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SpeedUp Ubuntu

closeDieser Beitrag wurde vor mehr als drei Monaten veröffentlicht. Bedenke bitte, dass die hier angebotene Information nicht mehr aktuell und gültig sein könnte. Informiere dich daher bitte auch an anderer Stelle über dieses Thema. Sollten sich neue Informationen ergeben haben, so kannst du mich auch gerne auf diese über einen Kommentar hinweisen. Vielen Dank!

1.) Kenne dein System (Hardware)

Am besten ist es den Flaschenhals an seinem System ausfindig zu machen, dafür sollte man wissen wie viel Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, CPU Auslastung, Festplattengeschwindigkeit etc. aktuell verbraucht wird. Ggf. kann man auch mit neuer Hardware (z.B. > RAM) das System beschleunigen, dies muss natürlich bei jedem System einzeln geprüft werden.


1.1) Arbeitsspeicher


free -mt


  • total: kompletter physikalischer Speicher ( – ein wenig für den Kernel)
  • use: verwendeter Speicher
  • free: freier Speicher
  • buffers/cache: Speicher der wieder freigegeben werden kann, wenn dieser benötig wird. (Cache)

Somit sollte auch klar sein, dass es GUT ist, wenn der Arbeitsspeicher gut ausgenutzt wird, sollte jedoch “use” – “buffer/cache” zu klein werden oder bereits “Swap” (Auslagerungsspeicher -> meist Festplattenplatz) verbracht wird und somit das System wirklich ausbremst.


1.2) Festplatte


hdparm -t /dev/harddrive


Wenn es ewig dauert bis das System gebootet ist oder Programme starten, sollte man die Lesegeschwindigkeit seiner Festplatte einmal testen und ggf. eine neue Festplatte kaufen. ;-) Dabei sollte die Festplatte nicht unter ~50MB/s sein. Moderne SATA-Festplatten haben im Durchschnitt 100MB/s und bei SSD-Festplatten ist eine Datenraten bis zu ~500 MB/s möglich. (SATA-600).


1.3) CPU


top


Ich hatte das Programm “top” bereits in einem vorherigen Blog-Post beschrieben -> http://suckup.de/blog/2010/11/09/linux-server-analysieren/ <- top zeigt unter anderem die Auslastung der CPU je Programm an.


1.4) Grafikkarte


glxinfo | grep direct


Wenn du Engpässe beim abspielen von Videos oder beim Spielen feststellst, kannst du mit dem vorherigem Befehl feststellen, ob “Direct Rendering” aktiviert ist. Ggf. reicht es aus andere Treiber zu installieren, nach meiner Erfahrung sind die Proprietäten Treiber bei neuen Grafikkarten (ATI & NVIDIA) sehr gut. (http://suckup.de/blog/2010/02/09/lxde-compiz-emerald-awn-ubuntu-howto/) Wer eine alte Grafikkarte hat, kann auch diese 3D-Effekte (Compiz) ausschalten, ggf. andere Treiber installieren und schauen, ob der Desktop dadruch flüssiger läuft.


2.) Lightweight Software

Bevor man in neue Hardware investiert (oder sich diese zu Weihnachten schenken lässt) sollte man einmal “Lightweight Software” ausprobieren, diese bieten zwar ggf. weniger Funktionen, sind dafür aber schneller.


z.B.:
Desktop: Gnome -> LXDE oder Xfce
Browser: Firefox -> Chromium


https://wiki.archlinux.org/index.php/Lightweight_Applications


3.) Speicherplatz

3.1) Filesystem
Achtung
Achtung: Backup nicht vergessen!!!


Als erstes sollte man sich ein wenig mit dem Filesystem beschäfitigen, da ganz nach verwenddung ggf. ein anderes Filesystem verwendet werden sollte.


