap” als Twig-Beispiel -Template integriert.

git clone https://github.com/voku/twig-wrapper-example/

Das Projekte ist mit Gunt + SASS + Bower + Composer etc. aufgesetzt, jedoch habe ich alle Vendor-Dateien mit in dem Repository eingecheckt, so dass man keine komplette Toolchain benötigt um die folgenden Beispiele auszuprobieren.

PS: um das Projekt zu updaten bzw. weiterzuentwickeln kann man folgende Befehle ausführen:

cd twig-wrapper-example/
rm -rf vendor/
rm composer.lock
npm install
bower install
composer install
grunt build
grunt watch

 

Syntax

Die Allgemeine-Syntax lässt sich in “output”, “function” und “comment” unterteilen.

output” ->  {{ … }}  -> um Variablen in das Template einzufügen

function” -> {% … %} -> um Funktionen auszuführen

comment” -> {# … #} -> um einen Kommentar einzufügen, welche nur im Twig sichbar ist (nicht im späterem “html”-output)

Variablen

Man kann sowohl Arrays, einfache Variablen oder ganze Objekte an Twig übergeben.

z.B.:

$object = new Object();
$twig->assign('object', $object);
$array = array(1,2,3,4,5);
$twig->assign('array', $array);
$string = 'test';
$twig->assign('string', $string);

Zudem kann man auch Variablen in einem Twig-Template definieren:

{% set totalimages = 4 %}

Filter

Auf der Kommandozeile ist man bereits an Pipes ( “|” ) gewöhnt und kann dies nun auch bei der Entwicklung nutzen. :)

{% set totalimages = object.images | length %}
{{ array[1] | striptags | raw }}

Kontrollstrukturen

“if”-Bedingungen werden wie folgt geschrieben:

{% if (name == "foo") or (name == "bar") %}
    {{ name }}!!!
{% elseif name == "test" %}
    {{ name }} -> was a test
{% else %}
    {{ name }}
{% endif %}

“loops” in Twig: for

{% for asset in headerObject %}
  <img src="{{ asset.url }}">
  <p>{{ asset.caption }}</p>
  {% if loop.index0 is divisibleby(2) %}
    <hr />
  {% endif %}
{% endfor %}

PS: außerdem kann man wie im vorherigen Beispiel – “loop” nutzen, um den Anzahl von aktuellen Durchläufe zu analysieren

 

extends

Eine Hauptfunktionalität ist die Twig-Funktion “extends“. Mit dieser Funktion kann man sein Template erweitern und zuvor definierte Bereiche (block – endblock) wiederum ersetzten.

{%extends “base.twig” %}

base.twig -> index.twig

Der vorherige Befehl bewirkt in der “index.twig” Datei, dass das angegebene Template erweitert wird. Dabei ist es sehr hilfreich möglichst viel HTML-Code in einem Basis-Twig unterzubringen. Anders wie bei vielen anderen PHP-Projekten sollte man nicht so oft via “include” inkludieren, sondern bestimmte Bereiche (blocks) im “base.twig” festlegen und diese mit Inhalten befüllen, erweitern oder leeren.

 

include

Die Funktionalität “include” lässt sich einsetzten um Template-Komponenten (z.B.: einen Slider) an mehreren Stellen einzufügen. Man hat die Möglichkeit beim “include”-Aufruf Variablen zu übergeben, jedoch kann man keine “blocks” von bereits inkludierten Templates mehr ändern.

{% include “inc_carousel.twig” %}

base.twig -> inc_carousel.twig

 

embed

Beim “embed” handelt es sich um eine Mischung aus extending & including, so kann man innerhalb des embed-Aufrufes darin befindliche “blocks” ersetzten.

{% embed “content_sidebar.twig” %}

index.twig -> content_sidebar.twig

 

Twig_Extension

Wem ein bestimmter Filter oder Funktion fehlt, kann dies sehr einfach in Twig  integrieren z.B. -> PluginHtml.php

$twig->addExtension(new PluginHtml());

 

Links

http://knpuniversity.com/screencast/twig/basics | Basics – Video
http://twig.sensiolabs.org/ | Dokumentation

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Einführung: PHP-Variablen und der Garbage Collector

In diesem Blog-Post möchte ich erklären, was technisch hinter einer Variable in PHP steckt und wann PHP den Speicher dieser Variablen wieder freigibt.

Der PHP Quellcode?

Im Alltag schaut man doch ehr selten (nie) in den eigentlichen Quellcode von PHP. Dies sollten wir an dieser Stelle nachholen. -> https://github.com/php/php-src/tree/PHP-5.5

Info: Auf der folgenden Seite kann man den PHP Quelltext einfach nach bestimmten z.B.: Funktionen durchsuchen: http://lxr.php.net

Ich habe mich hier für den Quelltext von PHP 5.5 entschieden, da diese Version auf meinen lokalen PC läuft und ich die folgenden Tests mit dieser Version durchführen werde.

PHP Quellcode - Struktur: Hier gibt es zwei Hautbestandteile von PHP, mit welchen wir uns weiter beschädigen werden. Aufgeteilt sind diese in den folgende zwei Verzeichnissen.

- Zend: (www.php.net/manual/en/langref.php) Die Zend Engine, stellt die Laufzeitumgebung für PHP zur Verfügung. In diesem Verzeichnis werden somit alle “language level”-Funktionen von PHP bereitgestellt wie z.B. Variablen, Syntax-Analyse, Code-Ausführung und Fehlerbehandlung.

- ext: (www.php.net/manual/en/funcref.php) Extensions, stellt alle einzel Funktionen von PHP bereit. (z.B. strpos, substr, PDO, SplFixedArray etc.)

Intern stellt PHP jeder Variable als sogenannte “ZVALs” da. Dies ist unter anderen nötig, da der PHP-Kern in C geschrieben ist, C jedoch keine dynamische Typisierung wie in PHP zulässt. Somit bedient man sich einer Art Wrapper, welcher verschiedene Werte beinhalten kann.

struct _zval_struct {
  /* Variable information */
  zvalue_value value;             /* value */
  zend_uint refcount__gc;
  zend_uchar type;                /* active type */
  zend_uchar is_ref__gc;
};

Was steck in einer zval-Struktur?

value: http://lxr.php.net/xref/PHP_5_5/Zend/zend.h#321

typedef union _zvalue_value {
    long lval;                   /* long value */
    double dval;                /* double value */
    struct {
        char *val;
        int len;
    } str;
    HashTable *ht;              /* hash table value */
    zend_object_value obj;
} zvalue_value;

Wir sehen, dass der “value” in einer PHP-Variable (zval) mehrere Variablentpyen (Zustände) beinhaltet. Daher kann eine PHP-Variable sowohl einen int-Wert, als auch ein Array beinhalten.

z.B.:
$foo = (int) 3;
$foo = array(3);

