jQuery Performance

Demos: http://jsperf.com/jquery-performance-2015

Die folgenden Tipps erklären wie man die Performance von jQuery verbessern kann, einfach indem man das Framework korrekt einsetzt und bei kritischem Code auf JavaScript zurückgreift.

– verwende „gute“ Selektoren
– verwende Variablen als Cache
– verwende „chaining“ -> .function1().function2()…
– vermeide Dom Interaktionen

jQuery-Selektor Performance

Sehr Schnell: $(„#id“) || $(#id).find(„.class“)
Schnell: $(„tag.class“)
Normal: $(„.class“) || $(„.class“).children()
Langsam: $(„tag“)
Langsamer: $(„tag1 tag2“) || $(„.class tag:type“)
Extrem Langsam: $(„.class > *“) || $(„.class :type“)

Daraus ergibt sich z.B. das eine Kombination aus „.class #id“ langsamer ist, als ein einfacher „#id“-Selektor. Deshalb ist es bei jQuery auch schneller einen bestimmten Bereich im Dom via „#id“-Selektor zu laden und anschließend in der entsprechenden Variable nach weitern HTML-Fragmenten zu suchen. -> .find()

Zudem sollte man bei Selektoren bedenken, dass rechts immer der spezifischste Ausdruck stehen sollte. Gegebenenfalls benötigt man jedoch gar keine lange Selektoren, wenn man Zugriff auf das entsprechende HTML hat, um dieses zu ändern.

// Unoptimiert:
$(„tag1.class1 .class2“)

// Optimiert:
$(„.class1 td2.class2“)

Demo (#id vs .class): 
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-2015-v2/2

Demo (jQuery – find): 
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-2015-v3

Demo (jQuery – find vs jQuery Plugin): 
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-vs-jquery-plugin

Demo (jQuery – simple vs jQuery Plugin): 
http://jsperf.com/jquery-simple-vs-jquery-plugin

Demo (Zepto.js vs jQuery):
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-vs-zepto-selector-v2/5

Demo (Zepto.js vs jQuery vs Sprint.js vs JavaScript): 
http://jsperf.com/zepto-vs-jquery-2013/103

Demo (Sprint.js vs jQuery): 
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-vs-sprintjs-selector

Demo (JavaScript vs jQuery): 
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-vs-javascript

IMMER Variablen als Cache verwenden

Um auf bestimmte HTML-Fragmente im Dom zuzugreifen ist es aus Performance-Sicht hilfreich, wenn man sich einen Teil vom Dom in einer Variable speichert und anschließend nur noch innerhalb von JavaScript arbeitet. z.B.:

// Sehr langsam (& Sinnfrei):
$('.myElement span').each(function(i) {
  $('.myElement span').eq(i).css('color', 'green');
});

// Langsam:
$('.myElement span').each(function() {
  $(this).css('color', 'green');
});

// Langsam:
$('.myElement span').css('color', 'green');

// Schneller:
$('#myElement').find('span').css('color', 'green');

// Noch schneller: (jQuery + JavaScript)
myElement = $('#myElement').find('span');
for (var i = 0, len = myElement.length; i < len; i++) {
  myElement[i].style.color = 'green';
}

// Sehr schnell: (kein jQuery)
myElement = document.querySelector('.myElement');
myElement = myElement.querySelectorAll('span');
for (var i = 0, len = myElement.length; i < len; i++) {
  myElement[i].style.color = 'green';
}

// Sehr sehr schnell: (kein jQuery)
myElement = document.getElementById('myElement');
myElement = myElement.getElementsByTagName('span');
for (var i = 0, len = myElement.length; i < len; i++) {
  myElement[i].style.color = 'green';
}

Demo (mit / ohne Cache-Variable): 
http://jsperf.com/cached-jquery-selector-2015-v2

Zusammenfassung:

jQuery ist im Vergleich mit JavaScript oder anderen Frameworks langsamer, aber wenn man z.B. noch den IE8 unterstützen muss, sollte man auf ein umfassendes Framework wie jQuery nicht verzichten, da ansonsten die entgütige Entwicklungszeit (z.B. Bugfixes für IE) die bessere Performance nicht rechtfertigt. Ein weitere Pluspunkt für jQuery sind die viele bereits fertigen jQuery-Plugins. Außerdem kann man die Performance von jQuery verbessern, wenn man beim programmieren von jQuery-Plugins darauf achtet so wenig Dom-Selektoren „$()“ bzw. Dom-Interaktionen wie möglich zu nutzen.