Zusammenfassung:
XFS: ausgezeichnete Leistung bei großen Dateien, dafür langsamere Geschwindigkeit bei kleinen Dateien (z.B. für ISO’s oder großen Downloads unter /home)


Reiserfs: ausgezeichnete Leistung bei kleinen Dateien (z.B. für viele kleine Dateien unter /var)


Ext3: durchschnittliche Leistung


Ext4: super Gesamtleistung (Leistungsprobleme bei sqlite und anderen Datenbanken)


JFS: gute Gesamtleistung (sehr geringe CPU-Last)


Btrfs: super Gesamtleistung (besser als ext4 ABER ggf. unstable)


3.2) Mount Optionen

/dev/partition /mnt/partition partitiontype option1,option2 0 0


Ein weitere Möglichkeit das Dateisystem zu optimieren, sind die “Mount Optionen”, diese trägst du in der Datei “/etc/fstab” ein. So kann man z.B. durch “relatime” oder “noatime” verhindern, dass die Zugriffszeiten in der Inodetabelle gespeichert werden und so die Festplattenaktivität reduziert werden.



sudo tune2fs -O dir_index /dev/partition


Mit dem vorigem Befehl wird die automatische Indizierung von Ordnerinhalten aktiviert, so dass man schneller aus die Daten zugreifen kann.
(wer ggf. von Ext3 auf Ext4 wechseln möchte kann dies tun: http://suckup.de/blog/2010/02/14/konvertiere-ext3-zu-ext4/)
Sowohl bei Ext3 als auch bei Ext4 wird ein Journal geschrieben, dieses kann man mit der Option “data=writeback” einschränken und somit die Preformance steigern, kann jedoch zu Problemen führen, da die metadata nun “träge” gespeichert werden.


Journal‘ – Langsamster und sicherster Modus. Nicht nur die Metadaten sondern auch die Nutzdaten werden zunächst in das Journal, und dann erst auf die Festplatte geschrieben.
Ordered‘ – Guter Kompromiss aus Sicherheit und Geschwindigkeit (Standard). Die Nutzdaten werden auf die Festplatte geschrieben sobald die Metadaten im Journal abgelegt wurden.
Writeback‘ – Schnell, dafür relativ unsicher. Die Nutzdaten werden sofort auf die Festplatte geschrieben ohne das gewartet wird bis die Metadaten im Journal abgelegt wurden.


tune2fs -o journal_data_writeback /dev/partition


mit dem vorherigem Befehl schreibt man das vorhandene Journal um…


/dev/partition / ext4 errors=remount-ro,noatime,nodiratime,data=writeback,barrier=0,nobh,commit=100,nouser_xattr 0 1


noatime” sagt aus, dass nicht gespeichert wird, wann die Datei angesehen wurde. (man liest eine Datei und gleichzeitig wird auf die Dateien geschrieben) Auch “barrier=0” trägt dazu bei, dass deine Daten unsicherer sind, die Option steigert jedoch die Performance. (so soll die Option einen sehr positiven Einfluss auf die Schreib-Performance von MySQL haben) Die Option “nobh” versucht “associating buffer heads” zu vermeiden und bringt eine kleine Performace verbesserung. Als nächstes kommt die Option “commit=100“, diese Option sagt aus, dass die Daten nur alle 100 Sekunden auf die Festplatte geschrieben werden, dafür verliet man ggf. auch 100 Sekunden bei einem Ausfall (default 5). “nouser_xattr” schaltet einige weitere Optionen vom Dateisystem aus und bringt noch einmal einen kleinen Performanceschub.



XFS -> zur optimierung kann man das Dateisystem mit dem folgedem Kommando anlegen …


mkfs.xfs -l internal,lazy-count=1,size=128m -d agcount=2 /dev/partition


… und die “Mount Option” -> “logbufs=8” in der fstab einfügen. Zudem kann man das gemountete XFS-Filesysteme per “filesystem reorganizer for XFS” Optimieren.


xfs_db -c frag -r /dev/partition


-> stellt den Fragmentationsgrad fest


xfs_fsr /dev/partition


-> defragmentiert die Partition (apt-get install xfsdump)


Die Option “data=writeback” beschleunigt das Dateisystem, kann jedoch zu Datenverlust beim Stromausfall führen. Auch “notail” beschleunigt Reiserfs bewirkt jedoch, dass zirka 5% mehr an Festplattenplatz benötigt wird. Zudem kann man mit dem nächsten Befehl bereits beim erstellen das Dateisystems dieses beschleunigen, indem man das Journal auf eine zweite Partition auslagert.


mkreiserfs –j /dev/hda1 /dev/hdb1



Dieses neue Dateisystem bietet “online Defragmentation”, “Optimierungen für SSDs”, “Snapshots” und viele weitere Sinnvolle Funktionen, wird jedoch momentan noch aktiv entwickelt.