C

PHP

long

int, boolean, resource

double

float

str

string

hashtable

array

zend_object_value

object

type: http://lxr.php.net/xref/PHP_5_5/Zend/zend.h#578

/* data types */
/* All data types <= IS_BOOL have their constructor/destructors skipped */
#define IS_NULL     0
#define IS_LONG     1
#define IS_DOUBLE   2
#define IS_BOOL     3
#define IS_ARRAY    4
#define IS_OBJECT   5
#define IS_STRING   6
#define IS_RESOURCE 7
#define IS_CONSTANT 8
#define IS_CONSTANT_ARRAY   9
#define IS_CALLABLE 10

/* Ugly hack to support constants as static array indices */
#define IS_CONSTANT_TYPE_MASK       0x00f
#define IS_CONSTANT_UNQUALIFIED     0x010
#define IS_CONSTANT_INDEX           0x080
#define IS_LEXICAL_VAR              0x020
#define IS_LEXICAL_REF              0x040
#define IS_CONSTANT_IN_NAMESPACE    0x100

Da wir sovor gesehen haben, dass das “value”-Feld verschiedene Typen von Variablen beinhalten kann, wird hier festgelegt um welchen Type es sich hier handelt. z.B.: zval.type = IS_LONG

is_ref: 0 || 1 http://www.phpinsider.com/download/PHP5RefsExplained.pdf
Dieses Feld wird auf “1″ gesetzt falls es sich bei der Variable um eine Referenz (z.B.: &$foo) handelt.

refcount: http://www.php.net/manual/en/features.gc.refcounting-basics.php
Dieses Feld ist ein Zähler für die Anzahl von PHP-Variablen, welche zu dem internen zval referenzieren, so kann der PHP Garbage Collector entscheiden, wann die entsprechende Variable nicht mehr benötigt wird.

z.B.:
$a= new A;    // 1 Referenz
$b = $a;         // 2 Referenzen
unset( $a );   // 1 Referenz
unset( $b);    // 0 Referenzen

Größe von “zval”?

Auf folgender Webseite wurden bereits mit PHP 5.3 getestet, wie viel Speicher für 100000 Integer-Werten in einem Array benötigt werden. -> http://nikic.github.io/2011/12/12/How-big-are-PHP-arrays-really-Hint-BIG.html


                             |  64 bit   | 32 bit


zval                         |  24 bytes | 16 bytes
+ cyclic GC info             |   8 bytes |  4 bytes
+ allocation header          |  16 bytes |  8 bytes
===================================================
zval (value) total           |  48 bytes | 28 bytes
===================================================
bucket                       |  72 bytes | 36 bytes
+ allocation header          |  16 bytes |  8 bytes
+ pointer                    |   8 bytes |  4 bytes
===================================================
bucket (array element) total |  96 bytes | 48 bytes
===================================================
total total                  | 144 bytes | 76 bytes

144 bytes * 100000 = 13.73 MB

Test mit PHP 5.5 (32-Bit)

$int = 0;
Speichergröße: 176 bytes

(refcount=1, is_ref=0),int 0

$null = null;
Speichergröße: 184 bytes

(refcount=1, is_ref=0),null

Da es für “null” keinen Eintrag im zvalue_value gibt, wird dieser Wert seperat gespeichert und benötigt somit inital mehr Speicher als 0.

$string = ”;
Speichergröße: 200 bytes

(refcount=1, is_ref=0),string '' (length=0)

$string = ’1234567′;
Speichergröße: 200 bytes

(refcount=1, is_ref=0),string '1234567' (length=7)

$string = ’12345678′;
Speichergröße: 208 bytes

(refcount=1, is_ref=0),string '1234567' (length=8)

$string = ’0123456789′;
Speichergröße: 208 bytes

(refcount=1, is_ref=0),string '1234567' (length=10)

Wir sehen, dass PHP jeweills 1 byte (8 bit) benötigt, um ein Zeichen für einen String zu Speichern und diese zu jeweills 8 bytes zusammenfasst. So bleiden im letzten Beispiel 192 (208 – 16) bytes übrig, welche PHP benötigt um die entsprechende Variable anzulegen.

$array = range(1, 100000);
Speichergröße: 8524576 bytes => 8.12966919 megabytes

(refcount=1, is_ref=0), array (size=100000)
  0 => (refcount=1, is_ref=0),int 1
  1 => (refcount=1, is_ref=0),int 2
  2 => (refcount=1, is_ref=0),int 3
  3 => (refcount=1, is_ref=0),int 4
  [...]

 

PHPs Garbage Collector

Quellcode für den Test: test4.php

start:                                88 bytes 
array:                     8524592 bytes 
function1-begin:     8524608 bytes 
function1-end:      17049016 bytes 
array-test4:             8524536 bytes 
function2-begin:      8524552 bytes 
function2-end:         8524616 bytes 
array-test4_ref:       8524552 bytes 
end:                         8524552 bytes 

Wir sehen, dass PHP bei der ersten Funktion mit Parameterübergabe (ohne Referenz) das entsprechende Array kopiert, da es sich hier um eine neue Variable handelt, welche in der Funktion verarbeite wird und zurückgegeben wird. Zusätzlich können wir hier beobachten wann PHP die Variable kopiert und zwar erst wenn diese Verändert wird (copy-on-write).

 

Zusammenfassung:

Ich glaube es ist Zeit für eine erste Zusammenfassung von dem was wir bisher aus den PHP Quelltext und den ersten kleinen Tests sehen konnten.

1.) PHP behandelt Variablen intern als Struktur von Variablen (zval_struct -> zval).

2.) Diese Struktur beinhaltet nicht nur den aktuellem Wert und den Type, sondern auch die Anzahl wie oft diese Variable verwendet wird und ob es sich dabei um eine Referenz (&) handelt. 

3.) PHPs Garbage Collector kann somit nicht mehr benötigte Variablen selbständig aus dem Speicher löschen.

 

Quellen:
http://www.php.net/manual/en/internals2.variables.intro.php
http://www.php.net/manual/en/features.gc.refcounting-basics.php
http://www.php.net/manual/en/function.debug-zval-dump.php

http://code.stephenmorley.org/php/references-tutorial/
http://www.developerknowhow.com/inside-the-php-engine-integers-and-their-zval/
http://webandphp.com/how-php-manages-variables
http://wiki.selfhtml.org/wiki/Artikel:PHP/
http://www.sitepoint.com/better-understanding-phps-garbage-collection/

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Weniger schlecht PHP programmieren

Wir können die Aspekte von guten Code mit folgenden drei Leitlinien zusammenfassen: Lesbarkeit, Erweiterbarkeit, Effizienz. Dabei hängt es ganz von dem Projekt / Projektphase ab, in welcher Reihenfolge diese Leitlinien stehen. In diesem Artikel werde ich mich mit der „Lesbarkeit“ (Syntax, Stil, Standards) von PHP-Code, Kommentaren und git-commits beschäftigen.