Um dies zu bewerkstelligen kann man z.B. auf das jQuery Boilerplate zurückgreifen, so dass man bereits eine erste Programmier-Struktur vorgegeben hat. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass die eigenen Plugins, die jQuery typische Verkettung von Befehlen unterstützen. Außerdem gewöhnt man sich somit daran in Modulen / Plugins zu denken, welche man zudem durch dessen Konfiguration auch wiederverwenden kann.

Zepto.js war bei meinen Tests keine Alternative zu jQuery, da z.B. ein each() kein zepto-object zurückgibt, so dass man innerhalb der Schleife wieder einen Selektor benötigt. Das Framework nutz die Syntax und Namen wie jQuery, verhält sich jedoch leider etwas anders.

Sprint.js war in den Tests bei weitem schneller als jQuery, jedoch unterstützt dieses Framework nur IE 10+, außerdem ist dieses Framework nicht mal ein Jahr alt, die Dokumentation ist noch nicht vorhanden (bzw. verweist auf die jQuery Dokumentation) und es wurde noch nicht von so vielen Entwicklern getestet wie z.B. jQuery.

Links:

– Erklärung zu jQuery- bzw. CSS-Selektoren: http://suckup.de/howto/jquery/crashkurs-jquery-selektoren/
– Effektive CSS-Selektoren: https://css-tricks.com/efficiently-rendering-css/
– jQuery Performance (Tizen): https://developer.tizen.org/dev-guide/2.3.0/org.tizen.guides/html/web/w3c/perf_opt/jquery_performance_improvement_w.htm
– jQuery Performance (jQuery): http://learn.jquery.com/performance/optimize-selectors/
– jQuery Performance (Blog-Post): http://blog.dareboost.com/en/2014/04/jquery-performance-optimization/

Guideline für Open Source Software

 SLIDES

  1. Was ist Open Source Software?
    1. Geschichte
    2. Freie Software Open Source Software
    3. Lizenzen
    4. Geschäftsmodelle
  2. Wo veröffentliche ich Open Source Software?
  3. Welche Open Source Software Standards gibt es?
    1. Lizenz
    2. Quellcode-Organisatzion
    3. Dokumentation
    4. Kommunikation
    5. Versionsnummern
    6. Abhängigkeitsmanagement
    7. Testabdeckung
    8. Issue-Tracking-System
  4. Wie veröffentliche ich Open Source Software?
    1. Beispiel: npm
    2. Beispiel: bower
    3. Beispiel: composer
  5. Beispiel-Repository

1. Was ist Open Source Software?

Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.

Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern.

Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.

Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.

1.1 Geschichte

1893: AT&T wird gegründet

1911: IBM wird gegründet

1969: AT&T beginnt mit der Entwicklung eines quelloffenes Betriebssystem – Unix

1972: Dennis Ritchie veröffentlciht die Programmiersprache C

1975: Microsoft wird von Bill Gates und Paul Allen gegründet

1976: Apple wird von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet

1977: Universität von Kalifornien in Berkeley entwickelt einen Fork von Unix BSD

1980: Unix wird proprietär

1981: 86-DOS wird von Microsoft gekauft und an IBM verkauft ~ MS-DOS

1984: Richard Stallman beginnt mit der Entwicklung eines freien Betriebssystems – GNU

1985: Richard Stallman gründet eine gemeinnützliche Organisation Free Software Foundation

