Ubuntu 10.04 Tweak-Skript

Im Blog webupd8.org habe ich ein Shell-Skript gefunden, um auf Ubuntu 10.04 einige Einstellungen und Programme zu installieren bzw. zu konfigurieren. Habe das Menü zu “dialog” migriert. Falls jemand noch eine Ideen hat, was man im Skript ergänzen oder verbessern kann, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.


[stextbox id=”warning” caption=”Warnung”]Da ich nicht viel Zeit in das Skript gesteckt habe, sind ggf. noch etliche Fehler darin enthalten und man sollte dies als Alpha-Version ansehen. ;-)[/stextbox]


sudo apt-get install git-core dialog mktemp

git clone git://github.com/voku/ubuntu-10.04-tweak.git

cd ubuntu-10.04-tweak/

sudo ./ubuntu-10.04-tweak

404 SEO Plugin – optimieren

Habe mir soeben folgendes Plugin für WordPress installiert -> 404-plugin <- leider werden bei diesem Plugin standardmäßig Suchergebnisse von der Englischen-Google-Suche angezeigt, welche auf den Begriff in der URL, welcher nicht als Webseite gefunden wurde, angezeigt.

Mit einer kleinen Änderung am Quelltext, bekommst du Link-Vorschläge von und für deine eigene Seite angezeigt.

$URLs = array ('google' => "http://www.google.com/search?hl=en&q=inurl%3Asuckup.de+$custom404_missingpagestr&btnG=Google+Search&aq=f&oq=", 

In Zeile 168 veränderst du, wie im vorigen Beispiel einfach die Such-URL, natürlich mit deiner Domain und fertig!

Hier ein TEST-Link.

Update: Da das Plugin anscheinend nicht mehr aktualisiert wird und somit momentan nicht mehr zu gebrauchen ist, habe ich mich kurzerhand nach einer alternative Umgeschaut: Smart-404

Shell-Befehle anschauen und ausführen

In diesen Artikel beschreibe ich kurz wie man die Bash-History nutzt, dafür stellen wir als erstes einige Dinge in der “.bashrc“-Datei in unserm Home-Verzeichnis ein.

vim ~/.bashrc

 

#keine doppelten Eintraege hintereinander in die History schreiben

 

export HISTCONTROL=ignoreboth

 

#History Datei niemals ueberschreiben, sondern neue Eintraege unten anfuegen

 

shopt -s histappend

 

#Datum zum Historylog hinzufuegen

 

export HISTTIMEFORMAT="%F %T"

 

# History auf 3000 Eintraege erweitern export

 

HISTSIZE=3000

 

Befehl Beschreibung
fc -l zeigt die letzten Befehle in einer Liste an
Strg + L führt den clear-Befehl aus und säubert sozusagen die Konsole ;-) Die Befehle “reset”, “TERM=linux” und “loadkeys de” (amerikanischen Tastaturlayout – Bild) können einem auch weiterhelfen…
Strg + r sucht einen Befehl in der Bash-History (mehrmaliges drücken von Strg+r geht weiter in der History zurück)
Alt + . schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole
!$ schreibt den letzten Parameter des letzen Befehls auf die Konsole (Alt + .)
!! führt den letzten Befehl noch einmal aus
!string startet den letzten Befehl, der mit sting anfängt
!?string startet den letzten Befehl, der string enthält
^sting1^string2 wiederholt den letzten Befehl, wobei sting1 doch string2 ersetzt wird

Ports via ssh weiterleiten

OpenSSH kann mehr als verschlüsselte Verbindungen zwischen Client und Server aufzubauen, z.B. kann man beliebige TCP-Ports an das andere Ende Ihrer Verbindung weiterleiten, so dass man z.B. auf unverschlüsselte Dienste / Programmen per ssh von Extern zugreifen kann.

ssh führt eine lokale Weiterleitung so durch, dass es einen lokalen Port belegt, die Verschlüsselung durchführt, dann die verschlüsselten Daten an das andere Ende der ssh-Verbindung sendet, sie entschlüsselt und an jenen entfernen Rechner (Port) sendet.