Übersicht:
1. Namensgebung
2. Kommentare
3. Code-Standards
4. Refactoring
5. Debug
6. Versionskontrollsystem (git)
7. CI – Server
8. Empfehlung

1.) Namensgebung

Zur Lesbarkeit von Quellcode gehört insbesondere die Benennung von Variablen, Funktionen, Methoden, Klassen, Konstanten usw. Ich versuche dies an ein paar simplen Beispielen zu erklären:

FALSCH RICHTIG Erklärung
str2clean string die lokalen Variablen wurde vereinfacht, so dass man den Quelltext besser lesen kann
margin2Set margin
naviPageEdit_innavi[$value] naviPageEdit['inNavi'][$pageID] ‘value’ wurde durch ‘pageID’ ersetzt
naviPageEdit_offline[$value] naviPageEdit['offline'][$pageID] ‘_offine’ wurde durch eine weitere Array-Stufe ersetzt
startTimerGlobal GLOBALS['startTimerGlobal'] die globale Variable ist nun auch als solche erkennbar
dontRewriteFileName = false rewriteFileName = true keine Verneinung in Variablennamen verwenden!!!
pageContentPriorities[$i],
pageContentPriorityArray[$i],
page->contentPriorities[$i]
page->contentPriority[$i] wenn möglich kein Plural für Variablen verwenden ; keine Angabe vom Variablentype im Variablennamen
length,delay length_in_mm,delay_seconds wenn eine bestimmte Information sehr Wichtig für eine Variable ist, dann sollte man diese Information auch mit im Namen aufnehmen

 

Gute Namen beschreiben was der Sinn dieser Variable ist und Funktionen sollten beschreiben was diese tun und nicht wie dies programmiert sind.

FALSCH RICHTIG Erklärung
left_column, right_column navi_column, content_column Der Sinn der Variable ist es, die Navigation oder den Inhalt zu beinhalten.
setHeadlineFontColorToRed() setHeadlineFontColor(‘red’) Wir beschreiben im Funktionsnamen nicht wie wir die Überschrift hervorheben, sondern dass wir dies überhaupt machen.
renderBackgroundBlack() renderBackgroundColor(‘black’)

Es folgenden einfache, aussagekräftige Beispiele für Variablennamen: carColor, imageWidth, pageTemplate, daysDateRange, errorCounter, startDateTime, …

 

1.1) Allgemein

Allgemein sollten / dürfen Variablen keine Sonderzeichen (außer dem Unterstrich) enthalten und dürfen in den meisten Programmiersprachen nicht mit Zahlen oder Unterstrich anfangen. Zudem sollte diese in englisch ausgeschrieben werden. Einige Namen sollte man einfach aus seinem Wortschatz streichen: value, key, equals, data, lall, foo, bar, temp, tmp, x, xx, xxx, variable, var, arr, thing, stuff, bla, this, that, something, whatever, dummy, one, two, tree … Wenn man länger über den Namen für z.B. eine Methode nachdenken muss, ist dies ein Indiz dafür, dass man den Zweck dieser Methode noch nicht korrekt durchdacht hat und dass man diese Methode ggf. noch weiter aufteilen kann / sollte.

Beispiel für Wörter, welch man nicht verwenden sollte:

FALSCH RICHTIG Erklärung
foreach ($pages as $key => $value) foreach ($pages as $pageID => $page) Variablen müssen immer Aussagekräftig sein!

Bei Programmen mit Datenspeicherung sieht man im Quelltext häufig folgende Namensgebung: “fetch”, “get”, “retrieve”, “search”, “pull”, “pop”, “read”, usw. um Daten zu erhalten und so etwas wie “put”, “persist”, “set”, “push”, “add”, “insert”, “update”, “write”, usw. um Daten abzuspeichern. Einige Projekte halten sich an der Namensgebung „CRUD“ (Create, Read, Update, Delete) dabei ergibt sich aus dem Zusammenhang, was abgespeichert oder geändert wird, so dass man den entsprechenden Methodennamen auf das wesentliche beschränken und entsprechende Interface definieren kann: z.B.: $user->create(), $car->delete(), $page->update()

Ausnahmen bei gängigen Abkürzungen:

Abkürzung Ausgeschrieben
num numberOf
pos position
len length
max maximum
min minimum
temp || tmp temporary
val value
ret return
fp filePointer

 

1.2) Länge

Man sollte lieber dreimal über einen Namen nachdenken als einmal zu wenig. Und falls einem gerade kein passender Name einfällt, dann sollte man besser einen Aussagekräftigen, wenn auch längeren Namen verwenden. z.B.: cleanFilenameAfterFileupload()

- 1 Zeichen für Schleifenzähler ist gebräuchlich (z.B.: $i, $x, $y)

- 1 Wort für Zustands- / Schleifenvariablen (z.B.: $active, $hidden, $flag)

- 1-3 Wörter für lokale Variablen in Methoden / Funktionen (z.B.: $string, $linkText, $teaserTextType)

- 1-2 Wörter für Methoden (z.B.: isActive(), isHidden(), isTrue(), send())

- 1-2 Wörter für Klassen [wenn Namespaces verwendet werden] (Cache, CacheChain, AdaperApc)

- 1-2 Wörter für Interface [wenn Namespaces verwendet werden] (iCache, iAdapter)

- 2-4 Wörter für Globales [sollte man am besten gar nicht verwenden, dazu gleich mehr]

 

1.3) Style

Halte dich an den Code-Style in einem Projekt, auch wenn dieser dir nicht zusagt. Wenn zum Beispiel einmal festgelegt wurde, dass Datenfelder aus der Datenbank in einer Klasse genauso heißen wie das entsprechende Datenbankfeld, dann muss man dies in dem Projekt auch konsequent durchziehen, ansonsten ist das Refactoring wirklich anstrengend. Man sollte sich für alle Projekte in einem Team / Firma auf einen Code-Style festlegen und diesen auch irgendwo niederschreiben (z.B. in einem Wiki), so dass neue Teammitglieder / Mitarbeiter wissen nach welchem Schema man den Quellcode lesen & schreiben sollte.

Es folgt eine kleine Auflistung von Variablen um zu verdeutlichen, welche Möglichkeiten man hat und dass es im Verlauf eines Projektes nicht mehr ganz so einfach ist diese mithilfe von Suchen- / Ersetzen-Tools in Einklang zu bringen:

userName, UserName, USER_NAME, s_userName, user_name, username, name, user->name

Allgemeine-Regel:

- Camel Case (Upper Camel Case) für Klassen → z.B.: AdaperApc

- Lower Case für namespaces / packages → z.B.: voku\cms\cache

- Mixed Case (Lower Camel Case) für Variablen → z.B.: cacheIsReady

- Upper Case für Konstanten → z.B.: SECONDS_IN_A_HOUR

- Unterstriche sollten nur für Konstanten verwendet werden

- SQL-Befehle sollten große geschrieben werden → SELECT id, username FROM user

Konsequente Temporäre Variablennamen:

Variable Kontext
$i Schleifenzähler
$j verschachtelte Schleifenzähler
$k weiter verschachtelte Schleifenzähler
$return Rückgabewert
$query SQL-Query String
$result SQL-Query Ergebnis
$fp File-Pointer

 

1.4) Reddick-Namenskonvention

Auch wenn ich dies irgendwann mal in der Schule gelernt habe, solle man Namen nicht mit Tags / Suffixes versehen.