1985: NeXT wird von Steve Jobs gegründet

1987: IBM und Microsoft veröffentlichen ein proprietäres Betriebssystem – OS/2

1987: Andrew S. Tanenbaum Minix veröffentlichen ein freies Betriebssystem – Minix

1988: MIT-Lizenz wird veröffentlicht

1988: NeXT, Inc. veröffentlicht ein proprietäres Betriebssystem, ein Fork von BSD – NeXTStep

1989: Richard Stallman schreibt eine Lizenz für Freie Software: GNU General Public License

1991: Linus Torvalds entwickelt einen freien Kernel – Linux

1993: Ian Murdock beginnt mit der Entwicklung eines freien Betriebssystems – Debian (GNU/Linux)

1993: Open-Source-Community veröffentlicht ein freies unixoides Betriebssystem – FreeBSD 1.0

1993: Microsoft veröffentlicht ein proprietäres Betriebssystem – Microsoft_Windows_3.1

1995: Rasmus Lerdorf entwickelt eine Skriptsprache für Webanwendungen PHP

1995: Sun Microsystems entwickelt eine objektorientierte Programmiersprache Java

1995: Netscape entwickelt eine Skriptsprache für Client-Webanwendungen – JavaScript

1996: erste Version des Betriebssystems Debian wird veröffentlichtDebian 1.1 (GNU/Linux)

1998: Goolge wird von Larry Page und Sergey Brin gegründet – Google

1998: Organisation, zur Förderung von Open-Source-Software wird gegründet OSI

2000: Apple veröffentlicht ein freies unixoides Betriebssystem, einen Fork von NeXTStep (FreeBSD) – Darwin

2001: Microsoft veröffentlicht ein proprietäres Betriebssystem Microsoft Windows XP

2001: ein freies Onlinelexikon geht online Wikipedia

2001: gemeinnützliche Organisation für freie Software (Europa) wird gegründet FSFE

2001: gemeinnützliche Organisation für freie Lizenzen wird gegründente Creative Commons

2002: freie Software wird im deutschen Urhebergesetz rechtskräftig – Linux-Klausel

2003: ein freie Software zur Verwaltung von Websiten wird veröffentlicht WordPress

2005: Linux Torvalds beginnt mit der Entwicklung einer freien Versionsverwaltung – git

2008: Google Chrome (freeware) / Chromium (free) wird veröffentlicht Chrom[e|ium]

2008: Google veröffentlicht ein freies Betriebssystem – Android

2009: Joyent Inc. entwickelt freie serverseitige Plattform für Netzwerkanwendungen – NodeJS

2012: Microsoft veröffentlicht ein proprietäres Betriebssystem Microsoft Windows 8

2013: Mozilla veröffentlicht ein freies Betriebssystem – Firefox OS

2014: Open-Source-Community veröffentlicht ein freies unixoides Betriebssystem – FreeBSD 10.0

2015: Linus Torvalds veröffentlicht eine neue Version seines freien Kernels – Linux 4.0

Umsatz: Um zu verdeutlichen, wie viel Geld mit Software (Computer) verdient werden kann, auch mit Open Source Software …

Apple: 182,8 Mrd. USD (2014)
AT&T: 128,8 Mrd. USD (2013)
IBM: 92,8 Mrd. USD (2014)
Microsoft: 85,8 Mrd. USD (2014)
Google: 66 Mrd. USD (2014)
Red Hat: 1,33 Mrd. USD (2013)
Mozilla: 0,3 Mrd. USD (2013)
Canonical (Ubuntu): 0,065 Mrd. USD (2014)

1.2 Freie Software Open Source Software

Man kann „Freie Software“ als Teilmenge von „Open Source Software“ verstehen, wobei der Begriff „Open Source“ erst später eingeführt wurde, da man freie Software als geschäftsfreundlich und weniger ideologisch belastet darstellen wollte. Außerdem wollte man dem Begriffsproblem von „free software“ entgegenwirken, denn auch wenn viele freie Software kostenlos (free) ist, ist dies keine „freeware“.

