Tag Archives: Windows

konsole

Erste Schritte in der Shell

Ich habe schon einige kleine Blog-Beiträge zum Thema “Shell / Bash” geschrieben und werde versuchen diese Blog-Beiträge zu einer hoffentlich umfassenden Einführung in das Thema Shell zusammenfassen…  :-)

Was ist eine Shell?

Die Shell ist die Eingabe-Schnittstelle zwischen Computer und Benutzer, welche bei normaler Systemkonfiguration nach dem erfolgreichem Login eines Benutzers gestartet wird, so dass man auf dieser Kommandozeile die Möglichkeit hat weitere Programme zu starten. Die Shell könnte man somit aus Arbeitsumgebung bezeichnen, von wo aus der PC gesteuert werden kann bzw. Dateien bearbeitet werden können. Es gibt unterschiedliche Arten von Shell’s, wer ein modernes Linux-Betriebssystem (Debian, Ubuntu…) installiert, landet meistens in der sogenannten “bash“, darauf gehe ich jedoch gleich genauer ein. Die eingegebenen Texteingaben werden von der Shell interpretiert und ausgeführt, daher spricht man bei der Shell auch von einem Kommandozeileninterpreter (command-line interpreter, CLI).

 

Begrifflichkeiten!?

In Verbindung mit dem Begriff Shell hört man auch immer wieder folgendes …

 

  • Konsole: In ihrem ursprünglicher Definition war die Konsole ein Terminal, mit dem der Systemoperator die Systemfunktionen steuern konnte… heute wird der Begriff jedoch ebenfalls für “Terminalemulation” verwendet, zudem heißt die grafischen Terminalemulationen unter KDE “Konsole“.
  • Virtuelle Konsole: Die meisten Linux-Systeme kommen standardmäßig mit einigen virtuellen Konsolen daher, welche man über <Strg> + <Alt> + <F1> bis <F6> erreichen kann. Mittels <Strg> + <Alt> + <F7> wird der Desktop und somit die graphischen Oberfläche wieder angezeigt.
  • Terminal: Ein Terminal ist ein Computer, der den Zugriff auf einen entfernten Rechner erhält und die meisten Rechenoperationen somit nicht selber durchführt. (Terminal-PCs) Der Begriff “Terminal” wird heute jedoch auch als Abkürzung für “Terminalemulation” verwendet.
  • Terminalemulation: Mit einer Terminalemulation wird eine textorientierte Ein- und Ausgabeschnittstelle, ein Terminal emuliert, so dass man mehrer Instanzen eines Terminals auf dem Desktop zur Verfügung hat.
shell <---> Terminalemulation <---> grafische Oberfläche
bash  <--->       xterm       <--->         X11

 

Wie komme ich in die Shell?

Wie bereits erwähnt kann man zum einen die virtuelle Konsolen, die mit tty bezeichnet werden per Tastenkombination erreichen. Die Abkürzung tty stammt von dem englischen Wort Teletype und wurde historisch bedingt von Unix übernommen. Mittels …

<Strg> + <Alt> + <F1>

… gelangt man in die erste der tty-Konsolen, in diesem Fall tty1.

 

 

 

Hinweis: Hat man eine  grafische Oberfläche (Desktop) installiert, so befindet sich dieser standardmäßig auf tty7. Dieser Wert ist jedoch Variabel und kann umverlegt werden. Wer die Maus in einer solchen virtuellen Konsole verwenden will, sollte sich das Programm “gpm” anschauen / installieren.

 

Hat man sich einmal an die Desktop-Oberfläche gewöhnt, erscheinen einem diese virtuelle Konsolen meist wenig komfortabel, daher gibt es einige Programme (Terminalemulation) welche den Funktionsumfang erheblich erweitern.

 

KDE – Konsole

KDE-Nutzern steht das bereits erwähnte Programm “Konsole” zur Verfügung, wobei sich der Kreis der Begrifflichkeiten hier schließt und die Verwirrung bei so manchen gerade erst einsetzt. ;-) Lässt man dies außer Acht ist dieses Terminal(emulation) sehr gut. Das Programm unterstützt Tabs, Transparenz, verschiedenste Farbschema, unterschiedliche Schriften und man kann Profile anlegen.