FALSCH RICHTIG Erklärung
gintKundenID $customer->getID() global Integer “KundenID”
$this->mintBenutzerName $this->getName() privat (modular) Integer “BenutzerName”

Zum einen unterstützen uns heute moderne IDEs (z.B.: PhpStorm, Netbeans, Eclipse), so dass man selbst bei schwach typisierten Programmiersprachen wie PHP viele Informationen zu seinen Variablen / Funktionen / Klassen erhält, zum anderen sollte man anstatt eine globale ID für einen Kunden besser eine „Customer“-Klasse anlegen, welche eine Methode mit dem Namen „getID()“ beinhalten könnte.

 

1.5) doppelte Namensvergabe

Klassen: Man sollte vermeiden denselben Namen innerhalb von einer Klasse in unterschiedlichen Zusammenhängen (z.B.: in einer Methode, Konstruktor oder Attribut) zu verwenden, um die Verständlichkeit und Wartbarkeit zu erhöhen.

Methoden / Funktionen: Zudem sollte man nicht dieselbe Variable für verschiedene Zwecke innerhalb einer Funktion verwenden. Man sollte besser eine neue Variable anlegen anstatt eine alte Variabel zu „recyclen“. Ansonsten erschwert dies ebenfalls die Wartbarkeit und Lesbarkeit des Quellcodes.

 

1.6) globale Variablen

Zuerst sollte geklärt werden, was Global heißt. Innerhalb von PHP kann jede Variable welche nicht innerhalb einer Funktion oder Klasse ausgelagert ist „global“ gesetzt / genutzt werden. Benötigt man diese Variablen in einem anderen Kontext (z.B. innerhalb einer Methode) kann man (sollte man jedoch nicht machen) dies mit dem Befehl „global $lall“ zugänglich machen. In den meisten Fällen tut man sich damit jedoch keinen Gefallen, da jemand anderes (oder man selbst) ggf. nicht weiß dass die Variable „$lall“ nun nicht mehr verwendet werden darf, da man diese nun in irgendeiner Methode global setzt hat. Zudem sieht man im Quellcode einer Variable nicht an, dass diese global ist und dass man diese nicht einfach verwenden / verändern darf.

Superglobale Variablen in PHP:

$GLOBALS alle Variablen im globalen Gültigkeitsbereich
$_POST alle Variablen welche via HTTP-POST empfangen wurden
$_GET alle Variabel welche via HTTP-GET empfangen wurden
$_REQUEST alle Variablen welche via HTTP-POST / GET oder via COOKIE empfangen wurden
$_SESSION alle Session-Variablen (wir per User auf den Server gespeichert)
$_COOKIE alle Cookie-Variablen (werden per User auf dem PC des Users gespeichert)
$_FILES alle Datei-Uploads welche via HTTP-POST empfangen wurden
$_SERVER alle Variablen vom Server / Ausführungsumgebung
$_ENV alle Umgebungsvariablen welche z.B. im Betriebssystem gesetzt wurden

 

PHP-Test mit globalen Variablen:

$thisIsGlobal= 1;
echo $GLOBALS['thisIsGlobal'];

$GLOBALS['thisIsGlobal'] = 2;
echo $GLOBALS['thisIsGlobal'];

globalTestNr1();
echo $GLOBALS['thisIsGlobal'];

globalTestNr2();
echo $GLOBALS['thisIsGlobal'];

globalTestNr3($thisIsGlobal);
echo $GLOBALS['thisIsGlobal'];

function globalTestNr1() {
  global $thisIsGlobal;

  $thisIsGlobal= 3;
}

function globalTestNr2() {
  $GLOBALS['thisIsGlobal'] = 4;
}

function globalTestNr3(&$input) {
  $input = 5;
}

// output: 12345

Man sieht bereits bei wenigen Zeilen Code, dass dies nicht zur Wartbarkeit oder Lesbarkeit beiträgt. Zudem habe ich bisher keine Anforderung gesehen, welche man nicht ohne Globale-Variablen lösen könnte: z.B. via Übergabeparameter, Vererbung von Klassen, Singleton-Klassen, ausgelagerte „Konfiguration“ in einer separaten Datei und vieles mehr.

 

2.) Kommentare

Kommentare sollten, wie die bisher erwähnten allgemeine Namensgebung in englisch geschrieben werden, da der Quelltext einerseits länger in Gebrauch sein kann als man denkt, andere (externe) Mitarbeiter daran irgendwann weiterarbeiten und ggf. auch den Weg in andere Projekte findet. Wenn man einmal den Fall hatte, dass man z.B.: eine „SHA-256“ Implementation für ältere PHP-Installationen benötigt und diese Bibliothek nur in Französisch („mais si un char necessite 16bits, on passe tout sur 16 …“ → aha?!) auf „github.com“ zu finden ist, dann weiß man warum man in der Programmierung Konsequent arbeiten sollte / muss.

 

2.1) Was sollte wo Kommentiert werden?

In PHP sollte man zu jeder Methode / Funktion / Klasse einen Kommentar schreiben. Zudem sollte man wichtigen Attributen von Klassen mit einem Kommentar versehen, dabei sollten Mehrzeilige Kommentare vor dem zu beschreibenden Codeabschnitt stehen. Inline-Kommentare sollten nicht das wiedergeben, was man im Quelltext sowieso schon lesen kann, sondern einen Mehrwert bieten. Ein zusätzliches Problem welches entsteht, wenn man in Kommentaren beschreibt, dass der Code exakt macht und nicht was es allgemein machen sollte ist, dass man den Kommentar bei jeder Anpassung des Quellcodes theoretisch auch den Kommentar anpassen müsste, was jedoch nur sehr selten geschieht und somit ist der Kommentar nun ggf. Falsch!!! Mehrzeilige Kommentare sollten einen größeren Code-Abschnitt zusammenfassend beschreiben, dies deutet jedoch wiederum an, dass dieses Code-Abschnitt ggf. auch in eine neue Methode ausgelagert werden kann.

Beispiel:

FALSCH RICHTIG Erklärung
// salutation can be Herr/Frau or 1/2 // set the salutation (ggf. kann man diesen Kommentar auch ganz entfernen)
// get country out of DB depending on PLZ/City // get the country from db Wenn man hier irgendwann auch „Monsieur“ oder „Madame“ übergeben kann, ist dieser Kommentar Fehlerhaft und kann zu echten Problemen führen.
if ($winner) { // JUST GET NEW WINNERS IF A NUMBER IS PASSED // get the new winner from db
if ($winner) {
Der Kommentar sollte immer über einem Codeabschnitt stehen und nicht beschreiben, was sowieso im Code steht.

 

2.2) TODO Kommentar

„TODO“-Kommentare sollten immer mit „TODO“ anfangen und vor dem Nächten Release beseitigt werden. Moderne IDEs zeigen diese Kommentare in einer extra Übersicht / Fenster an, so dass jeder im Projekt weiß, dass hier noch etwas zu tun ist. Es kann zudem sehr hilfreich sein, wenn man Namenskürzel zu den TODOs hinzufügt, so dass man die Zuständigkeit für den Quellcode und für die Lösung des Problems direkt festhält.

2.3) Quellcode Auskommentieren

Quellcode sollte nicht einfach nur auskommentiert werden, wenn dieser nicht mehr benötigt wird, sondern direkt gelöscht werden, da das Versionskontrollsystem sowieso jeder Version des Projektes beinhaltet und der Quellcode somit nicht verloren gehen kann.