Für die Definition von freier Software findet man folgenden Satz auf der GNU/GPL Webseite: To understand the concept, you should think of “free” as in “free speech,” not as in “free beer”.

Freie Software gewährt demnach dem Nutzer Freiheiten, was bei proprietärer Software nicht der Fall ist: z.B.:

https://govtrequests.facebook.com/: Hier kann man nachlesen, wie viele Anfragen die entsprechenden Regierungen an Facebook gestellt haben, um an unsere Informationen zu kommen oder uns bestimmte Informationen vorzuenthalten.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks-6887.html: Hier hat Amazon Kindle-eBooks („1984“ und „Animal Farm“ von George Orwell) von extern gelöscht, da der Verkäufer die nötigen Rechte zum verkaufen gar nicht besaß.

http://blogs.technet.com/b/mmpc/archive/2014/01/09/tackling-the-sefnit-botnet-tor-hazard.aspx: Hier wurde ebenfalls Software von extern gelöscht – Microsoft löscht Tor-Software nach Trojaner-Befall.

1.3 Lizenzen

Es gibt es mittlerweile (zu) viele verschiedene Open Source Lizenzen und Lizenz-Versionen, welche teilweise nicht einmal miteinander kompatibel sind, so z.B. bei GPLv2 und GPLv3 welche man nicht gemeinsam in einem Programm nutzen darf: https://www.gnu.org/philosophy/license-list.html

Allgemein kann man die verschiedenen Open Source Lizenzen jedoch in folgende Kategorien einteilen: Copyleft / Copyright

softwaremodels

Copyleft ist eine Form von freier Software, bei der die Freiheit des Endanwenders hervorgehoben wird und die Freiheit der Programmierer hinten anstellt, so kann (darf) man z.B. „Google APIs Client Library for PHP“ nicht für WordPress-Plugins verwenden, da diese Bibliothek nicht mit GPL kompatibel ist.

quick-guide-gplv3-compatibility.de

Art des Copyleft

Starkes Copyleft

Schwaches Copyleft

kein Copyleft

Kombinationsmöglichkeit
mit proprietärer Software

keine Einbindung in proprietären Code möglich

statisches und dynamisches Linken von Code mit proprietärer Software möglich. Eigen-Entwicklungen dürfen als proprietäre Software weitergegeben werden

darf auch in proprietäre Software verwendet werden

Beispiel-Lizenz

GPL

LGPL, MPL

BSD, Apache, MIT

1.4 Geschäftsmodelle

Beispiele:

– Adobe Systems veröffentlicht Flex (Apache License 2.0) und verkauft die Flash Builder IDE.
– Apple Inc. veröffentlicht Darwin (Apple Public Source License) und verkauft Mac OS X.
– Asterisk (PBX), verkauft Hardware auf welcher Open Source Software (GPL) läuft.
– Codeweavers verkauft CrossOver (proprietär + LGPL) und nutzt dafür als Grundlage Wine (LGPL)
– Canonical Ltd. bietet Ubuntu als Open Source an und bietet technischen Support gegen Zahlung an.
– Mozilla Foundation lässt sich von Google, Yahoo und anderen Unternehmen bezahlen, um z.B. die entsprechende Suchmaschine in Mozilla Firefox zu integrieren.
– Oracle bietet MySQL als Open Source Version (GPL) und als Enterprise Version (proprietär) mit Support und zusätzlichen Features an.

2. Wo veröffentliche ich Open Source Software?

Allein durch die Veröffentlichung von Quellcode entsteht zur noch keine Open Source Software, aber es bleibt die Grundvoraussetzung. Mittlerweile gibt es viele Plattformen, welche sich auf Quellcode-Repositories spezialisiert haben, dabei hat man sich inoffiziell bereits darauf geeinigt, dass „github.com“ als Standard für Open Source Software angesehen wird. Sowohl npm, composer als auch bower nutzen github.com als Standard-Repository.

