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Konsolen-Logo

.bashrc

Wer Einstellungen an der bash ändern möchte oder z.B. einige Kommandos bzw. die
passenden Parameter nur schwer behalten kann oder eher selten auf der
Kommandozeile arbeitet, für den sind Einträge in der .bashrc sehr hilfreich.

Global -> /etc/bash.bashrc

User -> ~/.bashrc

 

Download:

https://github.com/voku/dotfiles/blob/master/.bashrc

 

Es folgen einige Einträge welche man ggf. in der .bashrc eintragen kann

export

# Datum zum Historylog hinzufuegen
export HISTTIMEFORMAT="%F %T "
# History auf 3000 Eintraege erweitern
export HISTSIZE=3000
# keine doppelten Einträge speichern
export HISTCONTROL=ignoredups
LS_COLORS='no=00:fi=00:di=01;34:ln=01;36:pi=40;33:so=01;35:do=01;35:bd=40;33;01:cd=40;33;01:or=40;31;01:su=37;41:sg=30;43:tw=30;42:ow=34;42:st=37;44:ex=01;32:*.tar=01;31:*.tgz=01;31:*.svgz=01;31:*.arj=01;31:*.taz=01;31:*.lzh=01;31:*.lzma=01;31:*.zip=01;31:*.z=01;31:*.Z=01;31:*.dz=01;31:*.gz=01;31:*.bz2=01;31:*.bz=01;31:*.tbz2=01;31:*.tz=01;31:*.deb=01;31:*.rpm=01;31:*.jar=01;31:*.rar=01;31:*.ace=01;31:*.zoo=01;31:*.cpio=01;31:*.7z=01;31:*.rz=01;31:*.jpg=01;35:*.jpeg=01;35:*.gif=01;35:*.bmp=01;35:*.pbm=01;35:*.pgm=01;35:*.ppm=01;35:*.tga=01;35:*.xbm=01;35:*.xpm=01;35:*.tif=01;35:*.tiff=01;35:*.png=01;35:*.svg=01; 35:*.mng=01;35:*.pcx=01;35:*.mov=01;35:*.mpg=01;35:*.mpeg=01;35:*.m2v=01;35:*.mkv=01;35:*.ogm=01;35:*.mp4=01;35:*.m4v=01;35:*.mp4v=01;35:*.vob=01;35:*.qt=01;35:*.nuv=01;35:*.wmv=01;35:*.asf=01;35:*.rm=01;35:*.rmvb=01;35:*.flc=01;35:*.avi=01;35:*.fli=01;35:*.gl=01;35:*.dl=01;35:*.xcf=01;35:*.xwd=01;35:*.yuv=01;35:*.aac=00;36:*.au=00;36:*.flac=00;36:*.mid=00;36:*.midi=00;36:*.mka=00;36:*.mp3=00;36:*.mpc=00;36:*.ogg=00;36:*.ra=00;36:*.wav=00;36:'
export LS_COLORS
# Source Globale Definitionen
if [ -f /etc/bashrc ]; then
. /etc/bashrc
fi
# Schalte vervollstaendigung fuer Programme ein
if [ -f /etc/bash_completion ]; then
. /etc/bash_completion
fi

alias

alias checkupdates='sudo apt-get update'

-> aktualisiert die Quellen (sources.list)

alias mkdd='mkdir $(date +%Y%m%d)'

-> erstellt ein Verzeichnis mit angehängtem Datum (yyyymmdd)

alias launchpadkey='sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys'

-> fuegt einen neuen Key Launchpad PPAs fuer Ubuntu hinzu

z.B.: launchpadkey 4E5E17B5

alias grep='grep --color=auto'

-> Ergebnisse von grep werden nun farblich markiert

alias ls='ls --color=auto -Fh'

-> verleiht dem “ls”-Befehl Farbe

alias la='ls -laFh --color=auto'

-> zeigt alle Dateien und Verzeichnisse ausführlich an

alias ll='ls -lFh --color=auto --group-directories-first'

-> zeigt Dateien und Verzeichnisse ausführlich an

alias llr='ls -lartFh --color=auto --group-directories-first'

-> zeigt die zuletzt geänderten Dateien unten an

alias dir='ls --color=auto --format=vertical'

-> zeigt Dateien und Verzeichnisse an

alias vdir='ls --color=auto --format=long'

-> zeigt mehr Infos zu Dateien und Verzeichnissen an

alias tree='tree -Csu'