2.4) PHPDoc

Moderne IDEs bieten die Möglichkeit Kommentare automatisch zu erstellen, indem man z.B. vor der entsprechenden Funktion „/**“ + [Enter] eingibt. PhpStorm erkennt in vielen Fällen bereits welchen Type die Übergabeparameter und der „Return“-Wert haben, sodass man diese Information nicht in Inline-Kommentaren oder gar in der Variable speichern muss. Zudem kann man z.B. via phpDocumentor eine entsprechende Code-Dokumentation aus diesen Angaben und der Struktur des Projektes erstellen lassen.

Zusätzliche zu den bereits erwähnten PHPDoc (@param, @return) gibt es noch weitere sehr hilfreiche Information welche man zumindest für Klassen / Funktionen / Methoden hinzufügen sollte: @param, @return, @since, @package

Tag

Inhalt

Beschreibung

@abstract Dokumentiert Abstrakte Klasse / Methoden
@access public, private oder protected Beschreibt die Sichtbarkeit von Variablen / Methoden
@author Autor <name@email> Dokumentiert den Autor der z.B.: Klasse
@copyright Name / Datum Dokumentiert Copyright Informationen
@deprecated version Dokumentiert seit wann z.B. eine Funktion als veraltet gilt
@deprec @deprecated
@example /path/to/example Dokumentiert den Pfad zu einem Beispiel
@exception Dokumentiert eine „Exception“ welche von einer Methode geworfen wird → @throws.
@global type $globalvarname Dokumentiert eine globale Variable
@ignore Das Element wird in der Dokumentiert ignoriert
@internal private Information für andere Entwickler
@link URL Eine URL zur eigentlichen Dokumentation
@name global variable name Alias-Name für eine Variablen z.B.: $GLOBALS['myvariable'] → $myvariable
@package Namespaces Dokumentiert den entsprechenden Namespace
@param type [$varname] description Dokumentiert Funktions-Parameter
@return type description Dokumentiert den Rückgabewert, wenn die Funktion einen Rückgabewert beinhaltet, falls dies nicht der Fall ist sollte man diese Angabe in PHP weglassen.
@see element Dokumentiert die Verbindung zu anderen Elementen (global variable, include, page, class, function, define, method, variable).
@since version Dokumentiert seit welcher Version der Software die entsprechende z.B.: Klasse / Methode hinzufügt wurde
@static Dokumentiert statische Klassen oder Methoden
@staticvar type Dokumentiert statische Variablen in einer Funktion oder Klasse
@subpackage Spezifiziert sub-package von Gruppen aus Klassen und Funktionen. | benötigt das Tag @package
@throws Dokumentiert Exceptions von Methoden
@todo Dokumentiert was an dieser Stelle noch gemacht werden muss
@var type Datentype für Klassenattribute
@version Dokumentiert die Version einer Klasse, Funktion

Info: Zudem kann man HTML in PHPDoc schreiben, um z.B. bestimmte <strong>Dinge</strong> hervorzuheben!

Beispiel:

cleanFileName_old
Code ohne PHPDoc
cleanFileName
Code mit PHPDoc

2.5) Zusammenfassung

Besser als jeder Kommentar bleiben jedoch eindeutige Namen und die Aufteilung des Quelltextes in kleine einzelnen Modulen (Klassen + Namespaces), sodass man sich mehr mit dem Programmieren und nicht dem Verstehen des Codes und dem lesen von Kommentaren beschäftigen muss.

Zum Schluss noch ein Link mit vielen Beispielen wie man es nicht machen sollte: ;)

http://stackoverflow.com/questions/184618/what-is-the-best-comment-in-source-code-you-have-ever-encountered

 

3.) Code-Standards

Man sollte nicht unterschätzen, wie sich die Quellcodeformatierung & Code-Standards auf die Programmierung im Team auswirkt. Einerseits hat jeder seine Vorlieben, andererseits muss man sich auf einen Standard einigen, da man ansonsten z.B. ständig Merge-Konflikte hervorruft und das Refactoring unmöglich gemacht wird. Nachdem man sich auf einen Standard geeinigt hat sollte man die Änderungen der Formatierung automatisch per IDE ausführen lassen. Zudem sollte man die automatische Codeformatierung in einem eigenen „commit“ in das Versionskontrollsystem einchecken. Ich empfehle an dieser Stelle einfach mal bereits bestehende PHP-Standards → PHP Framework Interoperability Group

Tipp: Minimale IDE übergreifende Programmierstandards kann man relativ einfach pro Projekt via „editorconfig.org“ festlegen.

 

3.1) PSR-0 – Autoloader Standard

github.com/php-fig/fig-standards/blob/master/accepted/PSR-0.md

- Ein komplett ausgeschriebener Namespace mit Klasse muss die folgende Struktur einhalten \<Anbieter Name>\(<Namespace>\)*<Name der Klasse>

- Jeder Namespace muss den übergeordneten Namespace (“Anbieter Namen”) besitzen.

- Jeder Namespace kann beliebig viele Unter-Namespaces besitzen.

- Jeder Trenner (“\”) für Namespaces wird beim Laden vom Dateisystem zu einem DIRECTORY_SEPARATOR konvertiert.

- Jedes “_” Zeichen im KLASSENNAMEN wird zu einem DIRECTORY_SEPARATOR konvertiert. Das Zeichen _ hat keine besondere Bedeutung in einem Namespace.

- Der komplette Namespace wird mit dem Namen der Klasse und dem Suffix .php kombiniert, wenn dieser vom Dateisystem geladen wird.

- Alphabetische Zeichen in Anbieternamen, Namespaces und Klassennamen können in beliebiger Kombination aus Groß- und Kleinschreibung bestehen.

Zusammenfassung:
Jede Klasse muss (seit PHP 5.3) einen eigenen Namespace (mit Angabe des Anbieters) enthalten, so dass man sich sowohl bei Klassennamen also auch bei Namspaces nicht in die Quere kommt.

Beispiele:

Namespace + Klasse Dateipfad
\Doctrine\Common\IsolatedClassLoader /path/to/project/lib/vendor/Doctrine/Common/IsolatedClassLoader.php
\Symfony\Core\Request /path/to/project/lib/vendor/Symfony/Core/Request.php
\Zend\Acl /path/to/project/lib/vendor/Zend/Acl.php
Zend\Mail\Message /path/to/project/lib/vendor/Zend/Mail/Message.php

 

Beispiele: Unterstriche in Namespaces & Klassennamen

Namespace + Klasse Dateipfad
\namespace\package\Class_Name /path/to/project/lib/vendor/namespace/package/Class/Name.php
\namespace\package_name\Class_Name /path/to/project/lib/vendor/namespace/package_name/Class/Name.php

 

Der Standard, welcher hier gesetzt wird, repräsentiert die minimale Anforderung, um eine Kompatibilität hinsichtlich Autoloader zu gewährleisten. Mit der Nutzung der Beispielimplementation des SplClassLoaders [https://gist.github.com/jwage/221634] (verfügbar ab PHP 5.3) kann man somit dynamisch und ohne weiteren Aufwand z.B. externe Bibliotheken nutzen.