3. Welche Open Source Software Standards gibt es?

Unix ist der Ursprung von Open Source und die Unix-Philosophie von ~1970 lässt sich noch immer auf heutige Software Projekte anwenden: „Mache nur eine Sache und mache sie gut.

– Schreibe Computerprogramme so, dass sie nur eine Aufgabe erledigen und diese gut machen. (Packages?)
– Schreibe Programme so, dass sie zusammenarbeiten. (REST?)
– Schreibe Programme so, dass sie Textströme verarbeiten, denn das ist eine universelle Schnittstelle. (JSON?)

Es gibt viele inoffizelle Standards bei Open Source Projekten, welche ggf. jedoch auch erst von der Community erstellt oder / und überhaupt erst im laufe des Projektes erstellt werden.

3.1 Open Source Lizenz für Software angeben (z.B.: LICENSE.txt)
     – kann man verwenden: GPL, LGPL, MIT, BSD3
     – sollte man ggf. vermeiden: Creative Commons, Beerware, WTFPL
     – CLA (Contributor License Agreement) beachten: z.B.: Zend Framework 1

3.2 Quellcode Organisatzion (z.B. „src/“, „tests/“, „lib/“)
     – Wie heißt das Verzeichnis für Tests?
     – Wo findet man die Abhänigkeiten (vendor)?
     – Wo findet man den Quellcode?

3.3 Dokumentation für Entwickler und Anwender
     – Beschreibung, Code-Beispiele, Testabdeckung, Version, Lizenz, … (z.B.: README.md)
     – Wie man mithelfen kann (z.B.: CONTRIBUTING.md)
     – Anwender-Dokumentation (nicht im Code-Repository), z.B.:
          – Beschreibung mit Beispielen / Bildern / Demos
          – Wie man Bugs melden sollte (yourbugreportsucks.com / Beispiel)
     – Entwickler-Dokumentation (nicht im Code-Repository), z.B.:
          – Wie man den Quelltext herunterlädt
          – Wie ist die Verzeichnis-Strucktur des Projektes
          – Wie installiert man das Build-System / Wie nutzt man das Build-System
          – Wie führt man die entsprechenden Tests aus
          – Wie sieht der Code-Style aus (z.B.: google-styleguide)

3.4 Plattform für Fragen und Kommunikation, z.B.:
    – Mailingliste / Forum
    – Stack Overflow
    – gitter.im
    – groups.google.com

3.5 Versionsnummern korrekt verwenden
     – Semantic Versioning via MAJOR.MINOR.PATCH
          – MAJOR: Hauptversion, wenn die API geändert wird
          – MINOR: neue Funktionen, welche keine API-Änderungen hervorrufen
          – PATCH: bei abwärtskompatibelen Bugfixes
     – Tag-Versionen in der Quellcodeverwaltung nutzen (z.B. git tag)
     – ggf. einen Changelog schreiben (z.B.: CHANGELOG.md)
     – Abhängigkeiten definieren (z.B.: package-versions with composer)

3.6 Abhängigkeitsmanagement für verwendete Bibliotheken nutzen, z.B.:
     – PHP: Composer (packagist.org)
     – JS / Node.JS: npm
     – HTML / CSS / JS: bower

3.7 Testabdeckung und automatische Tests bei jeder Änderung
     – Unit-Tests / BDD / TDD, z.B.:
          – PHP: PHPUnit / phpspec
          – JavaScript: mocha, Jasmine, qUnit
     – Frontend-Testing, z.B.:
          – CasperJS / DalekJS / Selenium
     – automatisierte Tests
          – Travis CI (Linux)
          – AppVeyor (Windows)

3.8 Issue-Tracking-System zur Verwaltung von Bugs verwenden
     – z.B.: github – Issue-Tracking aktivieren
     – Übersicht über Fehler und wer diese fixed
     – „Gruppenzwang“, da das Issue-Tracking für jeden einsehbar ist