 

konsole
konsole

 

Gnome – Terminal

Gnome-Nutzer verfügen von Haus aus über ein Programm mit dem Namen “Gnome-Terminal”. Ich persönlich bevorzuge dieses Programm, wobei dies wahrscheinlich eine Übungssache ist…

 

TASTENKÜRZEL BEDEUTUNG
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span>&lt;Strg&gt; + &lt;Umschalttaste&gt; + t</span></strong>
öffnet einen neuen Tab
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span><strong><span>&lt;Strg&gt; + d</span></strong></span></strong>
schließt einen Tab
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span><strong><span>&lt;Strg&gt; + Bild rauf</span></strong></span></strong>
öffnet nächsten Tab (rechts) bzw. den ersten
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span><strong><span><strong><span>&lt;Strg&gt; + Bild runter</span></strong></span></strong></span></strong>
öffnet vorherigen Tab (links) bzw. den letzen
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span><strong><span><strong><span><strong><span>&lt;Strg&gt; + &lt;Umschalttaste&gt; + Bild rauf</span></strong></span></strong></span></strong></span></strong>
verschiebt einen Tab nach rechts
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span><strong><span><strong><span><strong><span><strong><span>&lt;Strg&gt; + &lt;Umschalttaste&gt; + Bild unter</span></strong></span></strong></span></strong></span></strong></span></strong>
verschiebt einen Tab nach links

 

Hinweis: Wer das Terminal immer Griffbereit haben möchte, sollte sich einmal “guake” anschauen … ;-)

 

gnome_terminal
gnome_terminal

 

Xterm

Xterm ist Bestandteil des X.org Projekts und war lange Zeit das Standardterminal für Linuxsysteme mit grafischer Oberfläche.

 

CLI Companion

Wer die Linux-Befehle noch lernen möchte oder sich einige komplizierte Behle öfter benötigt, kann sich auch dieses Terminal anschauen. -> cli-companion-die-gui-in-der-konsole

 

CLICompanion
CLICompanion

 

Terminator

“Terminator ist ein in Python geschriebener Terminal-Emulator für die Desktop-Umgebung GNOME, der es ermöglicht mehrere Terminals innerhalb eines Fensters bzw. einzelner Tabs zu benutzen und mittels Tastatur-Kürzeln zwischen diesen zu wechseln. So kann man ohne Tabs und ohne weitere Terminalfenster mehrere Shells zur selben Zeit offen haben.” – http://wiki.ubuntuusers.de/Terminator

 

terminator_split_example
terminator_split_example

 

Wenn man seine Standard-Terminal ändern möchte, kann man dies mit dem Alternativen-System bewerkstelligen…

sudo update-alternatives --config x-terminal-emulator

 

Was für Shells gibt es?

Wenn man sich ein wenig näher mit dem Thema beschäftigt, stellt man schnell fest, dass es eine Menge Alternative Shells gibt. Ich beschränke mich einfach mal auf die (heutige) Standard-Shell die bash und einer Alternative der zsh (Z-Shell)

 

Bourne Again Shell (bash)

Die Bourne Again Shell ist die Standard-Shell der meisten Linux-Distributionen. Die Shell beherrscht die Features der Borune- Korn- und C-Shell. Redet jemand von einer Shell, spricht man meistens von Bash. Um das volle Potenzial der Bash zu nutzen sollte man sich “.bashrc“-Datei anschauen und an seine Bedürfnisse anpassen, für den Anfang sollte meine Datei als Vorlage genügen. -> bashrc

 

Z-Shell (zsh)

Die Zsh kann man als eine Zusammenstellung aller Verbesserungen und Features aus der bash, der csh und der tcsh betrachten.