Informationen zum optimieren von SSDs findest du hier -> https://wiki.archlinux.org/index.php/SSD#Tips_for_Maximizing_SSD_Performance


(Im Arch-Linux Wiki habe ich auch noch von der Möglichkeit gelesen “/usr” komplett zu komprimieren (aufs2 + squashfs-tools) da moderne CPUs schneller die Dateien entpacken können als das größere Daten von der Festplatte geladen werden können, leider habe ich diesbezüglich keine Infos zu Ubuntu gefunden.)


4.) CPU

Hier kann man in erster Lienie Overclocking betreiben und somit einiges an Geschwindigkeit herausholen, so habe ich z.B. aus einem “AMD Athlon II X3″ einen “AMD Athlon II X4″ gemacht. (PS: wer Fragen zur Hardware hat, sollte sich einmal das Computerbase-Forum anschauen, habe dort auch meinen neuen PC gemeinsam mit anderen Mitgliedern zusammengestellt -> “http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=8532713” + Vorlagen für verschiedene Preisklassen http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=3395405)


Wenn man auf der Software-Seite seine CPU besser nutzen möchte kann man einen optimierten Kernel bauen oder zumindest bei Arch-Linux sein System mit neuen “CFLAGS & CXXFLAGS” neu-kompilieren lassen. (https://wiki.archlinux.org/index.php/Pacbuilder) Falls jemand ein ähliches Programm für Ubuntu kennt, würde ich dies gerne erfahren. :-)


4.1) optimierten Kernel bauen

Download: KernelCheck – .deb


Download: Patch


Install: KernelCheck
dpkg -i *.deb


Starte KernelCheck
-> “custom complication”
-> “normal performance patch”
-> “Configure kernel options manually, auto-configure ALSA options for sound, Optimize the kernel, Install kernel package after complication”
-> “Apply custom path to kernel”


Nachdem die Dateien heruntergeladen und entpackt wurden, bekommst du eine Shell in der du den Patch einspielen musst.


cd linux
cp /home/USER/Desktop/patch-2.6.36-ck2 .
patch < patch-2.6.36-ck2 -p1


Nachdem du das Fenster wieder verlässt kannst du noch einige Optimierungen auswählen:


-> “Processor type and features”



4.2) optimierten Kernel (+ Brain Fuck Scheduler)


… man kann hier natürlich auch auf ppa zurückgreifen (jedoch noch nicht getestet)!


sudo add-apt-repository ppa:chogydan/ppa && sudo apt-get update
sudo apt-get install linux-ck-generic linux-ck-headers-generic


5.) RAM & swap


5.1) Auslagerung von Speicher
swappiness” ist eine Einstellung, welche dem Kernel mitteilt ob der RAM oder der SWAP bevorzugt werden soll. Der Wert der Variablen kann zwischen 0 und 100 liegen. Der Wert 0 bedeutet, dass der Kernel den Auslagerungsspeicher auf der Festplatte (swap) nur dann nutzt, wenn es nicht anders geht. Der Wert 100 bedeutet das genaue Gegenteil. Es wird so früh wie möglich ein unbenutzter Speicherbereich in den Swapspeicher geschoben.


vim /etc/sysctl.conf
vm.swappiness=20
vm.vfs_cache_pressure=50


5.2) Compcache
Compcache, auch als “ramzswap kernel module” bezeichnet erstellt Swap im Arbeitsspeicher und komprimiert diesen. So dass zwar die CPU wieder mehr zu tun hat, wir jedoch mehr Auslagern können, ausserdem hat dies den Vorteil, dass die Lese-/Schreizugriffe auf der Festplatte weiter reduziert werden.