Beispiele:

pop3 verschlüsselte Verbindung über localhost:110 ->

ssh -f -N -L110:mailhost:110 -l user mailhost

Außerdem kann man solange man die Verbindung nicht mit “-f -N” in den Hintergrund schiebt, kann man auf dem remote Server auch noch weitere ssh-Verbindungen zum Port von der Arbeitsstation aufbauen.

pop3 & smtp verschlüsselte Verbindung über localhost:110 & localhost:25

ssh -f -N -L11:mailhost:110 -L25:mailhost:25 -l user mailhost

alle Verbindungen auf Port 8000 z.B. auf einen Gateway werden auf einen intern Rechner (192.168.1.100:80) weitergeleitet

ssh -f -g -N -L8000:localhost:80 192.168.1.100

Dateien in der Shell bearbeiten

Es kommt öfter vor, dass man schnell in mehreren Dateien etwas ändern möchte, Linux sieht für diesen Fall “sed” vor.

z.B.:

sed -i 's/Ubuntu/Windows/g' test.txt

Alternativ kann man dies auch mittels Perl realisieren.

find . -name '.cfg' | xargs perl -pi -e 's/alt/neu/g'

Mit dem zuvor genannten Befehl kann man in allen Dateien, ab den aktuellen Verzeichnis, welche auf “.cfg” enden, “neu” gegen “alt” ändern. Ggf. kann man den Befehl auch noch in der .bashrc aufnehmen, um diesen noch einfacher und schneller einsetzten zu können. Somit muss man nur noch “replace Pfad alt neu” z.B.:

sudo replace /etc/ host_alt host_neu
# mehrere Dateien gleichzeitig aendern
replace()
{
if [ $3 ]; then
    find $1 -type f | xargs perl -pi -e 's/$2/$3/g'
else
    echo "Missing argument"
    echo "example: replace /wo alt neu"
fi

offene Ports analysieren

Als erstes müssen wir erst-einmal herausfinden, welche Port eigentlich offen sind.

nmap localhost

bzw.

nmap deine_IP

bzw. um nur zu schauen, welche PC im Netzwerk sind


nmap -sP 192.168.50.0/24


bzw. wenn man mehr Infos zu einer IP-Adresse haben möchte


sudo nmap -O -T4 -sS 192.168.1.100


oder man möchte nur Infos zu einem bestimmten Port haben


nmap -sV -P0 -p 80 suckup.de


mit dem folgenden Kommando kann man dann den Port, daraufhin analysieren welche PID-Nummer (Programm) diesen nutzt.

z.B.

nmap localhost -p 80

Ausgabe:

Starting Nmap 5.00 ( http://nmap.org ) at 2010-02-08 00:47 CET
Interesting ports on local (127.0.0.1):
PORT STATE SERVICE
80/tcp filtered http

fuser -n tcp 80

Ausgabe:

80/tcp: 32182 32183 32184

ps aux | grep 32182

Ausgabe:

nginx: master process /usr/sbin/nginx

Ggf. kann man auch mit netstat + ss + lsof die Ports analysieren!

Nautilus Flickr – Uploader

Nautilus Flickr Uploader ist eine einfache GUI, um Bilder bei deinem Flickr Account hochzuladen.

sudo aptitude install libgtk2-ex-simple-list-perl libgtk2-gladexml-perl libyaml-perl libflickr-api-perl libxml-parser-lite-tree-perl perlmagick
wget http://www.usebox.net/jjm/nautilus-flickr-uploader/deb/nautilus-flickr-uploader_0.03-1_all.deb
sudo dpkg -i nautilus-flickr-uploader_0.03-1_all.deb
sudo apt-get install -f
nautilus -q

Wenn du nun Nautilus (Datei-Manager) startest und auf ein Bild bzw. mehrere Bilder deiner Wahl mit der rechten Maustaste drückst

→ Öffnen mit → Upload pictures to Flickr

nun kannst du diese direkt hoch-laden.

nautilus_flickr
nautilus+flickr

[gefunden auf webupd8.org]

Alternativ bringt die neuster Version von gThumb (GIT vom März 12, 2010) diese Funktion ebenfalls mit.