Zu einigen ihrer Features zählen:

  • eine frei programmierbare Wortvervollständigung (TAB-Completion)
  • die Möglichkeit, die History aus anderen – gleichzeitig laufenden – Shells zu nutzen
  • Rechtschreibüberprüfung
  • nahezu vollständige Kompatibilität zur bash, ksh und tcsh

-> Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Unix-Shell#Die_Z-Shell

Bei der Z-Shell kann hat man noch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, welche einem Anfangs ggf. überfordern können, daher auch hier meine “.zshrc“-Datei als Vorlage. -> zshrc

 

Z-Shell installieren:

sudo aptitude install zsh

Z-Shell ausprobieren:

zsh

Standardmäßig die Z-Shell verwenden:

sudo chsh -s /usr/bin/zsh `whoami`

 

Probieren geht über studieren…

… was ist damit sagen will, wer einmal die Vorteile der Shell erkannt hat und einige Befehle kennt, wird die Shell lieben lernen!

 

Linux-Dateipfade einigermaßen kennen

Auch wenn in der Shell meist angezeigt wird in welchem Verzeichnis man sich gerade befindet, kann es seht hilfreich sein, wenn man ungefähr weiß wo sich was bei Linux befindet! -> http://wiki.ubuntuusers.de/Verzeichnisstruktur

 

Verzeichnis Bedeutung ~ Windows
/
Wurzelverzeichnis
C:\
/boot
Bootloader
C:\
/etc
Systemkonfiguration registry

C:\WINDOWS\*.ini
/bin
Systemprogramme für Benutzer
C:\WINDOWS\,C:\WINDOWS\COMMAND\
/sbin
Systemprogramme und -dienste für Admins  
/lib
Systembibliotheken und Treiber
C:\WINDOWS\SYSTEM32\
/tmp
Temporäre Dateien
C:\WINDOWS\TEMP\
/usr
(“Unix System Resources”)  
/usr/bin
Programme für Benutzer
C:\Programme\*\
/usr/sbin
Programme und Dienste für Admins  
/usr/lib
Bibliotheken  
/home
Heimatverzeichnisse
C:\Dokumente und Einstellungen\
/home/user
Heimatverzeichnis des Benutzers user  
/root
Heimatverzeichnis des Benutzers root  
/var
Daten von Diensten  
/var/log
Systemprotokolle  
/media
Wechseldatenträger, z.B. USB-Stick  
/media/cdrom
CD-ROM
A:\, D:\, E:\,...

 

Beim Login in die Shell, landet man meistens in seinem eigenen home-Verzeichnis (z.B.: /home/lars/). Im “Prompt” (dem Text vor der Eingabeaufforderung, in der Shell) könnte nun so etwas angezeigt werden “lars@ubuntu:~$“.

lars ist hier der User-Name, ubuntu der Name des PCs und das ~ (Tilde-Zeichen) steht als Abkürzung und Synonym für das Homeverzeichnis, in welchem wir uns gerade befinden, dies kannst du gleich durch die Eingabe des Befehl “pwd” (print working directory) überprüfen. ;-)

 

Groß- und Kleinschreibung beachten

Anders als bei Windows unterscheidet Linux Groß- und Kleinschreibung, hier einige Beispiele zur Verdeutlichung …

mkdir lall

(mkdir – make directories)

mkdir Lall
touch lall

(touch – erstellt eine leere Datei)

touch Lall

 

Nun können wir uns mittels “ls” (ls – list directory contents) bzw. …

ls -latrF --color=auto

… anzeigen lassen, welche Dateien / Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis erstellt wurden. Mittels “rm” bzw. “rmdir” kannst du diese Dateien wieder löschen. Falls du versehentlich z.B.: “touch ./–help” ausführst und somit eine leere Datei mit dem Namen-“–help” erstellt hast, kannst du diese mittels “rm ./–help” wieder entfernen.

 

Der Befehl “man” (z.B.: man mkdir) zeigt eine ausführliche Hilfe zum angegebenen Befehl an und “apropos” (z.B.: apropos mkdir) zeigt dessen Funktion schnell an… zudem kann man hinter den Befehlen auch “–help” (mkdir –help) schreiben

 

Achtung
Achtung: Vorsicht der Befehl “rm -r” löscht rekursiv, am Anfang sollte man diesen Parameter ggf. mit -i kombinieren, so dass vor dem löschen einer Datei noch einmal nachgefragt wird, ob diese wirklich gelöscht werden soll. (z.B.: rm -ri lall/) -> safe-rm can save your life

 

Die Navigation

Ebenfalls ein sehr großes Themenfeld ist die Navigation in der Shell, angefangen von der Navigation durch die Verzeichnisse / Dateien … über die Verwendung der History (bereits eingegebene Befehle in der Shell) … bis hin zur Navigation innerhalb der Shell.