 

3.2) PSR-1 – Basic Coding Standard

github.com/php-fig/fig-standards/blob/master/accepted/PSR-1-basic-coding-standard.md

- PHP-Dateien dürfen nur <?php und <?= Tags verwenden.

- PHP-Dateien dürfen nur UTF-8 ohne BOM verwenden.

- PHP-Dateien sollten entweder Klassen, Funktionen, Konstanten, etc. enthalten oder diese ausführen. Somit sollten die HTML-Navi z.B. in der Klasse „Navi“ entstehen jedoch nicht von dieser ausgegeben werden. Oder sollte die Klasse „Logger“ zwar die Funktionalität zum Loggen bereitstellen, diese jedoch nicht selber triggern.

- Namensräume und-Klassen müssen PSR-0 folgen.

- Klassennamen müssen in StudlyCaps deklariert werden.

- Klassen Konstanten müssen in Großbuchstaben geschrieben und ggf. mit dem Unterstrich getrennt)

- Methodennamen müssen in camelCase geschrieben werden.

 

3.3) PSR-2 – Coding Style Guide

github.com/php-fig/fig-standards/blob/master/accepted/PSR-2-coding-style-guide.md

- Code muss dem “coding style guide” PSR [PSR-1] befolgen.

- PHP-Dateien müssen als Zeilenende Unix LF [\n] haben, Windows CRLF [\r\n]

- PHP-Dateien müssen mit einer leeren Zeile enden

- PHP-Dateien haben kein ?> tag am Ende der Datei

- Code muss 4 Leerzeilen pro Einzug verwenden. Tabs werden nicht verwendet.

- Es gibt keine Längenbegrenzung pro Codezeile; jedoch sollten die 120 Zeichen nicht überschritten werden (80 Zeichen oder weniger seien noch besser)

- PHP-Keywörter (z.B.: include, require, use etc.) müssen immer klein geschrieben werden

- PHP-Konstanten (z.B.: true, false, null) müssen ebenfalls klein geschrieben werden

- Es muss eine Leerzeile nach der Deklaration des Namespaces und ebenso nach den Nutzungserklärungen geben.

- Klammern für Klassen & Methoden müssen in der nächsten Zeile, nach dem Klassennamen geöffnet und dürfen erst eine Zeile unter der geöffneten Klammer geschlossen werden.

- Die Sichtbarkeit (public, private, protected) muss zu allen Eigenschaften und Methoden deklariert werden ; „abstract“ und „final“ muss vor der endgültigen Sichtbarkeit deklariert werden ; „static“ muss nach der Sichtbarkeit deklariert werden.

- Kontrollstrukturen (if, elseif, else, switch …) müssen nachfolgend ein Leerzeichen haben (z.B.: if ($lall === true)) ; Methoden und Funktionen benötigen kein extra Leerzeichen (z.B.: echo(‘lall’);)

- Geöffnete Klammern von Kontrollstrukturen müssen auf der gleichen Linienebene geschlossen werden ; Öffnende und Schließende Klammerpaare dürfen nicht in einer Zeile stehen.

- Geöffnete Klammern von Kontrollstrukturen dürfen nachfolgend keine Leerzeichen besitzen und schließenden Klammern dürfen zuvor keine unnötigen Leerzeichen haben.

Am besten schaut man sich mal ein paar Beispiele auf der angegebenen Webseite an, da ich hier nicht alle Regeln notiert habe. Dies sollte nur eine kleine Übersicht von Überlegungen sein, welche bereits andere Leute für uns übernommen haben, sodass wir und auf wichtigere Dinge wie z.B. dem Implementieren neuer Features konzentrieren können.

 

4.) Refactoring

Vorweg: Ohne moderne IDE mit „Refoctoring“-Funktion (nicht Suchen- & Ersetzten) oder ohne Versionskontrollsystem (z.B. git) sollte man gar nicht mit dem Refactoring anfangen. Zudem sollten für Klassen, welche geändert werden sollen vor und nach den Änderungen entsprechende PHPUnit-Tests durchgeführt bzw. erstellt werden. Es folgt ein etwas längeres Video über das Refactoring via PhpStorm.

5.) Debug

Wie beim Refactoring ist es auch hier sehr Sinnvoll, dass man ein Versionskontrollsystem nutzt, um einerseits zu einem früheren Programmzustand zurückzukehren und andererseits, um seine Änderungen im Nachhinein nachvollziehen zu können.

Bei komplexeren Problemen ist es immer hilfreich, dass Problem im kleinen Nachzustellen. Ggf. kann man die Funktion / Klasse, welche das Problem verursacht außerhalb des gesamten Projektes betrachten und testen.

 

5.1) Fehler-Reporting

Wer einmal an einem größerem Open-Source-Projekt mitgearbeitet hat, wo User Bugs melden, der weiß wie wichtig die Beschreibung von Fehlermeldungen ist. Ich habe dazu extra eine Webseite eingerichtet, nachdem wir viele Meldung bekommen haben, dass etwas nicht funktioniert. → dorimanx.suckup.de/dorimanx-kernel-for-sg2-i9100/howto-report-bugs/

Zusammenfassung:
Minimaler Bug-Report: Was hast du getan (mit welcher Version der Software), was hast du erwartet was passieren sollte und was passiert momentan.

 

5.2) Xdebug

Xdebug ist ein Debugger und Profiler für PHP. Dabei ist der Profiler besonders hilfreich, wenn eine Anwendung Performance Probleme hat, welche man nur schwer lokalisieren kann. Zudem ersetzt Xdebug die eigentlichen Debug-Funktionen von PHP und reichert diese z.B. mit einem Trace des Problems an. Zusätzlich bietet die Erweiterung neue Funktionen z.B.: xdebug_debug_zval(), xdebug_memory_usage(), xdebug_get_function_stack(),

Installation: suckup.de/allgemein/toolchain-fuer-webentwickler

HowTo: code.tutsplus.com/tutorials/xdebug-professional-php-debugging–net-34396

 

5.3) Fehlermeldungen & Logfiles

Gerade bei PHP sollte man die Warnungen während der Programmierung aktivieren und beseitigen, so dass man Programmierfehler bereits bei der Entwicklung sieht und nicht dem Nutzer später auffallen. Ähnlich wie die Ölstand Warnanzeige im Auto sich zu einem wirklichen Problem entwickeln kann, wenn man sich nicht um dessen Behebung kümmert. Außerdem sollte es in jedem PHP-Projekt eine Logging-Klasse (z.B.: monolog, log4php) geben, welche bestimmte definierte Ereignisse aufzeichnet.