5.3) tmpfs
Einen ählichen Ansatz, wie “Compcache” verfolgt auch “tmpfs” hier werden die Daten jedoch einfach in den Arbeitsspeicher geschrieben, ohne diese zu komprmieren. Wenn man jedoch genügent Speicher übrig hat, kann man so z.B. die “/tmp”-Daten in den Speicher auslagern.
vim /etc/fstab
tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,nodev,nosuid,mode=1777 0 0
(nach diesem Prinzip kann man auch z.B. den Cache vom ff oder vom Chrome auslagern)


6.) Netzwerk & Internet


6.1) DNS
Ggf. sollte man schauen, ob man nicht einen schnelleren DNS-Server in seiner nähe findet ;-) -> http://suckup.de/blog/2010/02/13/find-a-fast-dns-server/
zumdem sollte man seinen eigenen Hostnamen in die der Datei “/etc/hosts” eintragen.
127.0.0.1 localhost
127.0.1.1 Rechnername
wird zu …
127.0.0.1 localhost Rechnername
127.0.1.1 Rechnername


Wer Spaß hat kann sich auch einen kleinen lokalen DNS-Cache installieren.
sudo apt-get install dnsmasq
vim /etc/dnsmasq.conf
listen-address=127.0.0.1
vim /etc/dhcp3/dhclient.conf
prepend domain-name-servers 127.0.0.1;
z.B.:
#supersede domain-name "suckup.de voku-online.de";
prepend domain-name-servers 127.0.0.1;
request subnet-mask, broadcast-address, time-offset, routers,
domain-name, domain-name-servers, host-name,
netbios-name-servers, netbios-scope;
vim /etc/resolv.conf
z.B.:
search suckup.de
nameserver 127.0.0.1
nameserver 8.8.4.4
vim /etc/resolv.dnsmasq.conf
resolv-file=/etc/resolv.dnsmasq.conf
listen-address=127.0.0.1
vim /etc/resolv.dnsmasq.conf
nameserver 8.8.4.4
vim /etc/resolv.conf
z.B.:
search suckup.de
nameserver 127.0.0.1
sudo /etc/init.d/dnsmasq restart


6.2) SYSCTL

In der Datei “sysctl.conf” kannst du Paramether für dein System einstellen.


wget -c http://www.rubyringtechnologies.com/files/sysctl.conf.txt -O ~/sysctl.conf
sed -i 's/\(net\.core\.hot_list_length\ =\ 256\)/\#\1/' ~/sysctl.conf
cat < ~/sysctl.conf >> /etc/sysctl.conf
sysctl -p


6.3) MTU


Typische MTU-Größen:
Medium MTU in Bytes
Hyperchannel 65535
Token Ring(4)(802.5) 4464
Token Ring(16) 17914
FDDI 4352
Ethernet 1500
Gigabit Ethernet
mit Jumboframes
9000
PPPoE (z. B. DSL) ≤ 1492
SLIP/PPP (low delay) 296
X.25 576
FibreChannel theoretisch unbegrenzt
ISDN 576
DQDB
HIPPI
ATM 4500, s. u.
ARCNET
802.11 2312 (WiFi)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Transmission_Unit


ping -Mdo -s 1500 8.8.8.8


-> mit dem vorherigem Befehl kannst du testen welche MTU funktioniert (z.B. 1500)


Konfig-Beispiel:

vim /etc/network/interfaces

iface eth0 inet static
address 192.168.0.1
network 192.168.0.0
gateway 192.168.0.254
netmask 255.255.255.0
mtu 1492


7.) preload, ureadahead etc.

ureadahead ist standardmäßig bereis bei Ubuntu installiert und lädt Programme bereits beim Bootvorgang in den RAM, falls man z.B. preload (apt-get install preload) einsetzten will, sollte man ureadahead deaktivieren, da es die selbe Aufgabe übernimmt. “preload” hat den Vorteil, dass es im Betrieb protokolliert welche Programme wirklich verwendet werden und nur diese bereits beim Boot in den RAM lädt, daher startet das System schneller, die Programm werden jedoch nicht schneller gestartet als mit ureadahead. (persönliche Meinung – nicht auf die Millisekunde gemessen) außerdem verursacht das Programm “preload” immer CPU-Last und verbraucht somit mehr Strom als wie ohne. ;-) Um den Boot-Vorgang näher zu analysieren soll man sich einmal “bootchart” (http://wiki.ubuntuusers.de/bootchart) anschauen.