 

Navigation in Verzeichnissen

Befehl BEDEUTUNG
cd ..
wechselt ein Verzeichnis nach oben
cd ../..
wechselt zwei Verzeichnise nach oben
cd ~
wechselt in dein home-Verzeichnis
TAB
durch das drücken der Tabulator-Taste, wird deine Eingabe vervollständigt -> ggf. 2x hintereinander TAB drücken !!!
».«
jedes Verzeichnis enthält eine Referenz auf sich selbst, diesen Punkt benötigt man vor allem,

wenn man eine ausführbare Datei starten möchte… (z.b: cd /bin/; ./bash;)

pwd
zeigt an wo du dich befindest

 

Durch das drücken der TAB-Taste kann man sich viel Tipparbeit ersparen… :-)

 

Navigation in der Shell

BEFEHL / Tastenkürzel BEDEUTUNG
<Strg> + d
Logout aus der Shell (logout bzw. exit)
<Strg> + c
laufender Prozesse (im Vordergrund) wird beendet
<Strg> + l
räumt die Ausgabe auf (clear)
fc -l
zeigt die letzten Befehle in einer Liste an
Pfeiltasten (noch oben / unten)
letzte Befehle durchblättern
Pfeiltasten (noch rechts / links)
Cursor auf der Konsole (rechts / links) bewegen
<Strg> + r
sucht einen Befehl in der Bash-History (mehrmaliges drücken von Strg+r geht weiter in der History zurück)
Alt + .
schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole
!$
schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole (Alt + .)
!!
führt den letzten Befehl noch einmal aus
!string
startet den letzten Befehl, der mit sting anfängt
!?string
startet den letzten Befehl, der string enthält
^sting1^string2
wiederholt den letzten Befehl, wobei sting1 doch string2 ersetzt wird
<Strg> + a
Cursor am Anfang der Zeile
<Strg> + e
Cursor am Ende der Zeile
<Strg> + w
schneidet das letzte Wort aus
<Strg> + u
scheidet alles vor dem Cursor aus
<Strg> + k
scheidet alles hinter dem Cursor aus
<Strg> + y
fügt die zuletzt ausgeschnittenen Daten ein

 

PS: wie bereits erwähnt entfaltet die Shell ihr volles Potenzial erst, wenn man diese ein wenig an seine Wünsche anpasst, daher hier noch einmal der Verweiß auf die .bashrc und .zshrc

 

Kommandos hintereinander ausführen

Wie bereits kurz zuvor gezeigt, kann man Befehle auch hintereinander ausführen… z.B.:

cd /bin/; ./bash;

Hier werden die Befehle “cd /bin/” und “./bash” einfach nacheinander ausgeführt. Wenn man den zweiten Befehl jedoch nur ausführen möchte, wenn der erste Befehl ohne Probleme funktioniert hat, kann man && zwischen den beiden Befehlen verwenden… z.B.:

cd /bin_lall/ && ./bash;

Und wenn man den zweiten Befehl nur ausführen möchte, wenn der erste Befehl nicht funktioniert hat, nimmt man “||“… z.B.:

cd /bin_lall/ || echo "ggf. existiert /bin_lall nicht";

 

PS: Natürlich muss man nicht jedesmal in das Verzeichnis /bin wechseln, wenn man ein Programm aus diesem Verzeichnis öffnen möchte, dazu wird in der Shell die Variable “$PATH” verwendet. z.B.:

echo $PATH
/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/bin/X11

 

Mehrzeilige Kommandos

Wenn man ein Kommando / Befehl über mehrere Zeilen aufteilen möchte, kann man dies mithilfe von “\” machen… z.B.:

find /etc/ \
-iname "pass*"
Hier gibt es weitere Infos zum “find”-Befehl und hier noch eine Befehlsübersicht für alle die gerade Ihre ersten Schritte auf der Shell wagen…

