WordPress Sicherheit erhöhen
Dieser Beitrag wurde vor mehr als drei Monaten veröffentlicht. Bedenke bitte, dass die hier angebotene Information nicht mehr aktuell und gültig sein könnte. Informiere dich daher bitte auch an anderer Stelle über dieses Thema. Sollten sich neue Informationen ergeben haben, so kannst du mich auch gerne auf diese über einen Kommentar hinweisen. Vielen Dank!In diesem Blog-Post beschreibe ich, wie du deinen WordPress Blog absichern kannst. Ich werde jedoch nicht weiter darauf eingehen, dass man sich nicht jedes Plugin installieren sollte, sein Passwort nicht weitergeben und nicht überall das selbe Passwort verwenden sollte. Wobei dies natürlich auch Sicherheitsrelevante Dinge sind!!!
1.) WordPress auf dem aktuellen Stand
Um ein Mindestmaß an Sicherheit zu gewährleisten, solltest du folgende Dinge regelmäßig Updaten:
- 1.1.) WordPress
- 1.2.) Theme
- 1.3.) Plugins
Seit "WordPress 3" kannst du die genannten Punkte automatisch aktualisieren, mit einem klick auf "Dashboard" -> "Aktualisierungen" kommst du auf folgende Seite...
2.) Sicherheits-Plugin installieren
2.1.) Secure WordPress:
http://wordpress.org/extend/plugins/secure-wordpress/
Ein Passwort sollte aus mindestens 8 Zeichen (je mehr desto besser) bestehen. Dabei sollten Ziffern und Buchstaben (Groß und Kleinschreibung) und Sonderzeichen verwendet werden und es sollte wenn möglich einmalig sein.
z.B.: zwei+acht=zehn (Bitte nicht verwenden)
2.2.) WP Security Scan:
http://wordpress.org/extend/plugins/wp-security-scan/
Untere dem neuen Menü-Punkt "Security" kannst du nun den "Security"-Check durchführen. Dabei solltest du darauf achten, dass du die "table_prefix" änderst. Danach solltest du auch noch den "Security" -> "Scanner" ausprobieren...
... und ggf. die Dateiberechtigungen anpassen.
3.) regelmäßig Backups durchführen
3.1.) Serverseitig
Unter Ubuntu / Debian kannst du dafür folgendes Programm verwenden...
aptitude install automysqlbackup
Einstellungen für das Programm:
/etc/default/automysqlbackup
Standard Backup-Verzeichnis:
ls /var/lib/automysqlbackup
daily/ monthly/ weekly/
3.2.) Backup per WordPress-Plugin
WP-DBManager:
http://wordpress.org/extend/plugins/wp-dbmanager/
4.) Suchmaschinen nicht alles zeigen
Durch die Datei "robots.txt" kann man theoretisch regeln, was von Suchmaschiennen indiziert wird. (Wenn du bestimmte Verzeichnisse wirklich schützen möchtest, musst du dies über eine .htaccess regeln.)
Hier mein Beispiel: http://suckup.de/robots.txt
5.) Secret-Key hinzufügen
Mit folgendem Link kannst du dir einige Zufalls-Schlüssel für WordPress erstellen lassen, diese Schlüssel musst du dir nicht merken, die neue Schlüssel sind vorrangig für die Multiuser-Funktionalität und werden klassisch wenig genutzt, haben jedoch auch keinen Nachteil.
https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/
Die Keys musst du anschließend in folgende Datei speichern...
/var/www/wordpress/wp-config.php
6.) "wp-config.php"-Datei schützen
Zudem sollte der erwähnten Datei, folgende Rechte vergeben werden, da dort auch das MySQL Passwort abgespeichert ist.:
chmod 640 wp-config.php
7.) SSL-Verschlüsselung für den Admin-Bereich
Folgendes kannst du auch wieder in die "wp-config.php"-Datei kopieren, so dass der Admin-Bereich auf "https" umgeleitet wird...
define('FORCE_SSL_ADMIN', true);
PS: Wer https-Anfragen auf http per Nginx umleiten möchte, außer "wp-*" kann folgendes in der Nginx-Konfiguration eintragen. Dies dürfe die wenigsten betreffen, wollte es jedoch notiert haben.
## https nur fuer wp-*
if ($request_uri !~* "/wp-") {
rewrite ^/(.*)$ http://$host/$1 permanent;
}
8.) "wp-admin"-Verzeichnis schützen
8.1.) .htaccess-Datei selber anlegen
Wie du dies realisieren kannst, habe ich bereits in einen anderen Blog-Post beschrieben.
-> http://suckup.de/blog/2010/02/09/htaccess-mod-rewrite/
8.2.) .htaccess per WordPress-Plugin
AskApache Password Protect:
http://wordpress.org/extend/plugins/askapache-password-protect/
9.) Login Versuche limitieren
Nachdem wir bereits abgestellt haben, dass angezeigt wird, wenn wir unser Passwort oder Benutzernamen falsch eingegeben haben... können wir mit diesem Plugin limitieren wie viele Login-Versuche von einer IP-Adresse zugelassen sind.
Limit Login Attempts:
http://wordpress.org/extend/plugins/limit-login-attempts/
Hier gibt es noch mehr Infos:
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This entry was posted by voku on 9. October 2010 at 03:19, and is filed under ubuntuusers.de, WordPress. Follow any responses to this post through RSS 2.0.You can leave a response or trackback from your own site.
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ggf. kannst du das mit einer "RewriteRule" automatisieren, bei mir funktioniert es jedoch ohne weitere Einstellungen...
-> RewriteRule ^/wp-admin/(.*) https://www.mysite.com/wp-admin/$1 [C]
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Hallo,
danke für diesen Beitrag.Du solltest ihn allerdings nicht im Planeten von ubuntuusers.de veröffentlichen, da er nichts mit Ubuntu oder Linux zu tun hat. Viele Planeten-Leser reagieren darauf sehr gereizt und es gab diesbezüglich schon emotionale Diskussionen. Da du aber neu "auf" dem Planeten bist, wird es dir sicherlich niemand übel nehmen. Einfach in Zukunft darauf achten, dass ein Bezug zu Linux besteht.
Gruß JaiBee
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#6 written by bom 1 year ago
Hallo,
danke für den Artikel
Automatisierte Backups von Upload/Theme/Plugins kann man auch no0ch machen:
Wordpress Backup (by BTE) http://www.blogtrafficexchange.com/wordpress-backup/Gruß
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Hallo,
danke für die Infos!
define('FORCE_SSL_ADMIN', true); hat bei mir aber leider keine Funktion. Login via https funktioniert zwar, allerdings muss ich das 's' von Hand eintragen.
Gruß,
Markus