lsof – list open files

lsof kann ein sehr mächtiges Tool zur Überwachung und Analyse des Systems sein.

lsof /Pfad/Datei

Informationen über die Verwendung der angegebenen Datei

lsof /dev/cdrom

Informationen über die Verwendung von z.B. dem CD-ROM-Laufwerk

lsof +D /home/benutzername

Informationen über die Verwendung von Dateien z.B. des Home-Verzeichnisses des Anwenders

lsof +p

Liefert die Informationen welche PID welche Datei benutzt

lsof +c

Liefert die Informationen welcher Prozess welche Datei benutzt

lsof +u

Liefert die Informationen welcher Anwender welche Datei benutzt

lsof +i

Liefert die Informationen welcher Netzwerkdienst von welchem Anwender, PID usw. benutzt wird

lsof +L1

Liefert die Informationen über bereits gelöschte Dateien

lsof -a

logische UND-Verknüpfung von Optionen; dies macht immer dann Sinn, wenn lsof mit zwei Optionen aufgerufen wird und beide angewendet werden sollen, da per Voreinstellung immer eine ODER-Verknüpfung angewendet wird.

z.B.:

sudo lsof -a -i -u www-data

Es werden alle Netzwerkports (=Netzwerkdateien) angezeigt, die vom Nutzer “www-data” offen gehalten werden.

[weitere Beispiel]

alternativ kann man sich auch folgenden Befehl anschauen

fuser -v /verzeichnis

mit diesem kannst du dir anzeigen lassen, welcher Benutzer, welche Datei momentan, in einen bestimmten Verzeichnis geöffnet hat…

Alternativ kann man das Programm auch per GUI bedienen -> Glsof-Filemonitor

Link:
sourceforge.net/projects/glsof/files/

Firefox 3 mit schöner Schrift

1.) Font-Fix für Firefox 3

Workaround:

wget http://suckup.de/font_ff3.txt
mv font_ff3.txt ~/.fonts.conf

( ~/.fonts = /home/$username/.fonts )

Alternativ kann man auch folgendes versuchen…

sudo rm /etc/fonts/conf.d/10-hinting-slight.conf
sudo rm /etc/fonts/conf.d/10-no-sub-pixel.conf
sudo ln -s /etc/fonts/conf.available/10-hinting-medium.conf /etc/fonts/conf.d/.
sudo ln -s /etc/fonts/conf.available/10-sub-pixel-rgb.conf /etc/fonts/conf.d/.
sudo dpkg-reconfigure fontconfig

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2.) Sharp und andere schöne Schriftarten

sudo aptitude install linux-libertine
sudo aptitude install ttf-larabie-deco ttf-larabie-straight ttf-larabie-uncommon
sudo aptitude install msttcorefonts

(ggf. multiverse in /etc/apt/sources.list vorher freigeben)

nun haben wir auch noch die Möglichkeit, neue Schriftarten von einen Windows-System ausleihen (Methode 1) oder diese entsprechend aus dem Netz zu laden (Methode 2)

Methode 1.)

C:WindowsFonts bzw. C:WinNTFonts
In Windows:

“Start -> Suchen” und sucht nach “*.ttf”
in C:WindowsFonts bzw. C:WinNTFonts)

dann markiert man alle gefundenen Dateien oder jene, die man auch in Linux verwenden möchte und kopiert sie in einen Ordner auf dem Laufwerk ( oder USB-Stick… etc. ), auf das man auch unter Linux-Zugriff hat.

nun müssen wir noch ein Verzeichnis anlegen und ggf. die Zugriffsrechte auf “lesen für alle (+read)” setzten.

sudo mkdir -p /usr/share/fonts/truetype/
sudo chmod +r /usr/share/fonts -R

oder wenn dies nur für einen Benutzer eingerichtet werden soll, kann man dies auch im Home-Verzeichnis erstellen

mkdir -p ~/.fonts/truetype

und nun die “*.ttf-Daten” kopieren

cp -R /pfad/wo/die/ttf-dateien/liegen/ /usr/share/fonts/truetype

oder…

cp -R /pfad/wo/die/ttf-dateien/liegen/ ~/.fonts/truetype

Methode 2.)