 

Syntax Name Beschreibung ~ Windows
pwd
present working directory Anzeige des aktuellen Arbeitsverz.  
cd Zielverzeichnis
change directory Verzeichniswechsel
CD
ls Verzeichnis
list Verzeichnisinhalt anzeigen
DIR
file Datei
% Dateiformat oder -typ  
echo Zeichenkette
% Zeichenkette ausgeben  
cat Datei
concatenate Dateiinhalt ausgeben
TYPE
more Datei
% dito, seitenweise
MORE
less Datei
% dito, blättern und suchen  
touch Datei
% Leere Datei anlegen  
cp Quelle Ziel
copy kopieren
COPY
mv Quelle Ziel
move verschieben, umbenennen
MOVE, REN
rm Datei
remove löscht eine Datei
DEL, ERASE
mkdir Verzeichnis
make directory neues Verzeichnis anlegen
MD
rmdir Verzeichnis
remove directory (leeres) Verzeichnis löschen
RD

-> linux-kommandos-als-hintergrundbild ;-)

 

Dateien bearbeiten

Wer direkt in der Shell Dateien verändern möchte, sollte sich den “vim”-Editor anschauen, wie die Shell ist dieser Editor gewöhnungsbedürftig aber man gewinnt Ihn mit der Zeit lieb… ;-) In diesem HowTo habe ich versucht die wichtigsten Funktionen von vim zusammenzufassen. Und hier noch eine Schnellübersicht:

 

BEFEHL / TASTENKÜRZEL BEDEUTUNG
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;">i</strong>
Text einfügen, vor dem Cursor
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;">R</strong>
Text ab Cursor-Position überschreiben
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;">&lt;Strg&gt; + v</strong>
Bereich markieren
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span>&lt;ESC&gt;</span></strong>
Bearbeitungsmodus beenden
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span>y</span></strong>
kopieren
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span>p</span></strong>
einfügen
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span>:q</span></strong>
vi/vim beenden
<strong style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; padding: 0px; margin: 0px;"><span style="font-weight: normal;"><strong>:w</strong></span></strong>
Datei speichern

 

 

vi-vim-cheat-sheet_de_layout
vi-vim-cheat-sheet_de_layout

 

Es gibt unter Linux noch etliche Programme, welche einem beim bearbeiten von Dateien hilfreich sein können z.B.: sed

sed -i 's/Ubuntu/Windows/g' test.txt

Dieser Befehl ersetzt das Wort “Ubuntu” durch “Windows” in der ganzen Datei “test.txt” im aktuellen Verzeichnis. Weitere Infos zu sed findest du hier -> streameditor-sed und hier noch ein alter Beitrag zum Thema -> Dateien-in-der-shell-bearbeiten

 

Programme im Hintergrund verschieben

Man kann Programme und Befehle auch im Hintergrund ausführen bzw. diese in den Hintergrund verschieben…

 

lars@ubuntu ~$ kommando1 & 
[1] 5520
lars@ubuntu ~$ kommando2 & 
[2] 5521
lars@ubuntu ~$ fg %2 
kommando2

 

kommando1 und kommando2 wurden beide im Hintergrund ausgeführt, dann wurde kommando2 mittels dem Befehl “fg” wieder in den Vordergrund geholt. Wenn man kommando2 wieder in den Hintergrund verschieben möchte drücken wir: <Strg> + z

[2]+  Stopped kommando2
lars@ubuntu ~$ bg 
[2]+ kommando2 &

Mit Hilfe des Befehls “

bg"

wird eine angehaltener Job der Shell in den Hintergrund verschoben und wieder gestartet:

Hier gibt es diesbezüglich weitere Infos: Prozess-anhalten

 

StdIn & StdOut

Sehr hilfreich sind folgende kleine Helfer in der Shell -> Pipezeichen (|) Größer-als-Zeichen (>) und Kleiner-als-Zeichen (<)

mithilfe dieser Zeichen kann man Programm bzw. dessen Ausgaben umleiten. z.B.:

ls -l /usr/bin > /tmp/Alle_Benutzerprogramme.txt

-> schreibt die Ausgabe von “ls” des Verzeichnisses /usr/bin/ in die Textdatei /tmp/Alle_Benutzerprogramme.txt

grep http /etc/services | wc -l

-> zählt alle Zeilen in der Textdatei /etc/services, die die Zeichenkette http enthalten

 

Der Befehl “grep” kann Verzeichnisse, Dateien oder Ausgaben durchsuchen bzw. filtern, daher solle man sich diesen Befehl noch mal genauer ansehen!!!