 

6.) Versionskontrollsystem (git)

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Worte zu „git“ verlieren. Erstens gibt es bereits viele praktische Programme und Integrationen in allen modernen IDEs, zweitens benötigt man im Standardfall nur wenige einfach Befehle auf der Kommandozeile, um git zu bedienen:

git Task

Notiz

Kommando

Erstellen eines neuen lokalen Repositories
git init
Klone ein existierendes Repository Erstelle eine Kopie eines lokalen Repositories
git clone /path/to/repository
Erstelle eine Kopie eines externen Repositories
git clone username@host:/path/to/repository
Datei hinzufügen Füge eine oder mehrere Dateien zum index
git add <Dateiname|*.php>

git add --all
Einchecken [commit] (wird noch nicht zum Server hochgeladen) Änderungen lokal einchecken
git commit -m "Nachricht"
Neue Dateien (git add) und Änderungen lokal einchecken
git commit -am „Nachricht“
Hochladen [push] von commits Sendet Änderungen zum „master“-Zweig vom Server
git push origin master
Status Zeigt eine Liste von geänderten, neuen und eingecheckten Daten an
git status
Verbindung zu einem externen Server hinzufügen Lokales Repository mit einem Server-Repository verbinden (um anschließend Commit zum Server senen zu können)
git remote add origin <server>
Zeige alle momentan Verbundenen externen Server an
git remote -v

Entwicklungszweig [branche]

Erstelle einen neuen lokalen Entwicklungszweig
git checkout -b <branchname>
Wechseln zwischen lokalen Entwicklungszweigen
git checkout <branchname>
Zeigt alle Entwicklungszweige an
git branch
Löscht ein lokalen Entwicklungszweig
git branch -d <branchname>
Sendet den aktuellen lokalen Entwicklungszweig zum Server
git push origin <branchname>
Sendet alle aktuellen Entwicklungszweige an den Server
git push --all origin
Löscht einen Entwicklungszweig auf dem Server
git push origin :<branchname>
[git push origin --delete <branchname>]
Updates vom externen (Server) Repository Ziehe und vereinige (merge) alle Änderungen vom externen Repository in dein lokales Repository
git pull
Merge einen lokalen Entwicklungszeig in den aktuellen lokalen Entwicklungszeig
git merge <branchname>
Zeige alle Änderungen an:Zeigt alle Änderungen (bis auf Zeilenumbrüche an ; funktioniert auch beim normalen „diff“)Zeigt Unterschiede von verschiedenen Branches an: git diff

git diff -u --ignore-all-space

git diff <sourcebranch> <targetbranch>

Tags Man kann Tags für Release-Versionen der Software vergeben
git tag 1.0.0 <commitID>
CommitId ist eine eindeutige ID zu jedem Commit und kann z.B. folgendermaßen angeigt werden …
git log
Sende alle Tags zum Server
git push --tags origin
lokale Änderungen Rückgängig machen Um eine Datei auf den Stand vom letzten Commit zurück zu drehen:
git checkout -- <filename>
WARNUNG: hier werden auch lokale Commits gelöscht und sowohl die Dateien als auch der Index geändert
git fetch origin

git reset --hard <commitID>
Suchen Sucht im aktuellen Verzeichnis git grep “foo()”

 

6.1) GIT – Commit Message Conventions

Commit-Style Erklärung Beispiel
[+] Ein neues Feature wurde hinzugefügt (auch kleine neue Funktionen oder Tests). [+]: added new SwiftmailerWrapper Class
[-] Feature wurde entfernt z.B. ein „revert“ eines [+] – Commits. [-]: revert some changes from <commitID>
[~] Ein Refactoring Änderung, wobei weder Fehler behebt noch Funktion hinzugefügt wurden [~]: refactored SwiftmailerWrapper Class
[!] Ein Fix für einen Bug. [fixes <issueID>] [!]: fixed embedding images in the SwiftmailerWrapper Class
[!#] Visualisiert, dass eine Änderung ein Sicherheitsproblem behebt. [!#]: fixed send() methode in the SwiftmailerWrapper Class
[!!!] Eine Änderung, welche Grundlegende Änderungen mit sich bringt und sich auch auf die Programmierung anderer Programmierung auswirkt. [!!!]: changed SwiftmailerWrapper constructor-parameter
[*] Alles was nicht zu den bisher definierten Fällen passt, z.B. Code-Style Änderungen, hinzufügen von Dokumentation oder Ändern von Build-Skripten [*]: fixed code-style from the SwiftmailerWrapper Class

 

6.2) GIT – Training

Interaktive Tutorials, welche man einmal in ein paar freien Minuten durchführen sollte.

- try.github.io (englisch)

- pcottle.github.io/learnGitBranching (deutsch)

 

6.3) git – Server

Wer „git“ im privaten Umfeld einsetzten möchte, seine Projekte jedoch nicht öffentlich auf github.com stellen möchte, der kann z.B. www.gitlab.com/gitlab-com nutzen und für Firmen empfiehlt es sich einen eignen „gitlab“-Server (github.com/gitlabhq/gitlabhq) zu installieren.

 

7.) CI – Server

Wer prüfen möchte, ob man sich in einem Projekt auch an gewisse PHP-Standards hält, der kann z.B. seinen CI-Server (Jenkins) für PHP optimieren und einige Tests automatisch ausführen / auswerten lassen:

- PHP_CodeSniffer → github.com/squizlabs/PHP_CodeSniffer

- PHPUnit → phpunit.de/manual/current/en/index.html

- phpCPD → github.com/EHER/phpunit-all-in-one/tree/master/src/phpcpd

- PHP_Depends → pdepend.org

- phpLOC → github.com/sebastianbergmann/phploc

- phpMD → phpmd.org

- phpdox → phpdox.de

Die entsprechenden Code-Standards kann man anschließend in einer „xml“-Datei (phpcs.xml) im Projekt hinterlegen und auch für andere Projekte verwenden.

JenkinsScreen

8.) Empfehlung

Zum Schluss möchte ich zu diesem Thema noch ein gutes Buch empfehlen → „Weniger schlecht programmieren“ ← . Auch wenn sich das Buch an vielen Stellen direkt an Programmieranfänger richtet, findend man doch einige Beispiele welche man direkt in der täglichen Arbeit umsetzten kann. PS: Am besten kauft man solche Bücher direkt beim Verlag und nicht bei z.B. Amazon. Für dich ist es der selben Preis, der Autor jedoch verdient dabei mehr Geld, da nicht noch ein Händler daran mit verdient.