3.9 Contributor-Model bei größeren Projekten, z.B.: yui3

4. Wie veröffentliche ich Open Source Software?

4.2 Beispiel: npm

# Installation von node.js, z.B.:
sudo apt-get install nodejs

# Konfiguriere npm
npm set init.author.name "Lars Moelleken"
npm set init.author.email "lars@moelleken.org"
npm set init.author.url "http://moelleken.org"

# npm User erstellen (~/.npmrc)
npm adduser

# interaktiv eine „package.json“-Datei erstellen
npm init

# Abhänigkeiten & Tests hinzufügen
npm install mocha --save-dev
npm install chai --save-dev

# Veröffentliche dein Paket
npm publish

4.2 Beispiel: bower

# Installation von node.js, z.B.:
sudo apt-get install nodejs

# Installation von bower
npm install -g bower

# interaktiv eine „bower.json“-Datei erstellen
bower init

# Veröffentliche dein Paket
bower register <my-package-name> <git-endpoint>

4.3 Beispiel: composer

# Installation von composer, z.B.:
curl -sS https://getcomposer.org/installer | php

# interaktiv eine „composer.json“-Datei erstellen
composer init

# Veröffentliche dein Paket
https://packagist.org/packages/submit

5. Beispiel-Repositories

https://github.com/voku/node-lettering

https://github.com/voku/bower-lettering

Quellen / Links:

– eine Liste von offiziellen „Open Source“ Lizenzen: http://opensource.org/licenses/alphabetical

– eine Liste von Programmiersprachen und deren Lizenzen: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_open-source_programming_languages

Gespräch: Unterstützen von Open Source Projekten: https://www.radiotux.de/index.php?/archives/7995-RadioTux-Sendung-Maerz-2015.html

– Support for Open-Source Software: https://www.bountysource.com/

– Easy Pick (einfach zu behebende Bugs) -> z.B.: https://github.com/symfony/symfony/issues?q=is%3Aopen+is%3Aissue+label%3A%22Easy+Pick%22

– Help your favorite open source projects: http://www.codetriage.com/

Statistik über freie Lizenzen auf github: http://ostatic.com/blog/the-top-licenses-on-github

– Erklärung zu freie Lizenzen: http://www.webmasterpro.de/management/article/freie-lizenzen.html

A Beginner’s Guide to Creating a README: https://thechangelog.com/a-beginners-guide-to-creating-a-readme/

Starting An Open-Source Project: http://www.smashingmagazine.com/2013/01/03/starting-an-open-source-project/

qUnit vs Jasmine vs Mocha: http://www.techtalkdc.com/which-javascript-test-library-should-you-use-qunit-vs-jasmine-vs-mocha/

Which programming language has the best package manager?http://blog.versioneye.com/2014/01/15/which-programming-language-has-the-best-package-manager/

– Erstelle Packages via bower: http://bower.io/docs/creating-packages/

Open-Source-Lizenzen: http://www.heise.de/open/artikel/Open-Source-Lizenzen-224724.html

Think about the license! http://lucumr.pocoo.org/2009/2/12/are-you-sure-you-want-to-use-gpl/

– Linus Torvalds says GPL v3 violates everything that GPLv2 stood for: https://www.youtube.com/watch?v=PaKIZ7gJlRU

GNU – Free Software: https://www.gnu.org/philosophy/free-sw.en.html

GNU/GPL: https://www.gnu.org/copyleft/gpl.html

GNU/Packages: http://www.gnu.org/manual/blurbs

FreeBSD über Vor- und Nachteile von GPL: https://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/articles/bsdl-gpl/gpl-advantages.html

– Geschäftsmodelle für Open-Source: http://t3n.de/magazin/geschaftsmodelle-open-source-unternehmer-welche-ansatze-221154/

– Open-Source-Finanzierung (Podcast): http://chaosradio.ccc.de/cr209.html