 

 

Zum Schluss verlinke ich noch einige alte Blog-Post welche weitere Informationen zur Shell beinhalten, viel Spaß beim testen… :D

 

Dateien verschieben in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/mv-linux/

- reguläre Ausdrücke (wildcards) in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/02/09/wildcards-in-der-shell/

Shell-Programmierung: Schleifen -> http://suckup.de/blog/2010/02/09/nice-try/http://suckup.de/blog/2010/01/31/bash-programmierung-schleifen/

Bedingungen in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/bedingungen-in-der-shell-linux/

crontab -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/crontab/

ps – prozessstatus -> http://suckup.de/blog/2010/09/14/shell-ps-prozessstatus/

Rechnen in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/rechnen-in-der-shell/

HTML-Umlaute in der Shell korrigieren -> http://suckup.de/blog/2010/02/13/html-umlaute-korrigieren/

cdrecord – ISO erstellen und CD brennen -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/cdrecord-iso-erstellen-und-brennen/

aptitude & dpkg -> http://suckup.de/blog/2010/02/13/aptitude-dpkg/

- Unix-Dateiattribute (Zugriffsrechte) verändern -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/chmod-howto/

su & sudo & Setuid-Bit -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/su-sudo-setuid-bit/

Systeminfos anzeigen -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/systeminfos-anzeigen-lassen/

Speicherverbrauch anzeigen -> http://suckup.de/blog/2010/02/08/speicherverbrauch-anzeigen-lassen/

mount über SSH -> http://suckup.de/blog/2010/02/07/mount-ueber-ssh/

Ports via ssh weiterleiten -http://suckup.de/blog/2010/03/29/ports-via-ssh-weiterleiten/

SSH – Hostnamen vervollständigen -> http://suckup.de/blog/2010/09/14/ssh-hostnamen-vervollstaendigen/

Desktop Firewall – iptables -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/desktop-firewall-iptables/

deine öffentliche IP-Adresse in der Shell -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/deine-oeffentliche-ip-adresse/

offene Ports analysieren -> http://suckup.de/blog/2010/03/28/offene-ports-analysieren/

TCPdump – HowTo -> http://suckup.de/blog/2010/08/02/tcpdump-howto/

netstat + ss + lsof -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/netstat-ss-lsof/

nethogs und iftop – Traffic analysieren -> http://suckup.de/blog/2010/01/31/nethogs-und-iftop-traffic-analysieren/

lsof – list open files -> http://suckup.de/blog/2010/02/22/lsof-list-open-files/

Android Dosenfischer

Android Debug Bridge (adb) – HowTo


In diesem Blog-Post beschreibe ich ein wenig die Funktionen der “Android Debug Bridge” (adb), dies ist ein Programm um von einen PC (Linux, Windows, MAC) mit dem Android-Handy zu kommunizieren, ich habe in diesem HowTo Windows verwendet. Adb ist im “Android-SDK” enthalten.

1. Vorbereitung

Als erstes müssen wir uns die Android-SDK herunterladen und installieren.


1.1) Treiber
Wenn du dein Handy noch nie mit deinem PC verbunden hast, musst du ggf. auch noch die Treiber installieren.


Windows XP” -> “SAMSUNG New PC Studio” -> Download-Link

Windows 7” -> “SAMSUNG Kies“ -> Download-Link


1.2) Download


1.3) Installation
android-sdk*.zip entpacken wir als erstes, dann kopieren wir “android-sdk-windows” nach C:\ und starten den darin enthaltenen “SDK Manager.exe”.