8.) prelink

Wenn man den Start von Programmen beschleunigen will, kann man “prelink” (apt-get install prelink) ausprobieren, besonders bei KDE bringt dies einiges, da somit bei “dynamic linking” Programmen (Programm die nicht gelinkt sind, um z.B. Speicherplatz zu sparen) die Libraries nicht jedesmal bei geladen werden müssen. Prelink nutzt dies insofern aus, als dass es das Linken im Voraus ausführt und in der Programmdatei abspeichert. Somit kann man (fast) jedes Programm beschleunigen.


vim /etc/default/prelink

PRELINKING=unknown 

wird zu …

PRELINKING=yes 


http://wiki.ubuntuusers.de/Prelink


9.) localepurge

Nicht verwendete Sprachdateien zu entfernen erscheint zwar auf den ersten Blick nicht wirklich als Optimierung, jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, dass einige Programm diese Sprachdateien z.B. beim Start in den Speicher laden, daher kann man so nicht nur Festplattenplatz, sondern ggf. auch Arbeitsspeicher einsparen und Programme schneller starten.



Quellen:

https://wiki.archlinux.org/index.php/Maximizing_Performance

http://sidux.com/index.php?module=Wikula&tag=SiduxTweaks

http://wiki.ubuntuusers.de/tuning

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken

    … und wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest :-)

  • http://y0koert.cwsurf.de y0koert

    Interessanter Eintrag.
    Jetzt weiß ich schonmal, dass mein Weihnachtsgeld für ne schnellere Festplatte draufgeht. Die anderen Dinge muss ich auch ausprobieren.

  • http://blog.blochberger.net Andreas

    Danke für die tollen Tipps, einige davon werde ich mal bei Gelegenheit ausprobieren.

  • http://blog.deathserv.net/ TheDeath

    Schöner Artikel, der mir mal wieder mehr Anregungen zum frisierien gibt. Danke!

  • Butze

    cooler beitrag zum kernel optimieren, leider funzte kernelcheck 1.2.5 von dem offiziellem .deb von sf.net

    Kernel.org server couldn’t fulfill request.
    Error code: 404

    folgendes .deb file tats dann aber, siehe letzter post: http://bit.ly/hjP2zj

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken
  • Nordlicht

    Am Interessantesten dürfte das Kerneltuning sein. Dummerweise lassen sich die beiden Patches nicht kombinieren, da bei Einsatz des BFS das sogenannte “Automatic process group scheduling” nicht funktioniert. Gerade mit Letzterem habe ich gute Erfahrungen gemacht. Was den besseren Schub bringt, wäre interessant zu wissen. Auch würde ich mal echt gern einen “Minimalkernel” bauen, d.h. einen Kernel der nur die Treiber enthält die für mein Centrinosystem unbedingt nötig sind. Leider bricht der Buildprozess immer ab wenn ich größere Treiberzweige “ausbaue”, die Fehlerhinweise sind unzureichend um das zu lösen. Das wärs noch: eine Möglichkeit in Kernelcheck ganze Gerätegruppen abzuwählen, inkl. einer Art Abhängigkeitsprüfung die Konflikte automatisch auflöst. Schade auch…

  • Adam

    Hallo!

    Danke für die Tipps und frohe Weihnachten!

    Ich schaffe es auf meinem Maverick 64bit nicht compcache zu kompilieren.
    Das kommt raus:

    make -C “/lib/modules/2.6.35-24-generic/build” M= modules
    make[1]: Betrete Verzeichnis ‘/usr/src/linux-headers-2.6.35-24-generic’
    HOSTCC scripts/basic/fixdep
    HOSTCC scripts/basic/docproc
    HOSTCC scripts/basic/hash
    HOSTCC scripts/kconfig/conf.o
    scripts/kconfig/conf.c: In function ‘conf_askvalue’:
    scripts/kconfig/conf.c:105: warning: ignoring return value of ‘fgets’, declared with attribute warn_unused_result
    scripts/kconfig/conf.c: In function ‘conf_choice’:
    scripts/kconfig/conf.c:307: warning: ignoring return value of ‘fgets’, declared with attribute warn_unused_result
    HOSTCC scripts/kconfig/kxgettext.o
    HOSTCC scripts/kconfig/zconf.tab.o
    HOSTLD scripts/kconfig/conf
    scripts/kconfig/conf -s arch/x86/Kconfig
    make[1]: Verlasse Verzeichnis ‘/usr/src/linux-headers-2.6.35-24-generic’
    make[1]: Betrete Verzeichnis ‘/usr/src/linux-headers-2.6.35-24-generic’
    CHK include/linux/version.h
    CHK include/generated/utsrelease.h
    UPD include/generated/utsrelease.h
    make[2]: *** Keine Regel vorhanden, um das Target »kernel/bounds.c«,
    benötigt von »kernel/bounds.s«, zu erstellen. Schluss.
    make[1]: *** [prepare0] Fehler 2
    make[1]: Verlasse Verzeichnis ‘/usr/src/linux-headers-2.6.35-24-generic’
    make: *** [all] Fehler 2