-> zeigt einen Verzeichnis-Baum an

alias timestamp='date "+%Y%m%dT%H%M%S"'

-> zeigt den aktuellen Timestamp im ISO 8601 Format an

alias lf='find ./* -ctime -1 | xargs ls -ltr --color'

-> zeigt rekursiv Dateien und Verzeichnisse die in der letzten Stunde anfasst wurden an

alias myip='GET http://www.whatismyip.com/automation/n09230945.asp && echo'

-> zeigt deine oeffentliche IP-Adresse an

alias ..='cd ../'

-> wechselt ein Verzeichnis nach oben

alias ::='cd ../..'

-> wechselt zwei Verzeichnisse nach oben

alias 'psx'='ps auxwf | grep'

-> zeigt die/den entsprechenden Prozess an

alias pst='pstree -Alpha'

-> zeigt die Prozessstruktur uebersichtlich an

alias psmy='ps -ef | grep $USER'

-> zeigt alle meine Prozesse an

alias lsport='sudo lsof -i -T -n'

-> zeigt die Ports an, welche die Applikationen verwenden

alias llport='netstat -nape --inet'

-> zeigt weitere Infos über die Ports an, welche die Applikationen verwenden

alias du='du -kh'

-> zeigt den Festplattenverbrauch eines Verzeichnisses leserlich an

alias df='df -kTh'

-> zeigt den kompletten Festplattenverbrauch leserlich an

function

# Netzwerk Info
netinfo ()
{
  echo "--------------- Network Information ---------------"
  /sbin/ifconfig | awk /'inet Adresse/ {print $2}'
  echo ""
  /sbin/ifconfig | awk /'Bcast/ {print $3}'
  echo ""
  /sbin/ifconfig | awk /'inet Adresse/ {print $4}'
  echo "---------------------------------------------------"
}
# entpacken von Komprimierten Dateien
extract()
{
  if [ -f $1 ] ; then
    case $1 in
             *.tar.bz2)   tar xvjf $1     ;;
             *.tar.gz)    tar xvzf $1     ;;
             *.bz2)       bunzip2 $1      ;;
             *.rar)       unrar x $1      ;;
             *.gz)        gunzip $1       ;;
             *.tar)       tar xvf $1      ;;
             *.tbz2)      tar xvjf $1     ;;
             *.tgz)       tar xvzf $1     ;;
             *.zip)       unzip $1        ;;
             *.Z)         uncompress $1   ;;
             *.7z)        7z x $1         ;;
             *)           echo "'$1' cannot be extracted via >extra  ct<" ;;
         esac
  else
    echo "'$1' is not a valid file"
  fi
}
# zeigt alle Dateien in dem akuellen Verzeichnis an (rekursiev)
ff()
{
  find . -type f -iname '*'$*'*' -ls ;
}
# Finde Text in Dateien
fstr()
{
  OPTIND=1
  local case=""
  local usage="fstr: find string in files.
  Usage: fstr [-i] "pattern" ["filename pattern"] "
  while getopts :it opt
    do
        case "$opt" in
        i) case="-i " ;;
        *) echo "$usage"; return;;
        esac
  done
  shift $(( $OPTIND - 1 ))
  if [ "$#" -lt 1 ]; then
    echo "$usage"
        return;
  fi
  find . -type f -name "${2:-*}" -print0 |
  xargs -0 egrep --color=always -sn ${case} "$1" 2>&- | more
}
# Infos zu einer Datei ausgeben
file_information()
{
  if [ $1 ]; then
    PLACE=`type -path $1`
    if [ -z $PLACE ]; then echo "$1: not found"; return 1; fi
      echo $PLACE
          ls -l $PLACE
          file $PLACE
        ldd $PLACE
  else
      echo "Missing argument"
  fi
}
alias finfo=file_information
# ein Backup einer Datei anlegen (mit Datum)
file_backup()
{
  for FILE ; do
    [[ -e "$1" ]] && cp "$1" "${1}_$(date +%Y-%m-%d_%H-%M-%S)" || echo ""$1" not found." >&2
  done
}
alias fback=file_backup
# Ein komprimiertes Backup + Datum erstellen
packen()
{
tar czvf "$1-$(date +%y%m%d-%H%M%S).tar.gz" "$1" ;
}
# ssh Verbindung aufbauen + ein Logfile schreiben
logssh()
{
  ssh $1 | tee sshlog ;
}
# farblichen Bash-Prompt
shell_colored() {
local GRAY="[33[1;30m]"
local LIGHT_GRAY="[33[0;37m]"
local CYAN="[33[0;36m]"
local LIGHT_CYAN="[33[1;36m]"
local NO_COLOUR="[33[0m]"
local BLUE="[33[0;34m]"
local LIGHT_BLUE="[33[1;34m]"
local RED="[33[0;31m]"
local LIGHT_RED="[33[1;31m]"
local GREEN="[33[0;32m]"
local LIGHT_GREEN="[33[1;32m]"
local PURPLE="[33[0;35m]"
local LIGHT_PURPLE="[33[1;35m]"
local BROWN="[33[0;33m]"
local YELLOW="[33[1;33m]"
local BLACK="[33[0;30m]"
local WHITE="[33[1;37m]"

