Die Geburtsstunde von Debian

Es begann vor zirka 16 Jahren -> am 16 Aug. 1993, 09:09

Fellow Linuxers,

This is just to announce the imminent completion of a brand-new Linux release, which I’m calling the Debian Linux Release.
[…]

http://groups.google.com/group/comp.os.linux.development/msg/a32d4e2ef3bcdcc6?pli=1

mount über SSH

Wer per ssh z.B. ein bestimmtes Verzeichnis oder einen ganzen Server über ssh mounten möchte kann dies wie folgt unter Debian / Ubuntu bewerkstelligen.

aptitude install sshfs
mkdir -p ~/mnt/server
sshfs -o idmap=user root@server:/ ~/mnt/server

Mit „afuse“ kann man das Verzeichnis auch automatisch mounten, sobald man darauf zugreift (man sollte ssh-keys verwenden, ansonsten muss man immer das Passwort eingeben…)

aptitude install afuse sshfs
mkdir ~/sshfs
afuse -o mount_template="sshfs %r:/ %m" -o unmount_template="fusermount -u -z %m" ~/sshfs
cd ~/sshfs/root@server

Sobald man also mit „cd“ in das Verzeichnis „~/mnt/server“ wechselt springt der „afuse-Automounter“ an und mountet das System via „sshfs“. Dabei wird die UserId, über welche man sich angemeldet hat, immer auf die lokale gemapped. Die Verwendung des SSH-Agent/SSH-Keys ist hier ganz nützlich – andernfalls poppt ein Passwort-Dialog auf, in welchem du dich anmelden musst.

GNOME Commander – File Manager

GNOME Commander ist ein zweispaltiger graphischer Dateimanager für GNOME. Er basiert auf GTK+ und GnomeVFS.

– FTP-Unterstützung
– Samba-Zugriff
– Ordnerzugriffsgeschichte
– Werkzeuge für fortschrittliches Umbenennen und Suchen von Dateien
– Ordnervergleich
– Integrierte Kommandozeile
– in über 30 Sprachen

Installation:

sudo aptitude install gnome-commander

Download:
www.nongnu.org/gcmd/


GNOME Commander
GNOME Commander


Festplatten-Auslastung anzeigen lassen

iotop zeigt die I/O Auslastung, benötigt jedoch einen Linux Kernel >= 2.6.20, zudem wird die Auslastung per Programm angezeigt.

Installation unter Debian / Ubuntu:

sudo aptitude install iotop

localepurge – macht Platz auf der Platte

localepurge ist ein Tool, um automatisch überflüssige Sprach-Dateien nach Abschluss jeder Paketinstallation löscht. Dadurch kann man Plattenplatz wieder freigeben, der ansonsten nur von nutzlosen locale-Dateien für Sprachen belegt ist.

Installation unter Debian / Ubuntu:

aptitude install localepurge

Safe-rm can save your life

Safe-rm ist ein Tool welches davor bewahrt wichtige Dateien und Verzeichnisse zu löschen, indem es /bin/rm mit einem wrapper ersetzt, welcher vor dem löschen die konfigurierbare Blackliste abgleicht und somit die Datei ggf. nicht löscht.

Installation unter Debian / Ubuntu:

aptitude install safe-rm

Bild:


safe-rm
safe-rm


nethogs und iftop – Traffic analysieren

nethogs erlaubt es dir den Netzwerk-Traffic pro Prozess zu sehen. Es zeigt sowohl upload and download Geschwindigkeiten. Unterstützung für Ethernet, PPP und unterstützt sowohl IPv4 als auch IPv6.

Installation unter Debian:

aptitude install nethogs

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Wer hingegen sehen möchte, wer (IP-Adresse) die Daten gerade anfordert bzw. empfängt, sollte sich mal folgendes Programm anschauen -> Iftop.

Installation unter Debian:

aptitude install iftop

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Video:

Migration von Debian 32-Bit zu 64-Bit

Wenn wir nun von einen 32-Bit System auf ein 64-Bit System umsteigen wollen, installieren wir als erstes ein „64-Bit System“ von der selber Distribution z.B. Debian Lenny, damit wir nicht alle Standard-Pakete selber neu installieren müssen, als nächstes wird mithilfe von aptitude und dpkg die alten Pakete auf das neue System gebracht:

Auf dem 32-Bit System:

sudo aptitude search '~i !~M' -F '%p install' > packages-list

Dies generiert eine Liste von allen manually installierent packages in packages-list.
Auf dem 64-Bit System:

sudo dpkg --set-selections < packages-list

… und …

sudo apt-get update && sudo apt-get dselect-upgrade

Diese Befehle installieren nun alle packages von der packages-list. (und apt-get wird die packages Abhängigkeiten auflösen) Das war es schon. :) Wenn man nun nur dpkg –get-selections auf dem 32-Bit System auführt, würde man alle Informationen zu den „automatically installed packages“ verlieren, daher könnte man noch folgendes ausführen, so dass du eine weitere Liste mit automatisch installieren packages bekommst:
Auf dem 32-Bit System:

sudo aptitude search ~M -F %p > autoremove-packages-list

Auf dem 64-Bit System:

sudo aptitude markauto `cat autoremove-packages-list`