ADB
ADB


1.4) USB Debug aktivieren
USB debug auf dem Handy aktivieren…
Einstellungen – Anwendung – Entwicklung: „USB-Debugging“
…und danach dein Android per USB mit dem PC verbinden.


2.) ADB-Kommandos

Nun starten die die Windows-Kommandozeile…



cmd
cmd



… und können nun folgende Befehle ausführen.
# in folgndes Verzeichnis wechseln
cd C:\android-sdk-windows\platform-tools
# ADB-Hile anziegen lassen
adb -h
# zeigt die angeschlossenen Android-Geräte an
adb devices
# Android wird neu-gestartet
adb reboot
# Android wird im Recovery-Modus gestartet
adb reboot recovery
# dumping Debug Information (~ tail -f /var/log/everything.log) ;-)
adb logcat
# der allgemine Befehl für Kommandos
adb [-s ] 
# startet die Android-Konsole, dann kannst
adb [-s ] shell
# zeigt das Android-Logfile an (~tail -f /var/log/everything)
adb logcat
V —> Verbose (lowest priority)
D —> Debug
I —> Info
W —> Warning
E —> Error
F —> Fatal
S —> Silent (highest priority, on which nothing is ever printed)
# z.B. alle Error-Meldungen anziegen lassen
adb logcat *:E
radio  —> View the buffer that contains radio/telephony related messages.
events —> View the buffer containing events-related messages.
main   —> View the main log buffer (default)
# z.B. alle Event-Meldungen anziegen lassen
adb logcat -b events
# installiert ein App von deinem PC aus
adb install \
# Upload eine Datei von deinem PC (localfile) zum Handy
adb push  
# Download eine Datei von Handy zu deinem PC
adb pull  


In dem CyanogenMod – Wiki gibt es noch weitere hilfreiche Befehle: http://wiki.cyanogenmod.com/index.php?title=ADB


— die nachfolgenden Befehle werden in der “adb shell” ausgeführt —


Dabei können die meisten der folgenden Befehle können auch in anderen Linux-Systemen verwendet werden… :-)


# zeigt das Android-Logfile an (~tail -f /var/log/everything)
logcat
# zeigt Kernel-Debug Infos an
dmesg
# zeigt die System-Apps an (ls = dir unter Windows)
ls /system/app/
# zeigt die installierten Apps an
ls /data/app/
# zeigt Daten auf deiner SD-Karte an
ls /mnt/sdcard/
# zeigt den Inhalt einer Datei an oder kopiert diese auch, wenn nötig
cat lall.txt
cat lall.txt > lall_copy.txt
# zeigt an wer du bist ;-)
whoami
# zeigt die laufenden Prozesse an
ps 
#zeigt die Systemauslastung an
top | tail
# zeigt alle eingehängten Partitionan an
mount
# grep filtert z.B. Ausgaben
mount | grep system
# root-Rechte erhalten (su = substitute user)
su
# alle Partition können nun beschrieben werden
remount rw
# z.B. die Partition /system kann nun beschrieben werden (read & write)
remount rw /system
# die Partition /system kann nun nicht mehr beschrieben werden (read only)
remount ro /system
# z.B. löscht ein System-App (rm = del unter Windows)
rm /system/app/
# löscht ein installiertes App
rm /data/app/


PS: Da ich den “Cyanogenmod” bei mir installiert habe, stehen mir noch viele weitere Programme wie z.B. einen SSH-Server (dropbear), wget… zur Verfügung, :-) die hier gezeigten Befehle sollten aber auch ohne diesen Mod funktionieren.

howfanboysseeoperatingsystems

How Fanboys See Operating Systems

Habe gerade folgendes Bild wiedergefunden…



howfanboysseeoperatingsystems
howfanboysseeoperatingsystems


Quelle: www.joeydevilla.com


Planet.ubuntuusers.de

Da dies der erste Beitrag ist, der auf “planet.ubuntuusers.de” veröffentlicht wird, stelle ich mich und meinen Blog erst-einmal kurz vor.