sudo mkdir -p /usr/share/fonts/truetype/
sudo chmod +rw /usr/share/fonts -R
cd /usr/share/fonts/truetype/
wget http://www.sharpfonts.com/fonts/andale32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/arial32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/arialb32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/comic32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/courie32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/georgi32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/impact32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/tahoma32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/times32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/trebuc32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/verdan32.exe http://www.sharpfonts.com/fonts/webdin32.exe
cabextract -d /usr/share/fonts/truetype/ andale32.exe arial32.exe arialb32.exe comic32.exe courie32.exe georgi32.exe impact32.exe tahoma32.exe times32.exe trebuc32.exe verdan32.exe webdin32.exe
sudo chmod -w /usr/share/fonts -R
wget http://suckup.de/custom_hints.txt
sudo mv custom_hints.txt /etc/defoma/hints/custom.hints
sudo /usr/bin/defoma-font -v register-all /etc/defoma/hints/custom.hints
sudo dpkg-reconfigure fontconfig
wget http:/suckup.de/font.txt
mv font.txt ~/.fonts.conf
sudo fc-cache -fv

so nun starten wir unseren X11 (Desktop) neu

!!! Vorsicht alle Programme welche auf deinem Desktop laufen werden beendet !!!

sudo /etc/init.d/gdm restart

nun können wir in den Gnome-Font-Einstellungen unsere neue schönen Schriftarten auswählen

System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild -> Schriftarten

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Links:
wiki.ubuntuusers.de/Schriften
wiki.ubuntuusers.de/Schriftbild_verbessern
fontconfig.org

3.) Alternative zu Firefox -> Swiftfox

Swiftfox hat bereits eine optimiere Schrift integriert… einfach mal ausprobieren

sudo echo 'deb http://getswiftfox.com/builds/debian unstable non-free' >> /etc/apt/sources.list
apt-get update && aptitude install < swiftfox Version für deinen Prozessor >

Link:
getswiftfox.com

Sources.list für Ubuntu

Jeder der sich die folgende “sources.list” herunterlädt sollte sich genau überlegen welche der zur Verfügung stehenden zusätzlichen Quellen er in seine eigene sources.list” aufnimmt und lese dir vorher auch den Artikel zu Fremdquellen im Ubuntuusers.de-Wiki durch.

Fremdpakete können das System beschädigen !!!!!

9.04 (Jaunty Jackalope) – sources_jaunty.txt – Download

# die sources.list von suckup.de herunterladen
wget http://suckup.de/sources_jaunty.txt
# Backup der alten sources.list anlegen
sudo mv /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list_back
# neue sources.list an die richtige Stelle verschieben
sudo mv sources_jaunty.txt /etc/apt/sources.list
# und die zusätzlichen Repositories einkommentieren
sudo gedit /etc/apt/sources.list

# um die Keys zu erhalten kannst du einfach die folgenden beide Zeilen, in die Kommandozeile ausführen…

for I in `grep "#!#" /etc/apt/sources.list | sed "s/#!# //"` ; do
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com $I ; done;

9.10 (Karmic Koala) – sources_karmic.txt – Download

# die sources.list von suckup.de herunterladen
wget http://suckup.de/sources_karmic.txt
# Backup der alten sources.list anlegen
sudo mv /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list_back
# neue sources.list an die richtige Stelle verschieben
sudo mv sources_karmic.txt /etc/apt/sources.list
# und die zusätzlichen Repositories einkommentieren
sudo gedit /etc/apt/sources.list

# um die Keys zu erhalten kannst du einfach die folgenden beide Zeilen, in die Kommandozeile ausführen…

for I in `grep "#!#" /etc/apt/sources.list | sed "s/#!# //"` ; do
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com $I ; done;

Alternativ kann man sich seine sources.list auch auf folgender Webseite zusammenstellen:

Ubuntu Sources List Generator

Und noch einmal … Fremdpakete können das System beschädigen !!!!!

Ubuntu
Ubuntu