PS1="n${debian_chroot:+($debian_chroot)}$LIGHT_GREENu$LIGHT_BLUE@$LIGHT_GREENh$LIGHT_GRAY:$LIGHT_BLUEw$LIGHT_RED->$NO_COLOUR "
}
shell_colored

Shell-Befehle anschauen und ausführen

In diesen Artikel beschreibe ich kurz wie man die Bash-History nutzt, dafür stellen wir als erstes einige Dinge in der “.bashrc“-Datei in unserm Home-Verzeichnis ein.

vim ~/.bashrc

 

#keine doppelten Eintraege hintereinander in die History schreiben

 

export HISTCONTROL=ignoreboth

 

#History Datei niemals ueberschreiben, sondern neue Eintraege unten anfuegen

 

shopt -s histappend

 

#Datum zum Historylog hinzufuegen

 

export HISTTIMEFORMAT="%F %T"

 

# History auf 3000 Eintraege erweitern export

 

HISTSIZE=3000

 

Befehl Beschreibung
fc -l zeigt die letzten Befehle in einer Liste an
Strg + L führt den clear-Befehl aus und säubert sozusagen die Konsole ;-) Die Befehle “reset”, “TERM=linux” und “loadkeys de” (amerikanischen Tastaturlayout – Bild) können einem auch weiterhelfen…
Strg + r sucht einen Befehl in der Bash-History (mehrmaliges drücken von Strg+r geht weiter in der History zurück)
Alt + . schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole
!$ schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole (Alt + .)
!! führt den letzten Befehl noch einmal aus
!string startet den letzten Befehl, der mit sting anfängt
!?string startet den letzten Befehl, der string enthält
^sting1^string2 wiederholt den letzten Befehl, wobei sting1 doch string2 ersetzt wird

Dateien in der Shell bearbeiten

Es kommt öfter vor, dass man schnell in mehreren Dateien etwas ändern möchte, Linux sieht für diesen Fall “sed” vor.

z.B.:

sed -i 's/Ubuntu/Windows/g' test.txt

Alternativ kann man dies auch mittels Perl realisieren.

find . -name '.cfg' | xargs perl -pi -e 's/alt/neu/g'

Mit dem zuvor genannten Befehl kann man in allen Dateien, ab den aktuellen Verzeichnis, welche auf “.cfg” enden, “neu” gegen “alt” ändern. Ggf. kann man den Befehl auch noch in der .bashrc aufnehmen, um diesen noch einfacher und schneller einsetzten zu können. Somit muss man nur noch “replace Pfad alt neu” z.B.:

sudo replace /etc/ host_alt host_neu
# mehrere Dateien gleichzeitig aendern
replace()
{
if [ $3 ]; then
    find $1 -type f | xargs perl -pi -e 's/$2/$3/g'
else
    echo "Missing argument"
    echo "example: replace /wo alt neu"
fi

ls – list segments

mit “ls” („list segments“) kann man sich Dateien und Ordner in der Bash anzeigen lassen. Es folgen die entsprechenden Parameter, welche man mit dem “ls”-Befehl kombinieren kann und deren Auswirkung.