Blog: Wenn ich meinen Blog in einem Satz beschreiben müsste… -> “Mein IT-Blog, in welchem ich über Linux, Windows, Programmierung und dem Web 2.0 schreibe, halt alles was ich selber nicht vergessen möchte.” Meistens schreibe ich keine langen Text, sondern kurze Anleitungen (HowTo’s) und wenn sich an der einen oder anderen Stelle Rechtsschreibfehler finden lassen, hab ich damit kein Problem. ;-) -> “Hier gibt es weitere Infos.”


Ich: Mein Spitzname ist “Voku“,  bin seit diesem Jahr “Fachinformatiker für Systemintegration” und studiere nun “Informatik“. :-) -> “Hier gibt es weitere Infos.”

PSI 2.0 Beta

automatische Software Updates

Bereits vor einiger Zeit habe ich über Möglichkeiten geschrieben, ausstehende Software-Updates unter Windows zu erkennen. Seitdem nutzte ich Filehippo-UpdateChecker, ein sehr kleines Programm welches, wenn es beim Start keine Updates findet, sich auch wieder beendet.


Seit heute gibt es die zweite Auflage des “Personal Software Inspector” (PSI) zum Download, dass Programm befindet sich noch in der Beta-Phase, kann jedoch bereits eine Menge Programme (Adobe Reader, Flash Player, Firefox, Java…) automatisch updaten, für Programme welche momentan noch nicht unterstützt werden, wird ein entsprechender Download-Link angezeigt.

 

PSI - Personal Software Inspector


PSI 2.0 Beta

Opera 10.5 Beta ist erschienen

Diese Beta Version von Opera 10.5 ist zum testen gedacht und sollte nicht in Wasserkraftwerken genutzt werden ( …and do not run in hydroelectric power plants… ). ;-)

Die neue JavaScript-Engine (Carakan) welche viel schneller laufen soll + die neue Rendering-Engine (Presto 2.5) für bessere CSS3 / HTML5 Unterstützung + die neue Grafike-Engine (Vega) welche Bilder ebenfalls schneller angezeigt. (In der finalen Version des Browsers soll dies auch durch die Grafikkarte übernommen werden, so dass weitere Geschwindigkeitsgewinne zu erwarten sind.)

Zudem wurde/wird daran gearbeitet Opera 10.5 besser in Windows7 zu integrieren, Bilder sagen manchmal mehr als Tausend Worte … in diesem Sinne:

Integration in Windows7:

Opera 10.5 + Windows 7
Opera 10.5 + Windows 7
Opera 10.5 + Windows 7
Opera 10.5 + Windows 7

Adblock + Opera:

Opera 10.5 mit Werbung
Opera 10.5 mit Werbung
Opera 10.5 ohne Werbung
Opera 10.5 ohne Werbung

laut dem Test auf futuremark.com/peacekeeper ist der neue “Opera 10.5″ 6,7-mal so schnell wie der IE 8 auf meinem System, unter den selben Systemauslastung getestet.

Download für Linux & MAC:

my.opera.com/desktopteam/blog

Download für Windows:

www.opera.com/browser/next/

Power Pack 3 für Windows Home Server ist erschienen

Seit heute gibt es das Power Pack 3 für den Windows Home Server beim automatischen Update.

Windows Home Server Update
Windows Home Server Update

Die meistern Änderungen stehen mit Windows7 in Zusammenhang. Es folgen die einige Neuerungen im PP3:

Windows 7: Backup & Wiederherstellung

Windows Home Server - Backup
Windows Home Server - Backup

Windows 7: Libraries

Windows Seven - Libraries
Windows Seven - Libraries

Windows Suche:

Windows Seven - Search
Windows Seven - Search

Windows Media Center: Erweiterung

Windows - Media Center
Windows - Media Center

Link:
blogs.technet.com/homeserver/

Ninite – Easy-PC-Setup für Windows

Ninite – Mit den folgenden Schritten kannst du sehr schnell und einfach mehrere Programme auf-einmal installieren…

Ninite
1.) Programme auswählen, welche du installieren möchtest
Ninite
2.) zu einer .exe-Datei zusammenfassen
Ninite
3.) diese Datei speichern
Ninite
4.) und ausführen
ninite

ninite
ninite
5.) nun werden die gewünschten Programme heruntergeladen und installiert

ninite
6.) Fertig...