 

Quellen:

- „Weniger schlecht programmieren“ ISBN: 978-3-89721-567-2 → http://www.oreilly.de/catalog/wenschleprogger/

- PHP: Was ist guter Code? → http://www.sitepoint.com/practical-refactoring-1/

- Lesbaren Quellcode schreiben → http://code.tutsplus.com/tutorials/top-15-best-practices-for-writing-super-readable-code–net-8118

- Test Code Coverage → http://code.tutsplus.com/articles/test-code-coverage-from-myth-to-reality–cms-20442

- PSR? → http://code.tutsplus.com/tutorials/psr-huh–net-29314

- PHP Standards Recommendation → https://github.com/php-fig/fig-standards

- Reddick-Namenskonvention: http://de.wikipedia.org/wiki/Reddick-Namenskonvention#Beispiele

- Refactoring PHP-Code + Beispiel → http://code.tutsplus.com/tutorials/refactoring-legacy-code-part-1-the-golden-master–cms-20331

- Refactoring mit PHPStorm → http://code.tutsplus.com/tutorials/phpstorm-when-the-ide-really-matters–cms-20787

- PHPDocs → http://phpdoc.org/

- PHPDocs – Wiki → http://en.wikipedia.org/wiki/PHPDoc

- Professional PHP Debugging → http://code.tutsplus.com/tutorials/xdebug-professional-php-debugging–net-34396

- xDebug → http://xdebug.org/docs/

- git Befehle → https://confluence.atlassian.com/display/STASH/Basic+Git+commands

- Commit Message rules for TYPO3 Flow → http://docs.typo3.org/flow/TYPO3FlowDocumentation/stable/TheDefinitiveGuide/PartV/CodingGuideLines/PHP.html#commit-messages

- Commit Message Format from AngularJS → https://github.com/angular/angular.js/blob/master/CONTRIBUTING.md#commit

- Template for Jenkins Jobs for PHP Projects → http://jenkins-php.org/installation.html

- HowTo für PHP + Jenkins → http://systemsarchitect.net/continuous-integration-for-php-with-jenkins/

- HowTo (Video) für PHP + Jenkins → https://www.youtube.com/watch?v=PklYO2vYIfc

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PHP-Logo

PHP | TRUE || FALSE

if (-1 == true) {
  echo "aha ...";
}
// output: aha ...

$tmpArray = array(0, 'foo2');
if (in_array("foo", $tmpArray)) {
  echo "aha v2 ...";
}
// output: aha v2 ...

$tmpArray = array(0, 'foo2');
if (in_array("foo", $tmpArray, true)) {
  echo "aha v3 ...";
}
// output:

Das Beispiel mit in Array hab ich auf Twitter gesehen und hat mich im ersten Momentan doch ein wenig verwirrt.

Wenn man den dritten Parameter ($strict = null) von der Funktion “in_array” nicht auf “true” setzt, werden die Werte mit dem “==” Operator verglichen und daher ist ein nicht definierter String == null == 0 -> daher wieder “true” ;)

Also, sollte man in den meisten Fällen $strict auf “true” setzten und somit einen Typenvergleich mit dem “===” Operator durchführen lassen.

<- Übersicht -> 

== true false 1 0 -1 “1″ “0″ “-1″ null array() array(1) array(“php”) “php” “” NAN
true true false true false true true false true false false true true true false true
false false true false true false false true false true true false false false true false
1 true false true false false true false false false false false false false false false
0 false true false true false false true false true false false false true true false
-1 true false false false true false false true false false false false false false false
“1″ true false true false false true false false false false false false false false false
“0″ false true false true false false true false false false false false false false false
“-1″ true false false false true false false true false false false false false false false
null false true false true false false false false true true false false false true false
array() false true false false false false false false true true false false false false false
array(1) true false false false false false false false false false true false false false false
array(“php”) true false false false false false false false false false false true false false false
“php” true false false true false false false false false false false false true false false
“” false true false true false false false false true false false false false true false
NAN true false false false false false false false false false false false false false false

source: http://habnab.it/php-table.html

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PHP-Logo

UTF-8 & PHP

PHP 5 und frühere Versionen haben keine nativen Unicode-Unterstützung, dass heißt im Ernstfall muss man seine Applikation via “mbstring”-, “iconv-” und “intl”-Funktionen nachbessern. Daher habe ich eine kleine PHP-Bibliothek zusammengestellt, welche via composer installiert werden kann.

Beispiel:

echo strlen($string) . "\n<br />";
echo UTF8::strlen($string) . "\n<br />";
// output:
// 70
// 67

$string_test1 = strip_tags($string);
$string_test2 = UTF8::strip_tags($string);

echo strlen($string_test1) . "\n<br />";
echo UTF8::strlen($string_test2) . "\n<br />";
// output:
// 53
// 50

Erklärung:
Trotz seines Namens zählt “strlen()” nicht Zeichen sondern Bytes, bei UTF-8 kann ein Charakter jedoch bis zu vier Bytes [rfc3629] lang sein.

Installation:
https://packagist.org/packages/voku/portable-utf8

Dokumentation:
https://github.com/voku/portable-utf8/master/doc/classes/voku.helper.UTF8.html

Based on Hamid Sarfraz’s work: http://pageconfig.com/attachments/portable-utf8.php

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Testing PHP-Projekte von github via Travis CI

Um seine PHP-Projekte einfach mit verschiedenen PHP-Versionen zu testen, kann man z.B. “Travis CI” verwenden, dazu hier ein kleines Beispiel:

 

1.) Projekt bei github.com anlegen 

 

2.) PHP-Unit Test erstellen: z.B.: URLifyTest.php && phpunit.xml && bootstrap.php

 

$ phpunit --bootstrap bootstrap.php  URLifyTest.php
PHPUnit 4.0.4 by Sebastian Bergmann.

.....

Time: 161 ms, Memory: 3.75Mb

OK (5 tests, 23 assertions)

 

3.) Travis-Konfiguration anlegen -> “.travis.yml

 

language: php

php:
  - 5.3
  - 5.4
  - 5.5
  - 5.6

before_script:
  - composer self-update
  - composer install --no-interaction --prefer-source --dev

script:
  - phpunit --coverage-text --verbose

 

4.) Projekt bei Travis CI anlegen (https://travis-ci.org/) und schon beim nächsten “git push” wird das Projekt automatisch getestet …

 

Travis CI
Travis CI

 

 

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php – die nächsten Mittwoche berechnen

“Mittwoche” klingt irgendwie falsch … ;)

for ($i = 0; $i < = 4; $i++) {
	if ($i == 0) {
		$next_wednesday[$i] = date("Y-m-d", strtotime("next Wednesday"));
	}
	else {
		$next_wednesday[$i] = date("Y-m-d", strtotime("next Wednesday", strtotime($next_wednesday[($i-1)])));
	}
}

// DEBUG
print_r($next_wednesday);
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php – Regular Expression Schnipsel – Escaping “/”

Hier ein kleines Beispiel wie man die Lesbarkeit von RegEx durch den Delimiter  “#” verbessern kann … ;)

$zeichenkette = "suckup.de Informationen / test, lall / Linux / lall123";
#$suchmuster = "/^[^\/]*\/[^\/]*\/[^\/]*\/[^\/]/";
$suchmuster = "#^[^/]*/[^/]*/[^/]*/[^/]#";
preg_match($suchmuster, $zeichenkette, $treffer);
print_r($treffer);

 

Ausgabe:

Array ( [0] => suckup.de Informationen / test, lall / Linux / )

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UTF-8 Byte Order Mark (BOM) in php-Dateien …

for Linux (shell):

 

BOM aus allen PHP-Dateien entfernen:

find . -type f -iname "*.php" -exec sed -i '1s/^\xEF\xBB\xBF//' {} \;

 

PHP-Dateien mit BOM anzeigen:

find . -type f -iname "*.php" -exec grep -l $'\xEF\xBB\xBF' {} \;

 

mehr Infos:

sed – suckup.de/linux/streameditor-sed

find – suckup.de/linux/find-linux

Byte Order Mark – http://de.wikipedia.org/wiki/Byte_Order_Mark

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