-F [ –classify ]

-> markiert Dateitypen unterschiedlich


* – ausführbare Datei
/ – Verzeichnis
@ – verlinkte Datei
| – FIFO / Named Pipes


-a [ -all ]

-> zeitg alle Daten an, auch versteckte


-A [ –allmost-all ]

-> zeitg alle Daten an, jedoch keine die mit “.” oder “..” anfagen


-B [ –ignore-backups ]

-> zeigt Backup-Daten mit einen vorgestellen “~” nicht an


-C

-> Datei/Verzeichnis werden in Spalten angezeigt


-c

-> Sortieren nach Zeitpunkt einer Änderung + mit-l: zeigt die ctime


-d [ –directory ]

-> zeigt Infos über das Verzeichnis, anstatt über dessen Inhalt an


-F [ –full-time ]

-> zeigt das Datum (Zeit) genauer an


-G [ –no-group ]

-> zeigt die entsprechene Gruppe der Datei nicht mit an


-h [ –human-readable ]

-> zeigt die entsprechende Dateigröße so an, dass man die am einfachsten lesen kann


-i

-> zeigt für jede Datei die entsprechende Index-Nummer mit an


-I [ –ignore ]

-> grenzt die Ausgabe ein

z.B.:
ls –ignore=”*.gz” – zeigt somit Daten welche auf “.gz” enden nicht an


-k [–kilobytes]

-> zeigt die entsprechende Dateigröße in Kilobytes an


-l

-> detailierte Ausgabe + zeigt pro Zeile nur eine Datei/Verzeichnis an


-L

-> zeigt die Eigenschaften der verlinkten Datei an, anstatt den Link selber


-m

-> zeigt eine Liste der Dateien, jeweils getrennt von einem Komma an


-n

-> zeigt die UIDs und GIDs an, anstatt den User- und Gruppennamen


-r [ –reverse ]

-> Ausgabe umdehen

z.B.:
ls -tr – sortierung nach letzter Veränderung, die neute Datei zuletzt


-R [ –recursive ]

-> Zeigt auch die Unterverzeichnise an


-s [ –size ]

-> zeigt die Dateigröße jeder Datei an


-S

-> sortierung nach Dateigröße, die größte Datei zuerst


-t

-> sortierung nach letzter Veränderung, die neute Datei ist zuerst


-u

-> sortierung nach letztem Zugriff, die neute Datei ist zuerst


-v

-> Sortierung nach Zahlen im Text (Version), von kleinen Zahlen nach großen


-x

-> Ausagbe in Linien statt in Spalten


-X

-> Alphabetische Sortierung


-1

-> zeigt jeweils eine Datei pro Zeile


–color=auto

-> markiert Dateitypen mit unterschiedlichen Farben


–group-directories-first

-> zeigt die Verzeichnisse als erstes an


–help

-> zeigt die Hilfe an


–version

-> zeigt die aktuell installierte Version an

diese Parameter kann man auch sehr gut miteinander kombinieren und dann ggf. als “alias” in die “.bashrc” eintragen, so dass man sich nicht alle Parameter merken muss.


ls -lahtrF --color=auto --group-directories-first

-> zeigt die Daten ausführlich, die Verzeichnisse zuerst, die Dateigröße leserlich und die neuste Datei unten an, dies kann in einem sehr unübersichtlichen Log-Verzeichnis von großem Nutzen sein, zudem werden die Dateitypen unterschiedlich und farblich markiert

find – Linux

Es folgen einige Beispiele, wie man den “find-Befehl” nutzen kann… viel Spaß beim ausprobieren.

find -size +10M -20M -exec ls -lah {} \;

-> Sucht Dateien ab dem aktuellen Verzeichnis, die gräßer sind als 10MB, aber kleiner als 20MB und zeigt diese an.

find /home/ -iname '*.jpg' -exec tar -czf bilder.tar.gz {} \;

-> Ab dem home-Verzeichnis nach Dateien suchen, die auf “.jpg/.JPG” enden duchsuchen und diese archivieren.

find / -used 1

-> Ab dem root-Verzeichnis alle Dateien suchen, welche heute (1 -> Tag) verwendet wurde.

find / -amin -10 [ -atime -10 ]

-> Ab dem root-Verzeichnis alle Dateien suchen, auf denen vor weniger als 10 Minuten [ Tage ] zugegriffen wurde.

find / -mmin +10 [ -mtime +10 ]

-> Ab dem root-Verzeichnis alle Dateien suchen, welche vor mehr als 10 Minuten [ Tage ] geändert wurden.

touch --date='15:00' /tmp/ref
find / -newer /tmp/ref

-> Ab dem root-Verzeichnis alle Dateien suchen, welche neuer sind als heute um 15:00 Uhr.

find / -type f -name "*neu*"