  • Adam

    Gelöst ;)

    War doch nichts zu kompilieren.
    Nach dem COMPCACHE_SIZE=”30%” in /etc/initramfs-tools/initramfs.conf eingestellt wurde, war /dev/ramzswap0 da, konnte es nur nicht einbinden.

    Abhilfe hat mir

    /usr/lib/initramfs-tools/bin/rzscontrol /dev/ramzswap0 –init
    und dann erst
    swapon -p 100 /dev/ramzswap0

    gebracht.
    Steht jetzt im rc.local und ist auch schon im conky zwecks Beobachtung angezeigt.

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken

    Danke für die Infos :-) … werde so schnell wie möglich diesen Blog-Post updaten und ein kleines HowTo für Compcache einfügen.

    “COMPCACHE-HowTo” -> and if anyone has other suggestions, I would like to test it and update this post after that / und wenn jemand weitere Vorschläge hat, werde ich diese gerne testen und mit aufnehmen

  • Harakiri

    Hallo,
    ich benutze mittlerweile seit einer Weile den Zen-Kernel unter Debian. Da sind der BFS und diverse andere Patches schon mit drin. Die Seite hierzu:
    http://zen-kernel.org

  • http://www.ivankristianto.com Ivan Kristianto

    Very nice info Voku, even i have to use Google translate to understand your article :)
    For the DNS part, why you don’t use OpenDns instead?
    It is fast and reliable.

    nameserver 208.67.222.222
    nameserver 208.67.220.220

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken

    I will test it and update this howto after that :-)

    “zen-kernel”, “openDNS”, “COMPCACHE-HowTo” -> and if anyone has other suggestions, I would like to test it and update this post after that / und wenn jemand weitere Vorschläge hat, werde ich diese gerne testen und mit aufnehmen

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken

    hatte eine ganze Zeit auch den “liquorix”-Kernel unter Ubuntu genutzt… auch hier sind einige Patches etc. bereits eingefügt: http://liquorix.net/sources/
    http://liquorix.net/

    “zen-kernel”, “COMPCACHE-HowTo” -> and if anyone has other suggestions, I would like to test it and update this post after that / und wenn jemand weitere Vorschläge hat, werde ich diese gerne testen und mit aufnehmen

  • Harakiri

    Ich habe gerade auf der Zen-Seite gesehen, dass der Liquorix-Kernel quasi ein fertiges deb-Paket extra für Debian darstellt: “Liquorix provides debian builds of the zen kernel for debian testing, sid, or any testing/sid based distributions.”

    Den Vorteil bei Zen sehe ich darin, dass es ein Community-Projekt ist. Hier kann man sich einige wesentliche Merkmale des Patches oder auch git anschauen: http://zen-kernel.org/included-code

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken

    ggf. Festplatten im RAID-Verbund verwenden … und noch ein paar Infos zum Netzwerk-Tuning -> http://www.psc.edu/networking/projects/tcptune/#Linux & http://www.speedguide.net/articles/linux-tweaking-121

    “zen-kernel”, “openDNS”, “COMPCACHE-HowTo”, “Raid”, “TCP-Tuning” -> and if anyone has other suggestions, I would like to test it and update this post after that / und wenn jemand weitere Vorschläge hat, werde ich diese gerne testen und mit aufnehmen

  • z001

    Hallo,
    zu erst einmal Danke für deine immer guten Beschreibungen.
    Ist echt super.
    Dank deiner Beschreibungen läuft mein Pc bedeutend besser.

    lg

  • http://suckup.de/ Lars Moelleken

    apt-fast and Axel: Rund 26x schneller apt-get Installationen und Upgrades

    -> http://www.mattparnell.com/projects/apt-fast-and-axel-roughly-26x-faster-apt-get-installations-and-upgrades.html