-> Ab dem root-Verzeichnis alle Dateien suchen, in welchen “neu” vorkommt.

find / -type d -name "*home*"

-> Ab dem root-Verzeichnis alle Verzeichnisse suchen, in welchen “home” vorkommt.

find . -empty

-> Im aktuellen Verzeichnis nach Dateien suchen, welche eine Größe von “null” haben.

find /home/ -user root [ -group root ]

-> Ab dem home-Verzeichnis nach Dateien suchen, welche dem User “root” [ der Gruppe “root” ] gehören.

find /home/ ! -user root [ ! -group root ]

-> Ab dem home-Verzeichnis nach Dateien suchen, welche nicht dem User nicht “root” [ nicht der Gruppe “root” ] gehören.


Es folgt noch ein Beispiel + Erklärung:

# alle Dateien (type f) die älter als 30 Tage (mtime +30) sind außer alt_datum.tar.bz2 (exclude-from alt_`date +%d-%m-%y`.tar.bz2), werden zu einem Archiv zusammengefasst
find / -type f -mtime +30 --exclude-from=alt_`date +%d-%m-%y`.tar.bz2 -exec tar -cjf alt_`date +%d-%m-%y`.tar.bz2 {} \;
# nun alle Dateien, die älter als 30 Tage sind löschen
find / -type f -mtime +30 --exclude-from=alt_`date +%d-%m-%y`.tar.bz2 -exec rm {} \;
# alle Dateien welche den Namen “alt_irendwas.tar.bz2″ haben (ianme “alt_*.tar.bz2″, werden gelöscht
find / -type f -iname "alt_*.tar.bz2" -mtime +60 -exec rm {} \;

mv – Linux

[mv = move] mit dem “mv”-Befehl kann man Dateien von einem Ort an einen andern verschieben bzw. wenn dies im selber Verzeichnis ausgeführt wird, eine Datei umbenennen.

eine Datei umbenennen:

ohne Wildcards:

mv data1 dateu_neu1

benennt die Datei “data1″ in “dateu_neu1″ um

mit Wildcards:

mv *tei1 datei_neu1

-> * = beliebig viele verschiedene Zeichen

mit Wildcards:

mv ?atei1 datei_neu1

-> ? = ein unbestimmter Buchstabe

Dateien verschieben:

mv *.txt old/

alle Dateien welche auf “.txt” enden werden in das Unterverzeichnis old/ verschoben

mehrere Dateien umbenennen:

!!!
mv *.htm *.html
!!!

dieser Befehl funktioniert nicht, da die Bash “*.html” als Verzeichnis interpretiert

Dieses Problem kann man z.B. wie folgt lösen:

for i in *.htm; do mv $i `basename $i .htm`.html; done

mit diesem Befehl, kann man nun alle Dateien welche auf “.htm” enden, mit der neuen Endung “.html” versehen

der ursprüngliche Dateiname welcher in der Variablen $i abgelegt wird, wird jeweils zu dem neuen Dateinamen, welcher sich aus dem “Basisnamen” (basename *1) ohne die Endung und einer neuen Endung “.html” besteht, zusammengefasst und die entsprechende Datei mittels einer “for”-Schleife verschoben

(*1) basename test.txt .txt -> test)

 

for i in *.sh; do mv $i /home/path/; done

verschiebt alle Dateien mit der Endung “.sh” nach 

/home/path

 

for i in [a-z]*; do mv $i ${i#[a-z]}; done

entfernt das erstes Zeichen von allen Dateien im aktuellen Verzeichnis.

 

for i in [a-z]*; do mv $i z${i}; done

setzt ein “z” vor jeden Dateinamen.

 

Alternativ kann man dieses Problem auch mit dem folgendem Befehl umgehen…

aptitude install mmv

installiere als erstes das Programm “mmv”

mmv -v "*.htm" "#1.html"

wie im vorherigem Beispiel werden auch hier alle Dateien welche auf “.htm” enden umbenannt und enden hinterher auf “.html”

(mit dem Parameter “-c” werden die Dateien nicht verschoben, sondern kopiert)

 

Hier noch ein Beispiel: Welches alle Bilder im aktuellen Verzeichnis um 2 erhört -> “1.jpg” wird zu “3.jpg” …

for i in `ls -r *.jpg`; do
j=$((${i%.*}+2));
echo "$i -> ${j}.${i##*.}";
done;